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Widerstands- und Vernetzungskarte
Mainleuser wehren sich erfolgreich (Foto: Stefan Linß)

Diese Karte dokumentiert den öffentlichen Protest gegen die Mobilfunkpolitik und die Strahlenschutzpolitik im Bereich der nicht-ionisierenden Strahlung. Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich hunderte Initiativen. Sie fordern Transparenz und Bürgerbeteiligung beim (Mobilfunk-) Netzausbau, Aufklärung über biologische Langzeitwirkungen elektro-magnetischer Felder (EMF), die Erforschung umwelt-verträglicher Technologien und die Anerkennung der Elektro-hypersensibilität. Vernetzen Sie sich und mit uns zu einem Aktionsbündnis für das Vorsorgeprinzip bei EMF!

BürgerInitiative gründen

Bei Ihnen ist z.B. eine Mobilfunkantenne geplant und Sie möchten eine BürgerInitiative gründen?
In einigen Gemeinden finden Sie regionale AnsprechpartnerInnen für den Erfahrungsaustausch.  Kontaktdaten finden Sie im Dialogfenster, wenn Sie den jeweiligen Ortsmarker anklicken.

Historie der Bürgerbewegung

Bereits in den 1990er Jahren führte die zunehmende Exposition der Bevölkerung gegenüber elektro-magnetischen Feldern durch Mobilfunkanlagen, Hochspannungsleitungen, Bahnstromleitungen etc. zu einer regelrechten Prozesslawine.*

Daraufhin wurde zur "Verfahrensvereinfachung und größeren Investitionssicherheit" in den genannten Bereichen 1996 die sogenannte Elektrosmogverordnung (26. BImSchV) erlassen.

Deren physikalische Grenzwerte schützen seither in erster Linie die Netzbetreiber: vor gerichtlichen Auseinandersetzungen. Deutschland steht exemplarisch dafür, dass die europäischen Regierungen die wachsende Bürgerbewegung verschweigen und das Vorsorgeprinzip bzw. wirklich schützende Grenzwerte zu Gunsten der Wirtschaft ablehnen.

Wissenschaftler und Politiker fordern seit Jahrzehnten die Anwendung des Vorsorgeprinzips, wie unsere chronologische Dokumentation belegt.

* Vgl. Delgado del Saz: Vorsorge als Verfassungsprinzip im europäischen Umweltverbund, S. 96, Rechtsvergleichende Überlegungen am Beispiel der Risiken der Mobilfunkstrahlung >>> 

Copyright

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Tipps bei drohendem Mobilfunk-Senderbau

Bürgerengagement ist gefragt Kommunalverwaltungen sind bei Standortanfragen nicht selten überfordert. Sie brauchen den Anstoß zur Vorsorge aus der Bürgerschaft. weiterlesen
Aktualisierung der Veröffentlichung von 2016Format: A4Seitenanzahl: 12 Veröffentlicht am: 10.12.2018 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Mobilfunk-Chronologie

Politische und wissenschaftliche Dokumente 2003 - 2018
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Diese Chronologie dokumentiert eine Vielzahl behördlicher und wissenschaftlicher Warnungen und Nachweise zu Risiken der Mobilfunktechnologie. Aktualisierung vom 10.12.18 | Download aktualisiert am 12.02.2019 - Schreibfehler korrigiert.

Projekt unterstützen

Ihre Initiative fehlt auf der Karte?

Dann senden Sie uns Ihre Daten mit z.B. Online-Links zu Zeitungs-artikeln und lokalen Petitionen, freiem Bildmaterial und/oder Ihrer Webseitenadresse sowie auf Wunsch eine Kontakt-Mailadresse:

plz@diagnose-funk.de

Wenn wir der Meinung sind, dass Ihre dokumentierten Aktivitäten zu unserer Datensammlung passen, veröffentlichen wir sie gerne auf der Karte!

Such- und Filterfunktion

Die Einträge sind filterbar - nach Jahreszahlen und Schlagwörtern:

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Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus Kapazitäts- und daten-schutzrechtlichen Gründen keine Vermittlungstätigkeiten über-nehmen können. Zur lokalen bzw. regionalen Vernetzung können Sie anhand der in der Karte zur Verfügung gestellten Daten ggf. selbst nach Kontakten recherchieren, sofern diese nicht hinterlegt sind.

Mobilfunkgeschädigt?

Sie fühlen sich betroffen? Unsere Hotline erreichen Sie montags und dienstags zwischen 10 und 12 Uhr unter Tel. 069 / 36 70 42 03.

Laut Umfragen (INFAS) ist ein Drittel der deutschen Bevölkerung wegen Mobilfunkstrahlung besorgt und jeder 10. fühlt sich bereits gesundheitlich beeinträchtigt!

Hinterfragen auch Sie bei Ihren zuständigen Behörden, warum an keinem einzigen Mobilfunk-standort in Deutschland Erhebungen des Gesundheits-zustandes der Menschen durchgeführt werden, obwohl dem Bundesamt für Strahlenschutz seit 2007(!) mindestens 1.000 ärztlich dokumentierte Gesundheits-schäden vorliegen.

Spenden

Diese Karte ist das vorläufige Ergebnis einer langjährigen Recherchearbeit. Nur durch "Zeit-spenden" ehrenamtlicher MitarbeiterInnen und finanzielle Aufwendungen für die professionelle Gestaltung konnte dieses Projekt verwirklicht werden. Ihre Spende unterstützt uns bei der weiteren Dokumentation der Bürgerbewegung. Vielen Dank!

Datenerhebung

Diese Datensammlung basiert auf Internetrecherchen, persönlichen Hinweisen unserer Mitglieder und regionalen AnsprechpartnerInnen im diagnose:funk netzwerk. Die Karte wird fortlaufend ergänzt und erhebt keinen Anspruch auf Voll-ständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben und Inhalte der Quellen.