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Empfehlungen für Schulen

Bestrahlung der Schüler vermeiden
Eine neutrale Auswertung der wissenschaftlichen Literatur ergibt: Durch WLAN-Netze werden Schüler erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, die oft schon nach kurzer Zeit ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit deutlich herabsetzen. Dies kann weitreichende Auswirkungen auf ihre Noten, ihre Berufschancen und letztlich ihre weitere Laufbahn haben. Bei dauerhafter Bestrahlung kann im Laufe der Zeit die Gesundheit der Schüler nachhaltig geschädigt werden. Schulen sollten daher im Sinne eines vorsorgenden Gesundheitsschutzes bei der Einrichtung von Internet-Zugängen unbedingt auf WLAN-Netze verzichten und kabelgebundene Lösungen nutzen. Dies empfiehlt auch die deutsche Bundesregierung.

Alle Empfehlungen in diesem Ratgeber sind vorrangig dem Ziel verpflichtet, eine Bestrahlung der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Lehrerinnen, Lehrer und des weiteren Schulpersonals durch die Nutzung funkbasierter digitaler Medien vollständig zu vermeiden.

Erst wenn dies – aus welchen Gründen auch immer – nicht realisierbar ist, wird als Notlösung empfohlen, funkbasierte Netze mit minimierten Sendeleistungen einzurichten und so das ALARA-Prinzip (As Low As Reasonable Achievable) umzusetzen. Dazu stehen derzeit verschiedene technische Möglichkeiten zur Verfügung.

  • Kabelgebundene Lösungen vermeiden sicher die Risiken der Funkstrahlung für Kinder und Jugendliche. Diese Lösung ist immer zu bevorzugen.
  • Die jetzt schon erkennbaren Risiken für Kinder und Jugendliche wiegen nach unserer Einschätzung schwerer als die erhofften, noch wenig erforschten Vorteile der mobilen Internetnutzung für die Bildung. Kindergärten und Grundschulen sollten daher heutiges WLAN grundsätzlich nicht einrichten. Die normale Entwicklung der Kinder würde unverantwortlich gefährdet.
  • Für Schulen, die noch kein WLAN haben, aber die Einführung planen: Die möglichen Vorteile einer mobilen Laptop- oder Tablet-Nutzung für den Unterricht in Schulen kommen auch dann Kindern und Jugendlichen zugute, wenn die Daten nicht über WLAN, sondern über LED-Licht, also mit Hilfe der VLC-Technik (Li-Fi) empfangen und gesendet werden. Es lohnt sich, zu warten und weiterhin Kabellösungen zu nutzen, bis die VLC-Technik erprobt ist und biologische Risiken abgeschätzt werden können. Viele Probleme der heutigen WLANs werden bei Nutzung der VLC-Technik vermieden.
  • Für Schulen, die bereits WLAN nutzen: Eine Leistungsminimierung der WLAN-Strahlung auf das absolut Nötigste ist auf verschiedene Weisen möglich, erfordert aber in der Regel technisches Know-How. Hierfür sollten Experten einbezogen werden, die bestehende WLAN-Infrastrukturen strahlungstechnisch minimieren können. Dazu gehören wesentlich die Installation von Kleinstzellen mit dezentralen Access-Points (einer pro Klassenraum), die abschaltbar sind und nur minimale, geregelte Leistung abgeben, sowie die Leistungsminimierung von Laptops bzw. Tablets.
  • Schulen mit WLAN sollten ihre Schüler immer wieder nach Befindlichkeitsstörungen (Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten u.a.) bei WLAN-Strahlung befragen, um sich selbst ein Bild davon machen zu können, inwieweit die Gesundheit der Schüler und Schülerinnen und damit ihr Lernerfolg beeinträchtigt wird. Nur so kann abgeschätzt werden, ob die Maßnahmen zur Strahlungsminimierung ausreichen oder das bestehende WLAN durch eine Kabellösung zu ersetzen ist.
  • Aus ergonomischer Sicht: Keine Nutzung von Smartphones im Unterricht

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