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5G-Mobilfunk & Smart City

Widerstand dringend erforderlich
5G steht für die fünfte Generation Mobilfunk. 2019 werden für 5G-Anwendungen neue Frequenzen zwischen 3,5 und 3,7 GHz versteigert. Mit der Versteigerung sollen die Mobilfunkbetreiber zur flächendeckenden Versorgung und zur vollständigen Durchstrahlung aller Gebäude gezwungen werden. Funklöcher soll es nach dem Willen der Bundespolitik in Zukunft nicht mehr geben. Dafür braucht es flächendeckend tausende neue Mobilfunktürme, die im ganzen Land errichtet werden sollen.

Zwang zur Mobilfunkversorgung

Mobilfunk soll Teil der sog. ´Daseinsvorsorge` werden: Die verpflichtende Bereitstellung von Datenraten im Haus von größer 100 MBit/s ist Teil der Frequenzversteigerung des Bundes. Um so hohe Datenraten in den Gebäuden bereitzustellen, werden Sendeanlagen wohnungsnah, z.B. an Laternen oder auf Verteilerkästen installiert werden. Das erfordert hunderttausende neue Sendeanlagen. Durch den verkürzten Abstand zu Menschen und Wohnungen wird die Strahlenbelastung außen und innen massiv steigen.

Gesundheitsschäden vorprogrammiert

Anstelle den jetzt schon viel zu hohen Strahlungspegel konsequent zu senken, wird die Umwelt in einem Meer künstlicher, gesundheitsschädlicher elektromagnetischer Felder ertränkt. Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen, Gefährdung der Fruchtbarkeit bis hin zum Krebsrisiko durch Mobilfunk sind als Folgen nachgewiesen.

Überwachung für Alle und überall

Smart City, Smart Country, Smart Mobility, Smart Home, Smart School - alle Vorgänge der Gesellschaft sollen über Daten und Algorithmen gesteuert werden. Das Ziel: in Echtzeit von jedem zu wissen, was er tut und wo er sich befindet. Dafür wird von allen Bürger*innen ein digitales Profil erstellt. Kameras, Mikrofone zur Identifikation und Verhaltenserkennung werden unter dem Deckmantel der Sicherheit installiert. Immer mehr Dienste werden auf das Smartphone übertragen. Diese Digitalisierung ist der Umbau der Kommunen von Orten der Demokratie zu überwachten Zonen. Dafür werden der Datenschutz und die Privatsphäre Stück für Stück abgebaut.

5G-Ausbaupläne verletzen europäisches Recht

„Die Anwendung des Vorsorgeprinzips“ auf die Mobilfunktechnologien ist „eine zu drastische Maßnahme“,
erklärt der Kabinettschef (Arūnas Vinčiūnas) des EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis nach Aussage des Tagesspiegel vom 12.01.2019.

Artikel 191 des geltenden EU-Vertrags
„Die Umweltpolitik der Union beruht auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung.“

Stopp dem 5G-Ausbau!

Die Kommune ist der Ort, wo der Protest gegen 5G & Smart City organisiert werden muss. diagnose:funk ruft alle Bürger*innen auf: Sprechen Sie über diese Entwicklung in Vereinen, Kirchengemeinden, Gewerkschaften und im Freundeskreis. Verteilen Sie unsere Flyer. Schreiben Sie Leserbriefe. Fordern Sie Ihre Gemeinderät*innen auf Stellung zu beziehen. Suchen Sie das Gespräch mit Ihren Bundestags-Abgeordneten. Die Sprechzeiten in deren Wahlkreisbüro finden Sie im Internet: >>> Wahlkreissuche

Acht Forderungen

  1. Breitbandnetze (Glasfaser) als Eigenwirtschaftsbetrieb müssen als Teil der Daseinsvorsorge von den Kommunen betrieben werden. Keine Vergabe von Infrastrukturprojekten an ein Monopol. Glasfasernetze bilden die Grundlage zur Umsetzung einer strahlungsarmen Mobilfunkversorgung.
  2. Trennung der Indoor- und Outdoorversorgung zum Schutz der Wohnung vor Strahlung muss Grundlage jeder Mobilfunkplanung sein. Neue Technik muss nachweisbar zu weniger Elektrosmog führen. Kleinzellennetze sind nur dann sinnvoll, wenn sie zu einer deutlichen Senkung der Strahlenbelastung führen.
  3. Technikfolgenabschätzung ist Pflicht. Sie muss durch eine industrie- und regierungsunabhängige Kommission unter Beteiligung bürgerschaftlicher Interessenverbände erfolgen. Ohne Bewertung der Forschungsergebnisse über die Wirkungen der 5G-Frequenzen auf Mensch, Tier und Natur darf 5G nicht eingeführt werden.
  4. Beweislastumkehr: Industrie und Staat müssen die Unschädlichkeit von 5G belegen.
  5. Ein Netz für alle: Es braucht nur ein Mobilfunknetz für alle Betreiber und Nutzer, wie bei Strom, Gas und im Straßenbau. Verpflichtendes Roaming für alle Mobilfunkbetreiber muss umgesetzt werden.
  6. Umweltschutz ist Pflicht, die Kommune muss über den Netzausbau ein Gutachten zum ökologischen Fußabdruck vorlegen.
  7. Das Recht, analog leben zu können, ohne digitale Überwachung ist ein Grundrecht. Die Datenerfassung darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung jedes Bürgers erfolgen. Von Jugendlichen unter 16 Jahren dürfen keine Daten erfasst werden.
  8. Erhalt und Schaffung von funkfreien Gebieten für elektrohypersensible Menschen.
5G-Technik

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5G-Massenexperiment

23.01.2019

Flyer von diagnose:funk zu 5G

5G-Mobilfunk & SmartCity - Fortschritt für wen? Smart City, Smart Country, Smart Mobility, Smart Home - 5G weiterlesen
14.01.2019

Europa ignoriert mögliches Krebsrisiko von 5G

Tagespiegel recherchiert zu 5G / Mobilfunk Das Journalistenteam Investigate Europe legt im Tagesspiegel am 13.01.2019 unter dem Titel "Strahlendes Versprechen" eine zweiseit ... weiterlesen
26.01.2019

Interview mit Wolf Bergmann zu 5G im SWR4

Warum 5G krank machen wird! weiterlesen
19.12.2018

Interview mit Jörn Gutbier zu 5G

bei 5G-Anbieter.info Kompakte Informationen zu Mobilfunk, 5G und dem Traum von der Wachstumsmaschine. - Zum Weiterverbreiten. weiterlesen
14.01.2019

Smart City- & 5G-Hype

Kommunalpolitik zwischen Konzerninteressen, Technologiegläubigkeit und ökologischer Verantwortung weiterlesen
Auzug umg-Titelblatt 2018-3
14.01.2019

Artikel: Aktueller Forschungsstand Mobilfunk

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25.10.2018

5G-Ausbau: "Im Grunde ungeheuerlich!"

diagnose:funk im Interview mit Prof. W. Thiede Die Weichen für die Versteigerung der neuen 5G-Frequenzen werden gestellt. Werner Thiede ruft zur Besinnung auf – in Gestalt ei ... weiterlesen
17.01.2019

350 Besucher bei Veranstaltung zur Smart City

Bürger zeigten sich entsetzt über Vorgehen und Inhalt des 5G-Projekts in Stuttgart Telekom-Musterprojekt zum widerspruchslosen Aufbau von 5G? weiterlesen
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12.12.2018

Magazin kompakt 2018 - 4

Schwerpunkt: Elektrosensibilität (ES) / Elektrohypersensitivität (EHS) Die Ausgabe 2018-4 des diagnose:funk Magazins ist erschienen. weiterlesen

5G-Ausbau wird den Widerstand gegen die Verstrahlung unserer Welt aufleben lassen

Internetseiten dritter zum Thema 5G

im Aufbau...

5G in der Schweiz und technische Analysen: www.gigaherz.ch

Spitzenmusiker informiert zu 5G: www.markusstockhausen.de

Arūnas Vinčiūnas
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The recourse to the EU's Precautionary Principle to stop the distribution of 5G products appears too drastic a measure. We first need to see how this new technology will be applied and how the scientific evidence will evolve.

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Kabinettschef Arūnas Vinčiūnas des EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis in einem Schreiben gegenüber Prof. Nyberg und Prof. Hardell. 29.11.2017

Downloads

Staat zwingt zur Indoorversorgung

Versorgungsauflage der BNA zur 5G-Frequenzversteigerung

Mindestens 100 Mbit/s bis Ende 2022 für 98 Prozent der Haushalte je Bundesland. >>> PM der BNA

Staat zwingt zur Totalverstrahlung

Zusätzlich sind je Betreiber
1.000
5G-Basisstationen“ und
500 Basisstationen
in „weißen Flecken“ bis Ende 2022 zu errichten.

Autonomes Fahren ist der Haupttreiber zur Aufrüstung

Versorgungsauflagen der BNA zur 5G-Frequenzversteigerung

Mindestens 100 Mbit/s bis Ende 2022 für alle Bundesautobahnen, die wichtigsten Bundesstraßen und Schienenwege.

Bis Ende 2024:
alle übrigen Bundesstraßen mit mindestens 100 Mbit/s,
alle Landes- und Staatsstraßen mit mindestens 50 Mbit/s,
Seehäfen, wichtige Wasserstraßen mit mindestens 50 Mbit/s
alle übrigen Schienenwege mit mindestens 50 Mbit/s.

Für alle Bundesautobahnen und Bundesstraßen wird zudem eine Latenz von 10 Millisekunden vorgeschrieben.

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Wo jetzt Glasfaser-Breitbandausbau drauf steht, hängt hinten dran die Totalverstrahlung mit krank machender – und seit 2018 wissenschaftlich gesichert – krebserregender Mobilfunktechnik.

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Jörn Gubier über die Breitband-Ausbaupläne der Region Stuttgart
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Die EU pumpt zurzeit mehr als 700 Millionen Euro in Projekte zur 5G-Entwicklung, aber nicht eines davon dient der Risikoforschung. Vielleicht ist es Zeit, dass Europas Parlamentarier die Prioritäten des Programms ändern.

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Tagesspiegel vom 15.01.2019
rbb
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Die deutschen Grenzwerte beruhen auf dem Urteil eines privaten Vereins.

Dieser hat sich 1998 darauf festgelegt, das die einzige gesundheitschädliche Wirkung von Mobilfunk-strahlung sein könnte, wenn sie so intensiv ist, dass dadurch unser Gewebe zu heiß wird - also wie im Mikrowellenofen.

Die ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz von nichtionisierender Strahlung) wurde gegründet von einem Ingenieur der der Telekomindustrie nahesteht.

Alle Studien die darauf hin deuten, dass es auch unterhalb des thermischen Effekts gesundheitliche Folgen gibt, werden von dieser Gruppe ausgeblendet. Trotzdem beruht die gesamte Gesetzgebung auf dem Urteil dieser privaten Vereinigung.

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Harald Schumann im rbb Interview vom 03.02.2019.