Artikelserie: Die Gefährdung von Insekten und Bienen durch Hochspannungsleitungen und Mobilfunkstrahlung

Eine Dokumentation der Studienlage über EMF und Insekten
Die Reaktionen von Tieren auf elektromagnetische Felder (EMF) sind ein zuverlässiger Indikator dafür, ob EMF schädliche Auswirkungen auf alle Organismen, auch den Menschen, haben. Neue Studien über die Wirkungen nicht-ionisierender Strahlung auf Insekten zeigen das Schädigungspotential, nicht nur für den Organismus, sondern auch für die Biodiversität. Die Studien zeigen, dass die Strahlung ein Faktor beim Insektensterben ist. In dieser Artikelserie dokumentieren wir wichtige Studienergebnisse der Jahre 2021-2024.
Bild: Karsten v. Bruch

Sind elektromagnetische Felder (EMF), wie sie von Mobilfunkmasten und Hochspannungsleitungen erzeugt werden, ein ernstzunehmender Faktor für das Insektensterben? Bereits im Jahr 2008 analysierte der BUND in seinem Positionspapier 46 (s.u.) einen möglichen Zusammenhang. Inzwischen liegen Studien vor, die ihn beweisen.

Das Insektensterben wird verursacht durch Pestizide, Landschaftsversiegelung, Monokulturen, den Klimawandel und die Umweltverschmutzung. Das ist bisher gesicherte Erkenntnis. Mit der BEEFI-Studie (Biological Effects of Electromagnetic Fields on Insects) erschien 2023 die bisher umfangreichste Metaanlyse zum Stand der Forschung über die Auswirkungen von EMF auf Insekten mit einer klaren Aussage:

  • „Nicht-thermische biologische Wirkungen von EMF auf Insekten sind im Labor eindeutig nachgewiesen.“

Die BEEFI-Studie zeigt: Die Fortpflanzungsfähigkeit von Insekten wird durch Mobilfunkstrahlung und durch Magnetfelder von Hochspannungsleitungen verringert, ihr Erbgut (DNA) geschädigt, ihr Verhalten gestört. Und es entsteht oxidativer Zellstress, was u.a. zur Schwächung des Immunsystems führt. Das bedeutet, dass die BEEFI-Studie bisherige Erkenntnislücken schließt. Neue Feldstudien, die wir hier dokumentieren, bestätigen dieses Schädigungspotential.

Auf Grund der großen Bedeutung von Insekten hat diagnose:funk die Kampagne „Stummer Frühling 2024“ am 20.3.2024 begonnen mit dem Ziel, über diese Tatsachen aufzuklären und zum Schutz der Insekten beizutragen. Helfen Sie mit, die Öffentlichkeit über diese Studie und die Forderungen nach einer Schutz- und Vorsorgepolitik zu informieren. Dazu wurde eine Extra-Homepage erstellt.

>>> EXTRA-Homepage und VIDEO mit allen Informationen zur BEEFI-Studie, Download der Studie und eines Faktenblattes in mehreren Sprachen: www.insekten-schuetzen.info und www.protect-insects.info

Die BEEFI-Studie im Original:

Thill A, Cammaerts M-C, Balmori A (2023): Biological Effects of Electromagnetic Fields on Insects: a Systematic Review and Metaanalysis, Reviews on Environmental Health
www.doi.org/10.1515/reveh-2023-0072    www.emf-portal.org/de/article/52384

Originalstudie (Englisch) & Faktenblätter, Übersetzungen auf Deutsch und Französisch (demnächst auch Italienisch und Spanisch) auf www.insekten-schuetzen.info und www.protect-insects.info

Screenshot aus dem VideoBild:diagnose:funk
Studie von Thill, Cammaerts & Balmori (2023)

Artikel und WEBINAR zur BEEFI-Studie

Die BEEFI-Studie (Biological Effects of Electromagnetic Fields on Insects) von Thill, Cammaerts & Balmori wurde 2023 peer-reviewed in der Fachzeitschrift Reviews on Environmental Health publiziert. Im Folgenden ausgewählte Artikel über diese Studie, die am 22.03.24 auf einem WEBINAR vom Hauptautor vorgestellt wurde. Alle Informationen über diese Studie auf www.insekten-schuetzen.info.

 

 

BEEFI-Studie (I): Stummer Frühling 2024 – Elektromagnetische Felder schädigen Insekten. Metaanalyse bestätigt Gefährdung der Insekten durch Hochspannungsleitungen und Mobilfunkstrahlung.

BEEFI-Studie (II): Interview mit Bienenforscher U. Warnke.
„Die Ergebnisse müssen in den politischen Überlegungen zwingend berücksichtigt werden.“

BEEFI-Studie (III): Der lange Weg zur BEEFI-Insektenstudie.
Bereits 1999 wurden von BfS/ICNIRP und WHO Studien zu Insekten und elektromagnetischen Feldern gefordert

Webinar Nr. 31: BEEFI-Studie über Insekten – Macht Mobilfunk unseren Frühling stumm?
Der Hauptautor stellt die Studie vor. Video - Mitschnitt ab 15.4.24 verfügbar

Grafik: diagnose:funk

Artikel zu neuen Feldstudien (2021-2024)

"Elektromagnetische Felder, ein Stressfaktor für Bienen?"

Manuel Treder (Universität Hohenheim) stellte in diesem Vortrag im März 2024 bei der AG der Institute für Bienenforschung und Deutschem Imkerbund die Studie der Landesanstalt für Bienenkunde vor. Die Feldstudie hatte zum Ergebnis, dass das Heimfindeverhalten der Bienen durch WLAN-Befeldung gestört und ein Teil der ausgesetzten Bienen nicht mehr zum Stock zurückfand.

Die Feldstudie von Nyirenda et al. (2022) wies nach, dass die Dichte (Abundanz) von Insekten und Vögel mit der Nähe zum Mobilfunkmasten abnahm, siehe dazu auch die Pressemitteilung von diagnose:funk zur Studie am 13.12.2022.

EMF wirken auf Insekten: Hochspannung stresst Bienen. Eine neue Untersuchung von Molina-Montenegro et al. (2023) von der Universität Talca (Chile) belegt Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) auf Insekten. Die Untersuchungen an Bienen wurden sowohl im Feld als auch im Labor durchgeführt, mit identischen Ergebnissen: elektromagnetische Felder schädigen Bienen mit der Folge, dass ihre Bestäubungsleistungen sinken. Die ElektrosmogReport-Redaktion hat eine Analyse der Studie erarbeitet.

Die Studie von Adelaja et al. (2021) "Distribution, diversity and abundance of some insects around a telecommunication mast in Ilorin, Kwara State, Nigeria" stellte eine deutlich reduzierte Häufigkeit von Insekten fest, je näher zum Mobilfunkmasten die Probenahme stattfand.

  • Diese Forschungsarbeit wurde in der Hauptstadt Ilorin, Bundesstaat Kwara, im Savannengürtel von Nigeria durchgeführt. Als Standort wurde ein Telekommunikationsmast inmitten einer Graslandvegetation ohne Wohnhäuser und menschliche Einflüsse in einem Umkreis von 10 km ausgewählt. Sieben Arten von Insekten waren besonders häufig vertreten, darunter die Wanderheuschrecke, Honigbiene und Hausmücke. Von diesen sieben Arten wiesen alle, außer der Honigbiene, eine deutlich reduzierte Häufigkeit auf, je näher zum Mobilfunkmasten die Probenahme stattfand. In dieser Studie konnte festgestellt werden, dass die Abundanz, die Verteilung und die Vielfalt von Insekten durch EMS und deren Intensität beeinflusst werden, was zeigt, dass die meisten Insekten Gebiete mit geringerer EMS bevorzugen.

Neue Studien an der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau (Polen) der Arbeitsgruppe Migdal et al. bestätigen negative Auswirkungen. Migdal et al. (2024) setzten 2 Tage alte Krainer Arbeitshonigbienen (Apis mellifera carnica L.) 900 MHz Feldern von 12 V/m, 28 V/m und 61 V/m für 0,25, 1 und 3 Stunden aus. Die Aktivität der biochemischen Marker (Gesamt Proteine, TAS (Total antioxidant status) und Triglyceride) in der Bienen-Hämolymphe der 12 V/m- und 28 V/m-Gruppen zeigten statistisch signifikante Unterschiede im Vergleich zur Kontrollgruppe. Ihr Fazit:

  • „Nach unseren eigenen Untersuchungen stören hochfrequente elektromagnetische Felder die Ernährung der Bienen.“

Migdal et al. (2023) zeigten bereits bei gleichen Feldstärken und 900 MHz nicht-thermische Auswirkungen auf die Enzymaktivität und die Expression von Stress-bezogenen Genen.

Artikel von Alain Thill zur Desorientierung durch elektromagnetische Felder beim Vogelzug. In ihrer Artenfibel 14 zum Vogelzug schreibt die Stiftung ProArtenvielfalt: "Erst im vergangenen Jahrhundert fanden Wissenschaftler heraus, wie sich Zugvögel orientieren ... Manche Zugvögel orientieren sich am Stand der Sonne, andere am Sternenhimmel. Die erstaunlichste Entdeckung aber war, dass sich Zugvögel am Magnetfeld der Erde orientieren können-so wie der Mensch mit Hilfe des Kompasses." Können veränderte elektromagnetische Felder durch technisch erzeugte Strahlung, wie z.B. vom Mobilfunk, darauf einen Einfluss haben? Wir baten den Umweltwissenschaftler Alain Thill um einen kurzen Studienüberblick.

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Bereits vor 50 Jahren dokumentierte Dr. Ulrich Warnke die elektromagnetische Kommunikation von Bienen

Grafiken: Ulrich Warnke

Warnke hat 1976 am Schwänzeltanz geforscht. Im Artikel von Prof. Randolf Menzel „Die Entdeckung durch Karl von Frisch, die Bestätigung und die weitergehende Bedeutung“ (2024) wird in neuer Qualität mit neuen Forschungsmethoden der Schwänzeltanz beschrieben:

  • „Wahrscheinlich sind mehrere sensorische Signale an der Übermittlung der Tanzinformation, also des Vektors (Entfernung und Richtung) des Abfluges beteiligt. Elektrostatische Felder, die von den geladenen Körpern sowohl der Tänzerin als auch der Tanzverfolger ausgehen, führen zu mechanosensorischen Reizen, die möglicherweise eine entscheidende Rolle im Kommunikationsprozess spielen.“

>>> Die Pionierstudien ab 1976 von Dr. Ulrich Warnke zum Download

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Der Arthropoden-Review für das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Der Review von Mulot et al. (2022), verfasst für das Bundesamt für Umwelt (BAFU) Schweiz, mit dem Titel „Auswirkungen nicht-ionisierender Strahlung auf Arthropoden“, stellt die Gesamtstudienlage dar. Arthropoden schließt alle Gliederfüßer, also Insekten aber auch Spinnentiere mit ein. Der Review zieht folgende Schlüsse:

  • „Anthropogene nicht-ionisierende Strahlung (NIS) stellen eine potenzielle Bedrohung für Arthropodenpopulationen dar, da sie den Selektionswert (Fitness), die Fortpflanzung und das Verhalten von Individuen beeinträchtigen.“ (S.41)
  • "NIS wirken eindeutig subletal auf Arthropoden, sowohl auf der Ebene der Zellen als auch des Organismus.“ (S.43)
  • „Sollten sich die Wirkungen von NIS als groß und weit verbreitet erweisen, müssten wir mit […] einer Störung der Ökosysteme rechnen.“ (S.43)

Mulot et al. arbeiteten erstmals in behördlichem Auftrag die Studienlage umfassend auf und verbinden ihre Publikation mit einer außergewöhnlichen Kritik am deutschen Bundesamt für Strahlenschutz und der EU, dass dies bisher nicht systematisch geschah:

  • „Im November 2019 hielt das «Bundesamt für Strahlenschutz» (BfS) in Deutschland einen internationalen Workshop zu den Auswirkungen von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern auf die Tierwelt ab. Seine allgemeine Schlussfolgerung lautet, dass es derzeit zwar keine soliden wissenschaftlichen Beweise für schwerwiegende negative Auswirkungen auf Flora und Fauna, jedoch aber entsprechende Hinweise gibt, die in einer weiteren Untersuchung zu klären wären. Das BfS ist daher der Auffassung, dass für Labor- und Feldexperimente die Entwicklung solider Protokolle notwendig ist und es Studien über die Wirkmechanismen bei den Auswirkungen von NIS auf Flora und Fauna dringend bedarf. Die Übersicht von Vanbergen et al. 2019 [7] und die Schlussfolgerungen aus dem BfS-Workshop liefern einige grundlegende Informationen, fassen sich jedoch zum allgemeinem Kenntnisstand zu den Arthropoden und der diesbezüglichen Problematik eher kurz. Zudem handelt es sich dabei eher um eine Literaturzusammenstellung als um eine systematische Übersicht.“ (Mulot et al. S.7)

Statt nach dieser Konferenz offenen Fragen nachzugehen, gaben das BfS und die EU wieder keine Feldstudien in Auftrag. Wollte man es nicht wissen? Mulot et al. warnen vor der Methode, durch Untätigkeit Nicht-Wissen zu konservieren und als Wissen auszugeben:

  • „An dieser Stelle sei daran erinnert, dass der fehlende Nachweis einer Wirkung nicht gleichbedeutend mit dem Nachweis einer fehlenden Wirkung ist und dass weitere Feldstudien durchgeführt werden sollten.“ (S. 40)

Das Nicht-Wissen ist in der Regel auf ein mangelndes Erkenntnisinteresse zurückzuführen. Die   Erschaffung und Aufrechterhaltung von Unwissen ist in vielen Industriezweigen und Politikfeldern gängige Methode /(Michaels 2005) (Tabak, Asbest, AKW-Risiken, Dieselskandal, Glyphosat, Bisphenol A), die Wissenschaft der Agnotologie untersucht diese Methode (s. dazu auch die ARTE-Dokumentation).

Der Review von Mulot et al. und die BEEFI-Metaanalyse haben nun die vermeintliche Erkenntnislücke geschlossen. Eine Neuauflage der Politik des Verharmlosens und Zerredens, wie sie die Europäische Umweltagentur in ihren Bänden "Späte Lehren aus frühen Warnungen" kritisiert, wäre angesichts der vielen Hinweise und Beweise verantwortungslos. Insekten sind ein Kettenglied in der Biodiversität, nicht nur für die Bestäubung der Lebens-"Mittel" von Menschen und Tieren, sondern auch als Nahrung für andere Tierarten. Der Insektenschwund dezimiert jetzt schon die Vogelbestände. Der Stand der Forschung macht die Anwendung des Vorsorgeprinzips notwendig, denn das Insektensterben beschleunigt alle Umweltkatastrophen.

Im Text zitierte Studien

Adelaja OJ, Ande AT, Abdulraheem GD, Oluwakorode IA, Oladipo OA, Oluwajobi AO (2021). Distribution, diversity and abundance of some insects around a telecommunication mast in Ilorin, Kwara State, Nigeria. Bulletin of the National Research Centre. 2021 Dec;45(1):1-7. https://doi.org/10.1186/s42269-021-00683-y

Migdal P, Plotnik M, Bieńkowski P, Murawska A, Berbeć E, Sobkiewicz P, Zarębski K, Latarowski K (2024): Changes in honey bee nutrition after exposure to radiofrequency electromagnetic field; Eur Zool J 2024; 91 (1): 172-179

Migdal P, Bieńkowski P, Cebrat M, Berbeć E, Plotnik M, Murawska A, Sobkiewicz P, Łaszkiewicz A, Latarowski K (2023): Exposure to a 900 MHz electromagnetic field induces a response of the honey bee organism on the level of enzyme activity and the expression of stress-related genes; PLoS One 2023; 18 (5): e0285522

Molina-Montenegro MA, Acuña-Rodríguez IS, Ballesteros GI, Baldelomar M, Torres-Díaz C, Broitman BR, Vázquez DP (2023): Electromagnetic fields disrupt the pollination service by honeybees Sci Adv 2023; 9 (19): eadh1455

Mulot M., Kroeber T., Gossner M., Fröhlich J. (2022): Wirkung von nichtionisierender Strahlung (NIS) auf Arthropoden, Bericht im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU), Neuenburg, Juli 2022 

Nyirenda VR, Namukonde N, Lungu EB (2022): Effects of phone mast-generated electromagnetic radiation gradient on the distribution of terrestrial birds and insects in a savanna protected area. Biologia 77, 2237–2249 (2022)

Thill A, Cammaerts M-C, Balmori A (2023): Biological Effects of Electromagnetic Fields on Insects: a Systematic Review and Metaanalysis, Reviews on Environmental Health
www.doi.org/10.1515/reveh-2023-0072    www.emf-portal.org/de/article/52384

Treder M, Müller M, Fellner L, Traynor K, Rosenkranz P (2023): Defined exposure of honey bee colonies to simulated radiofrequency electromagnetic fields (RF-EMF): Negative effects on the homing ability, but not on brood development or longevity. Veröffentlicht in: Sci Total Environ 2023; 896: 165211

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Artikel veröffentlicht:
28.03.2024
Artikel aktualisiert:
31.03.2024
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diagnose:funk

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