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Elektrosensibel – Elektrohypersensibel

Annäherung an eine Definition und die Zusammenhänge
Alle Menschen und Tiere – auch die Pflanzen sind elektrosensibel. Viele Abläufe im Körper werden durch elektromagnetische Vorgänge ermöglicht: die Nervenimpulse an den Synapsen, die unterschiedlichen Rhythmen im Gehirn oder die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems, um nur einige zu nennen. Das Leben basiert also ganz grundsätzlich auch auf elektromagnetischen Vorgängen.

Auf den Webseiten von www.diagnose-funk.de und www.mobilfunkstudien.de sind viele Aspekte der potentiellen Schädigungsmechanismen durch die Mobilfunktechnologie dokumentiert. Entsprechend lang ist die Liste der möglichen Symptome. Somit ist Elektrohypersensibilität nur eine logische Folgeerscheinung – nicht zuletzt durch die nachgewiesenen Potentiale zur Zellschädigung und Zellstress.

Elektrohypersensible Menschen sind neben einer zumeist grundsätzlich erkennbaren Sensitivität durch das Leben in der heutigen Umwelt krank geworden. D.h. es gibt eine für gesunde Menschen nicht nachvollziehbare Überreaktion auch auf gering erscheinende künstliche elektromagnetische Felder. Allerdings nur, wenn man Menschen mit Glühbirnen oder einer Waschmaschine vergleicht. Wer etwas über die natürlichen Frequenzen der Erde, wie die jahreszeitliche schwankenden SchumannResonanzen weiß, oder über die Energie-Intensitäten der Synapsen unseres Nervensystems – oder die Rotkelchenstudie aus Oldenburg kennt oder von den beeindruckend sensitiven Energiefeldern blühender Pflanzen gehört hat, wird sich wundern, wie es überhaupt zum Mobilfunkzeitalter kommen konnte.

Die Zusammenhänge bei Elektrohypersensibilität sind darüber hinaus neben einer oft längerfristigen Überdosis an Belastungen durch EMF’s häufig im Bereich anderer Umweltbelastungen und Vergiftungen der Schwermetalle (Quecksilber - Amalgam, Blei, Nickel, Cadmium, Aluminium etc.) zu finden, aber auch durch Holzschutzmittel, Borrelien, giftige Eiweißstrukturen (tote Zähne) etc.

Man spricht von dem Zeitpunkt, an dem das Immunsystem überfordert ist und in Folge überreagiert (Tilt).

Seelische und körperliche Traumata (Schicksalsschläge, Unfälle und Operationen) sind ebenfalls ein Aspekt, der eine Rolle spielen kann. EHS ist häufig kombiniert mit dem Phänomen der Multichemikaliensensibilität (MCS). An sich ein klarer Hinweis auf überforderte Entgiftungsorgane.

All dies wurde ausführlich in der Zusammenfassung der kanadischen Umweltmediziner Genuis/Lipp 2011 dokumentiert und erläutert. Die Übersetzung von Diagnose-Funk ist seit 2012 veröffentlicht und kann dort online eingesehen und als gedruckte Version bestellt werden.

Insgesamt sind elektrohypersensible Menschen mit ihrem Schicksal in der Öffentlichkeit nicht wahrnehmbar. Sie haben dazu weder die Kraft - noch können sie sich mit Ausnahme einiger weniger Selbsthilfegruppen wie im Münchner Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e.V. selbst für Verbesserungen bemühen. Die Präsenz des Themas in den Medien hat aktuell zarte Zuwächse – außerhalb Deutschlands wird etwas mehr darüber gesprochen.

Die besonderen Anforderungen, um elektrohypersensiblen Menschen ein beschwerdefreies Leben in Würde oder gar die Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen, können durch die grundsätzlichen Intensionen von Diagnose-Funk e.V. im Sinne von Minimierung oder der Entwicklung von Alternativen nur teilweise repräsentiert werden. Wer einmal an den Punkt eines Zusammenbruches durch Mobilfunkstrahlung gekommen ist, wird nicht nur Kritiker sein können. Elektrohypersensible Menschen sind verständlicherweise Gegner von Mobilfunk – und das zurecht!

Unbelastete Zonen zum Leben, zur Erholung, zur Entgiftung sind dringend erforderlich. Und wenn es nicht mehr möglich ist in den angestammten Lebensräumen ohne

Zwangsbestrahlung leben zu dürfen, müssen diese neuen weissen Zonen als ökologische Siedlungen mit allen ganz normalen ökonomischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen eben geschaffen werden.

Der Staat muss handeln

Ein schattiges, abgelegenes Tal mit einer sumpfigen Wiese und ein paar baufälligen verlassenen Gebäuden sind kein anzustrebender Lebensraum. Staat und Gesellschaft müssen erkennen, dass sie diese Grundrechte im Sinne gleichwertiger Lebensgrundlagen auch in finanzieller Hinsicht anerkennen und ermöglichen müssen.

Die Erforschung von EHS, der Schutz und die Entschädigung der Betroffenen und ihrer Familien bleiben davon unberührt. Besonders, weil der seitherige Umgang mit elektrohypersensiblen Menschen  von einer erstaunlichen Unmenschlichkeit geprägt ist.

Format: A 4Seitenanzahl: 20 Veröffentlicht am: 01.02.2012 Bestellnr.: 215Sprache: Deutsch

Elektrohypersensibilität - Tatsache oder Einbildung?

Ein Forschungsüberblick von Genuis/Lipp
Inhalt:
Ein Forschungsüberblick der kanadischen Umweltmediziner Genuis/Lipp über die Ursachen von Elektrohypersensibilität. Als Download finden Sie den Brennpunkt mit einem Vorwort zur Studie. Der komplette Brennpunkt mit der dt. Übersetzung des Forschungsüberblicks ist beim diagnose:funk - Versand bestellbar.

Zu diesem Beitrag

Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e.V.
c/o Paritätischer Wohlfahrtsverband
Charles-de-Gaulle-Str. 4
81737 München

Oktober 2015

Email: kontakt (at) elektrosensibel-muenchen.de

www.elektrosensibel-muenchen.de

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Wer einmal an den Punkt eines Zusammenbruches durch Mobilfunkstrahlung gekommen ist, wird nicht nur Kritiker sein können. Elektro-Hypersensible Menschen sind verständlicherweise Gegner von Mobilfunk – und das zurecht!

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Frank Berner, 2. Vorsitzender VEM, Okt. 2015