diagnose funk

PV-Module (Panels)

Baubiologische Empfehlungen für PV-Installationen

Auf der Modulseite entstehen elektrische und magnetische Gleichfelder, solange die Anlage Strom produziert. Diese Gleichfelder sind bei vergleichbarer Stärke grundsätzlich weniger kritisch als Wechselfelder. Baubiologisch von Interesse sind hier die magnetischen Gleichfelder (vgl. A5). Eine 3D-Messung an einer hausüblichen PV-Anlage mit einer Leistung von ca. 5 kWpeak ca. 1,5 m unterhalb der PV-Module zeigte bei einer Leistung von rd. 4 kW eine Erhöhung des Erdmagnetfeldes von rd. 52 µT auf 55 µT. Aus baubiologischer Sicht fallen Änderungen von 1 bis 2 µT in die Kategorie „schwache Auffälligkeit“. Bei Dunkelheit erzeugt die PV-Anlage keine Felder.

Die PV-Anlage sollte in den Potenzialausgleich des Hauses einbezogen werden. Blitzschutzvorkehrungen sind durch den Installateur vorzusehen.

Bild: Architektonisch gelungene PV-Anlage der ev.-meth. Friedenskirche Tübingen