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Empfehlungen zu Babyphones

Was Sie bei einem Kauf von Babyphones beachten sollten

Als Funk-Babyphone sollten ausschließlich solche Geräte verwendet werden, die baubiologischen Anforderungen zumindest einigermaßen entsprechen - siehe unten.

Grundsätzlich sollte ein Babyphone mit einem Akku betrieben werden. Wenn es gerade mal nicht anders geht, sollte das Gerät und die elektrische Zuleitung in einem Abstand von zumindest zwei Meter vom Kind entfernt eingerichtet werden.

Die Empfindlichkeit des Mikrophons ist so einzustellen, dass das Babyphone nicht ständig funkt.

Babyphones die mit dem DECT-Standard oder WLAN betrieben werden sind grundsätzlich zu meiden. Eine kleine Auswahl geprüfter Geräte ist am Markt erhältlich.

Bild: Funny

Funny Angelcare AC 423-D / AC 403-D 

Das Babyphon Angelcare AC423-D (Vorgänger: AC420-D) erfüllt die baubiologischen Anforderungen und die des Öko-Test nach maximaler Elektrosmogreduzierung auf beiden Seiten - beim Baby (Sender) und bei den Eltern (Empfänger).

Das Angelcare AC403-D (Vorgänger: AC401), ein Geräusch- plus Bewegungsmelder mit Sensormatten, ist so elektrosmogarm wie das AC423-D bzw. AC420-D auch, verfügt jedoch über eine programmier- und somit ausschaltbare sekündliche Reichweitenüber-wachung.  (Maes, Stand 6/2015)

Funny Handel | Weißenburgstr. 15 | 40476 Düsseldorf | Telefon 0211/440316-0 |
www.funny-handel.de 

Bild: Hartig&Helling

Hartig&Helling MBF 3333 

Erfüllt die baubiologischen Anforderungen nach maximaler Elektrosmogreduzierung nur auf der beim Babyseite (Sender) - nicht aber auf der Elternseite (Empfänger).

Hartig&Helling | Wilhelm-Leithe-Weg 81 | 44867 Bochum Telefon 02327/8370-0 | www.hartig-helling.de 

Bild: Vivanco - Nachfolgegerät 550

Vivanco BM 440 Eco Plus

Wird nicht mehr hergestellt, aber teilweise noch angeboten.

Erfüllt die baubiologischen Anforderungen nach maximaler Elektrosmogreduzierung nur auf der beim Babyseite (Sender) - nicht aber auf der Elternseite (Empfänger).

Baubiologische Kriterien für maximal Elektrosmog-reduzierte Babyphone

von Wolfgang Maes

  1. Niederfrequente elektrische Felder unter 1 V/m (30 cm) auf Babyseite am Sender, an Kabeln, Steckern, Netzteilen und jeglichem Zubehör auf Elternseite ebenfalls am Empfänger, an Kabeln, Steckernetzteilen... 
  2. Niederfrequente magnetische Felder unter 20 nT (30 cm) auf Babyseite am Sender, an Kabeln, Steckern, Netzteilen und jeglichem Zubehör  auf Elternseite ebenfalls am Empfänger, an Kabeln, Steckernetzteilen... 
  3. Hochfrequente Funkwellen unter 100 µW/m² bzw. 200 mV/m (1 m) 
  4. Keine gepulsten Funkwellen wie DECT 
  5. Kein Dauerfunk, Übertragung nur bei Schallereignis
  6. Keine Reichweitensignale 
  7. Abstandsangabe in Anleitung, mindestens ein Meter zum Sender 
  8. Eindeutige, unmissverständliche Angaben in der Werbung oder auf der Verpackung
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Besonders problematisch ist das mit 220 Euro teuerste Babyphone von Philips. Es strahlt ohne Pause nach DECT-Standard mit gepulsten Mikrowellen. Sollte sich die umstrittene Telefontechnik nun auch bei Babyphonen durchsetzen, dann sind zehn Jahre Bemühungen, auch von Öko-Test, hinfällig. Ein Skandal, bedenkt man, dass gepulste Strahlung das Krebsrisiko erhöhen und Schlafstörung verursachen kann.

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'Öko-Test' zum ersten DECT-Babyphon von Philips (November 2002)