diagnose funk

Forschungslage bestätigt Risiken des Mobilfunks

Seit 1932 wissen wir um die Gefahren
Erste Studien, in denen gesundheitsrelevante Effekte unter einer hochfrequenten Bestrahlung gefunden wurden, erschienen bereits in den 30er Jahren. Kurz nach dem 2. Weltkrieg rückten dann Studien zur Strahlung von RADAR-Geräten in den Vordergrund. Auslöser waren die auffallend häufigen Fälle von grauem Star unter Radartechnikern.

Bereits Anfang der 80er Jahre wurden durchschnittlich etwa 5 Studien pro Monat zu biologischen Effekten hochfrequenter Strahlung publiziert. Diese verwendeten jedoch zum Teil noch Feldstärken, die nicht selten zu erheblichen Erwärmungen des Gewebes führten und daher einen sog. thermischen Effekt dokumentierten.

Bei der Einführung des flächendeckenden Mobilfunks, 1998, belief sich die Zahl der Studien bereits auf etwa 1500. Von diesen Studien fanden gemäss umfangreichen Metaanalysen etwa 70% einen Effekt. 30% der Studien – und meist solche die von der Elektro-Industrie oder dem Militär finanziert wurden - fanden dagegen keinen. Seit 1998 werden jedes Jahr etwa 60 Studien zu hochfrequenter Strahlung publiziert. Die gesundheitlichen Effekte hochfrequenter Strahlung sind daher alles andere als „unerforscht“. Betrachtet man nur die Studien unabhängiger Forscher, so ergibt sich ein klares Bild: Mobilfunkstrahlung kann biologische Systeme erheblich schädigen, und neuere Studien belegen immer häufiger, dass die Effekte bereits weit unterhalb der geltenden Grenzwerte beginnen.

Format: A4Seitenanzahl: 3 Veröffentlicht am: 29.10.2006 Bestellnr.: Nicht verfügbar!Sprache: Deutsch

DNA bricht je nach Sponsor

Mobilfunk-Forschung ad absurdum
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Die beiden Experten Prof. Henry Lai und Dr. Louis Slesin trugen Studien zusammen und verglichen die Ergebnisse mit der Herkunft der Forschungsgelder. Der Brennpunkt zeigt, daß man kein Statistiker sein muß, um einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Resultat der Studie und dem Auftraggeber zu erkennen.

EMF:data

Forschungsdatenbank zu Studien und Dokumentationen über die Auswirkungen elektromagnetischer Felder des Mobilfunks (nicht-ionisierende Strahlung)

Die Datenbank ‚EMF:data‘ - vermittelt einen Überblick über die Forschungslage im Bereich der nicht-ionisierenden Strahlung, die von Handys, SmartPhones, TabletPCs, WLAN-Routern, DECT-Telefonen und anderen mobilen Anwendungen ausgesendet wird. Als Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation hat als es sich 'diagnose:funk' zur Aufgabe gemacht, die Forschungslage zur nichtionisierenden Strahlung, unabhängig, in Zusammenarbeit mit Fachwissenschaftler und Experten, auszuwerten und die Öffentlichkeit und Politik über die Erkenntnisse zu informieren. Somit stellt die Datenbank einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung der Bevölkerung und Politik dar, da vorliegende Studienergebnisse zu Risiken der Mobilfunkstrahlung trotz Erkenntnissen verharmlost und ausreichender Schutz der Bevölkerung nicht umgesetzt wird.

www.emfdata.org

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Die Beweislage ist überwältigend, dass elektromagnetische Strahlen gentoxisch sind, dass sie zelluläre Ionen, Neurotransmitter und Neurohormone verändern, mit den Hirn- und Herzsignalen interferieren, und Krebs erzeugen.

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Prof. Neil Cherry, Lincoln Universität, Auckland, aus einer Stellungnahme für das Europäische Parlament, vorgetragen vor dem EU-Parlament in Brüssel im Okt. 1999, Jan. 2000, Mai und Juni 2000.
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Biologische Wirkungen von elektromagnetischen Feldern bestehen unbestreitbar. Über Zusammenhänge mit Krankheiten, besonders Leukämie und Krebs, liegen Untersuchungen vor. Die Ergebnisse von Untersuchungen an Mensch und Tier zeigten ähnliche Effekte. Elektromagnetische Felder können als Disstressor bewertet werden, dessen pathogene Wirkung erst nach Jahren sichtbar wird.

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Prof. Dr. Karl Hecht, Leiter des Pathologischen Institutes der Berliner Charite und Direktor des Institutes für Stressforschung, nach Auswertung 1500 russischer Forschungen im Auftrag des Bundesinstitutes für Telekommunikation, 2001.