diagnose funk

Proteste gegen den Antennenwildwuchs

Besorgniserregende Studien zur Dauerbestrahlung
An vielen Orten setzen sich Menschen aufgrund der drohenden Gesundheitsgefährdung gegen die Aufstellung von Sendeanlagen zur Wehr.

Wer nahe am Sendemast wohnt, ist ständig einer extremen Strahlenbelastung, oft von mehreren Betreibern und Frequenzen ausgesetzt. Die Grenzwerte haben keine medizinische Schutzfunktion. Studien weisen Risiken und Schäden gerade im Normalbetrieb weit unterhalb der Grenzwerte nach. Behörden ignorieren vorliegende Forschungsergebnisse. 

 

Über die Auswirkungen der Dauerbestrahlung liegen besorgniserregende Studien vor:

  • Die Selbitz-Studie. Ergebnis: Je näher man an der Sendestation wohnt, desto mehr treten unspezifische Krankheitssymptome auf, wie z.B. Kopfschmerzen, Schlafstörungen.
  • Die Rimbach-Studie. Vor und nach der Aufstellung des Sendemastes wurden über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren klinische Parameter getestet. Ergebnis: Die Hormone des Stresssystems Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin (Katecholaminsystem, Hormone, Neurotransmitter) veränderten sich.
  • Die Nailaer-Ärzte-Studie. Ergebnis: Krebsfälle im 400 Meter Bereich um eine Sendeanlage verdoppelten sich von 1994 bis 2004, von 1999 bis 2004 verdreifachten sie sich. Das Alter der Erkrankten verjüngte sich um 8,5 Jahre.
  • Die Okinawa-Studie, Naha-City, Japan. Untersucht wurde der Gesundheitszustand der Bewohner, nachdem ein Sendemast abgebaut wurde. Dabei wurde eine signifikante Verbesserung des Gesundheitszustands der Anwohner festgestellt.

Weiteres unter: http://www.mobilfunkstudien.de/

Heft 4, September 2009Veröffentlicht am: 01.09.2009 Bestellnr.: 704Sprache: Deutsch

Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen – aber aufrechterhalten werden

Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals
Autor:
Franz Adlkofer, Karl Hecht, Lebrecht von Klitzing, Klaus Kniep, Wilhelm Mosgoeller, Karl Richter, Hans-Christoph Scheiner, Ulrich Warnke
Inhalt:
Die in dem Heft vereinten Beiträge konvergieren in dem klaren Ergebnis, dass die geltenden Grenzwerte niemanden schützen, weil sie maßlos überhöht sind und nach anachronistischen Gesichtspunkten festgelegt wurden. Die Schrift gelangt damit aber auch zu dem Urteil, dass der betriebenen Politik des Mobil- und Kommunikationsfunks die wissenschaftliche, die demokratische und die menschenrechtliche Legitimation fehlt.

Wissenswertes

Der BUND (Deutschlands größter Umweltverband)fordert eine Höchstbelastung im Freien von 100 µWatt/m², dort wo sich Menschen dauerhaft aufhalten 1 µWatt/m². Ein  guter Handyempfang ist bereits bei 0,000.05 µWatt/m² gesichert.

»

Auch wenn die Exposition beim Mobiltelefon deutlich höher ist als bei Mobilfunkbasisstationen, zeigen sich derzeit die massiveren Auswirkungen bei letzteren. Der Hauptgrund dafür liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit in der permanenten, 24-stündigen Exposition und der fehlenden Erholungsmöglichkeit für den Organismus.

«
Österreichische Ärztekammer, Diplomkurs Umweltmedizin, Umweltmedizinische Beurteilung elektromagnetischer Felder (April 2007)