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Erfahrungen über die Wirkung von WLAN-Strahlung

Gesundheitsgefährdungen durch WLAN-Strahlung
Der folgende Bericht eines Studenten ist ein typisches Beispiel für die Erfahrungen vieler Menschen, die unter WLAN und anderen Funkstrahlungen leiden (Quelle: TU München, Studentenzeitschrift Impulsiv 81 »Ein heißer Sommer« (April 2005)):

„Ich begann im Wintersemester 2003/04 mit dem Studium Lehramt Physik / Mathematik an der TU München. Die Vorlesungen fanden alle in den Hörsälen in Garching statt. Meine ersten Probleme traten nach drei Wochen auf. Es ging los mit Schlafstörungen. Ich musste jeden Tag in der Früh um 5 Uhr aufstehen, um rechtzeitig die Vorlesungen zu erreichen. Obwohl ich am Abend müde war, konnte ich erst lange nach Mitternacht einschlafen. Später kamen Konzentrationsstörungen hinzu (circa 5 Wochen nach Studienbeginn). Mir fiel es wahnsinnig schwer, das Gelesene und in der Vorlesung Gehörte zu verstehen und es mir zu merken. Diese Symptome steigerten sich sukzessiv. Ich konnte beim Lesen eines Satzes selbst beim 10. Mal nicht verstehen was drin stand. Hinzu kamen Probleme mit den Augen. Ich konnte sie nicht mehr vernünftig fokussieren. Beispiel: In der Vorlesung dauerte es zwei Sekunden bis sich meine Augen von der Entfernung zur Tafel auf meine Unterlagen umstellten und umgekehrt, wodurch ich ziemlich in zeitlichen Verzug kam und kaum der Vorlesung folgen konnte. Bei der dort üblichen Vorlesungsgeschwindigkeit kann man sich solche Handicaps nicht leisten. Eine weitere Folge von WLAN-Strahlung ist bei mir starkes Herzrasen, das unvermittelt auftritt und keinerlei körperliche oder geistige Anstrengung voraussetzt. Ich bekomme es beim Lesen, Fernsehen, Relaxen und oft abends im Bett (was zu massiven Einschlafstörungen führt). Folgen davon sind Nervosität und Angst. Aus den Erfahrungen, die ich am Gymnasium gemacht hatte, wusste ich, dass ich auf Elektrosmog sensibel reagiere. Ich bekam Kopfschmerzen, sobald Handys in meiner Nähe betrieben wurden. Oft sah ich die Handys nicht, an den Kopfschmerzen wusste ich aber schon, was geboten war. Ich habe dabei viele Diskussionen mit völlig verständnislosen Schulkameraden geführt. Insgesamt hat die Elektrosensibilität aber durch mein Studium an der TU massiv zugenommen. Ich habe jetzt über ein Jahr gebraucht, bis die chronisch anhaltenden Kopfschmerzen und das nervöse Augenblinzeln zurückgingen. Eine schwerwiegende Reizung der Bronchien ist aber geblieben. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich ein extrem sportlicher Mensch bin. … Man kann bei mir also nicht sagen, es läge an schlechter körperlicher Veranlagung oder Ähnlichem. … Übrigens bin ich einmal mit einem Messgerät durch die Hörsäle gegangen. Die Werte lagen bis zu 13.000 µW/m² (= 2,2 V/m). Dies stellt gemäß den Erkenntnissen der Baubiologie eine hohe bis extreme Belastung dar, weit über der Grenze dessen, was gemäß deren Erfahrungen der menschliche Körper verkraftet. Ich hatte dadurch die objektive Bestätigung für meine körperlichen Reaktionen. In den meisten Hörsälen stehen Wireless-LAN-Router, um jederzeit schnurlos auf das Netzwerk Zugriff zu haben. Einmal merkte ich nicht, dass ein Router zwei Meter neben meinem Kopf versteckt stand. Da gings ab … Ich habe mich echt gefragt: „Was ist jetzt los?“ Kopfschmerzen extremster Art, benebelt wie im Vollrausch, ich konnte überhaupt nicht mehr scharf sehen! Nach einem Wechsel an die LMU traten erneut die gleichen Probleme innerhalb kürzester Zeit auf. Seitdem ich mich entschlossen habe, ein Fernstudium zu beginnen, konnte sich mein Körper ausreichend erholen, so dass eine medizinische Betreuung bei mir augenblicklich nicht notwendig ist.“

Frau F. erzählte, dass sie nach der Installation von WLAN in ihrem Zuhause krank wurde.

„Der Tag, an dem wir WLAN installierten, war der Tag, an dem ich mich krank zu fühlen begann. Wenn ich durch die Haustür ging, hatte ich das Gefühl, als ginge ich durch eine Giftwolke. Man muss sich das so vorstellen, als würde man am ganzen Körper von 1000 Fingern angestoßen. Ich habe alles abgeschafft, von dem ich dachte, es hätte das Problem generiert, wie ein kabelloses Telefon, aber es wurde nicht besser. Ich begann daran zu denken, es könnte WLAN sein, so haben wir es ausrangiert. Das war der Zeitpunkt, als ich mich wieder besser fühlte.“

R. M., Elektrotechniker, freute sich über die Versetzung in die Zentrale. Jedoch traten nach kurzer Zeit folgende Symptome am Arbeitsplatz auf:

Konzentrationsstörungen, Unfähigkeit logisch zu denken, Müdigkeit, Benommenheit, Infektanfälligkeit, starker Schwindel, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Gewichtsabnahme, Hitzegefühl im Augenbereich, rote Augenränder, Gesichtsmuskelzucken, Taubheitsgefühl und Kribbeln an Händen und Füßen, verschwommenes und schmerzhaftes Sehen. Auch zu Hause in seiner Wohnung, die sich in einem Wohn- und Einkaufszentrum befand, trat eine Verschlechterung auf: schwere Schlafstörungen, innere Unruhe, merkwürdiges Kribbeln am ganzen Körper, Gefühl aufgeladen zu sein, hämmernde Kopfschmerzen, völlige Kraftlosigkeit und Verlust des Lebenswillens. Untersuchungen beim Hausarzt, beim Neurologen und beim Augenarzt konnten die Ursache der massiven Beschwerden nicht erklären. Die Ärzte waren ratlos. Der Besuch eines Studienfreundes in der Wohnung brachte Hinweise: Mit dem mitgebrachten Laptop konnte der Freund 20 WLAN-Access-Points in unmittelbarer Nähe erkennen. Außerdem besaßen viele Nachbarn DECT-Telefone. Durch einen kurzfristigen Umzug Mitte 2007 ließen die Beschwerden zu Hause nach. Am Arbeitsplatz wurde es jedoch immer schlimmer und er fehlte häufig. Die vom Arbeitgeber durchgeführten Messungen wiesen WLAN, GSM-R, GSM und DVB-T nach. Da die geltenden Grenzwerte eingehalten waren, sah der Arbeitgeber keinen Handlungsbedarf. Seit Januar 2008 ist er dauerhaft krankgeschrieben. (Aus der Sammlung von Dr. Waldmann-Selsam)