diagnose funk

Auswirkungen elektromagnetischer Felder

Elektrosensitivität / Elektrosensibilität
Es gibt sensible und allergische Menschen, die Umwelt-Beeinträchtigungen sofort spüren. Und so spüren die Elektrohypersensiblen die Auswirkungen der elektromagnetischen Felder so stark, dass viele nicht mehr am normalen Leben teilnehmen können.

Überall sind die künstlich erzeugten Felder des Mobilfunks erst seit Ende der 90er Jahre in bis dahin nicht gekannter Stärke . Es gibt praktisch keine elektrosmogfreien Zonen mehr. Sensible Menschen bekommen durch die elektromagnetischen Felder Kopfweh, Erschöpfungszustände, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck oder Herzrasen.

Gehen die Elektrohypersensiblen zu einem Arzt, werden sie oft als psychisch krank eingestuft. Bei Nachfragen stellt sich schnell heraus, dass Ärzte sich mit diesem Thema gar nicht gründlich befasst haben, oft Argumente der Mobilfunkindustrie wiedergeben.

Doch es geht auch anders:

  • In Schweden wird Elektrohypersensibilität als Behinderung anerkannt.
  • In mehreren Bundesstaaten in den USA wird durch Proklamationen der Gouverneure auf diese Krankheit durch „Monate der Elektrosensibilität“ aufmerksam gemacht.
  • Im Jahr 2011 forderte der Europarat „besondere Aufmerksamkeit `elektrosensiblen Personen` (zu) widmen, die an einem Syndrom aus Intoleranz gegenüber elektromagnetischen Feldern leiden und hierbei die Einführung spezieller Maßnahmen zu veranlassen, um diese Personen zu schützen, einschließlich der Errichtung strahlungsfreier Gebiete, die nicht durch das drahtlose Netzwerk abgedeckt sind.“

Die Autoren Genuis / Lipp forschen auf vielen Gebieten von schadstoffverursachten Krankheiten und können deshalb neue Zusammenhänge darstellen:

„Wie bei anderen Multisystemerkrankungen, wie der multiplen Chemikaliensensibilität (MCS), der Fibromyalgie und dem chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS) gibt es auch noch kein vollständiges Verständnis der genauen Pathogenese (Krankheitsentstehung) bei EHS. Neu auftauchende Beweise deuten jedoch darauf hin, dass der anormale biologische Prozess bei der Entstehung von EHS durch einen interessanten pathophysiologischen Mechanismus entsteht, welcher als sensibilitätsbedingte Krankheit (sen-sitivity-related illness = SRI) bezeichnet wird (Genuis, 2010; De Luca et al., 2010). Darüber hinaus haben jüngste Beweise ein Störungspotential bei der Katecholaminproduktion als Reaktion auf elektromagnetische Strahlung aufgezeigt. Dies kann sich in vielfältiger Weise auf den menschlichen Organismus auswirken.“

Die Autoren zeigen auch auf, warum von Industrieseite aus kein Interesse besteht, die Ursachen von EHS zu erforschen. Die Studie von Genuis/Lipp  wird den Elektrohypersensiblen helfen, sich Anerkennung zu verschaffen.

Format: A 4Seitenanzahl: 20 Veröffentlicht am: 01.02.2012 Bestellnr.: 215Sprache: Deutsch

Elektrohypersensibilität - Tatsache oder Einbildung?

Ein Forschungsüberblick von Genuis/Lipp
Inhalt:
Ein Forschungsüberblick der kanadischen Umweltmediziner Genuis/Lipp über die Ursachen von Elektrohypersensibilität. Als Download finden Sie den Brennpunkt mit einem Vorwort zur Studie. Der komplette Brennpunkt mit der dt. Übersetzung des Forschungsüberblicks ist beim diagnose:funk - Versand bestellbar.

Betroffene gehen in die Öffentlichkeit