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NTP-Studie: Auswertung von Prof. Lennart Hardell

Grösste US-Studie bestätigt Gesundheitsrisiken
Die Arbeitsgruppe von Prof. Lennart Hardell interpretiert in einem aktuellen Artikel die Ergebnisse der bisher größten Studie zu nicht-ionisierender Strahlung und Krebs, finanziert von der Regierung der USA mit 25 Mio Dollar. Das Gesamtergebnis wurde diesen Monat veröffentlicht: Mobilfunk­strahlung kann zu Tumoren führen. Durch die Strahlung wurden zwei Krebsarten (Schwannom, Gliom) und bei einer zusätzlichen Anzahl von Ratten präkanzerogene Zellverän­de­rungen (Hyperplasie von Gliazellen) ausgelöst.
Prof. Lennart Hardell

Hardell / Carlberg / Hedendahl stellen das Ergebnis in Zusammenhang mit der Gesamtforschungslage und kommen zu der klaren Aussage: die Kanzerogenität der nicht-ionisieren­den Strahlung muss als bewiesen angesehen werden. Hardell war Mitglied in der Kommission IARC der WHO, die die Kanzerogenität beurteilt. In dem Artikel wird gefordert, dass die WHO die Mobilfunkstrahlung als Krebs erregend in die Kategorie 1 einstuft, bisher ist sie in 2B, möglicherweise Krebs erregend:

"By now carcinogenicity has been shown in human epidemiological studies replicated in animal studies. Laboratory studies on RF radiation have shown increased ROS production that can cause DNA strand brakes. We published in 2013 the conclusion that RF radiation should be regarded as a human carcinogen Group 1 according to IARC definition, based on scientific evidence (Hardell, Carlberg 2013b) further supported in our up-dated article (Carlberg, Hardell 2017). That conclusion is reinforced by the current evaluation."

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Publikation zum Thema

Format: A4Seitenanzahl: 24 Veröffentlicht am: 15.05.2017 Bestellnr.: 234Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Handystrahlung und Gehirntumore

Stand der Forschung
Autor:
diagnose:funk / Übersetzung der Studie von Michael Carlberg und Lennart Hardell
Inhalt:
"Hochfrequente Strahlung sollte als ein Karzinogen eingestuft werden, das beim Menschen Gliome hervorrufen kann. (...) Die derzeit gültigen Richtlinien zur Exposition gegenüber hochfrequenter Strahlung müssen überarbeitet werden" (Carlberg / Hardell). Übersetzung des Reviews zum Stand der Forschung über Krebsrisiken der nicht-ionisierenden Strahlung des Mobilfunks, verfasst von den schwedischen Wissenschaftlern Michael Carlberg und Prof. Lennart Hardell: "Evaluation of Mobile Phone and Cordless Phone Use and Glioma Risk Using the Bradford Hill Viewpoints from 1965 on Association or Causation".