diagnose funk

50 Milliarden machen Strahlung ungefährlich

Mobilfunk: Risiken und Alternativen
Die deutsche Regierung versuchte Kritiken und Bedenken mit dem Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm (DMF) zu zerstreuen. Das Programm wurde zur Hälfte von der Industrie finanziert. Mit einer Inszenierung für die Medien wurde im Juni 2008 sein Ergebnis als Entwarnung verkündet.

Nicht an die große Glocke gehängt wurde das ernüchternde Resümee im offiziellen DMF-Abschlussbericht:

„Ebenfalls nicht abschließend zu klären ist die Frage nach Langzeitwirkungen am Menschen, v. a. über einen Zeithorizont von 10 Jahren hinaus, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.“ (S. 41)

Die Strahlenschutzkommission erklärte gegenüber dem Bundestag: „Offene Fragen ergeben sich auch bezüglich der Exposition von Föten und Kindern sowie potenzieller Auswirkungen auf Kognition, Befindlichkeit und Schlaf.“ (Bundestag-Drucksache 16/11557, 2008, S. 11).

Bild: Die Professoren Adlkofer, Lutz und Frentzel-Beyme 2007 in Gelsenkirchen bei der Vorstellung der Wiener UMTS-Studie: „UMTS ist zehnmal gentoxischer als GSM“.

Die Untersuchung der Hauptfragen, insbesondere der Langzeitwirkungen und der Gefährdung der Kinder, wurde also ausgeklammert. Alles ist sicher – aber über Langzeitwirkungen kann man noch nichts sagen! Würde bei einem solchen Ergebnis ein Medikament zugelassen? Die Bundesregierung bestätigt mit diesen Aussagen zu scheinbar unbekannten Langzeitwirkungen, dass sie die Bevölkerung einem Feldversuch aussetzt. Es wird keine Vorsorgepolitik betrieben. Wir fragen: Was ist, wenn die Folgen, vor denen heute  bereits massiv gewarnt wird, eintreten? Die Geschichte von Asbest, Tabak, PCB, Feinstaub und anderen Umweltgiften wiederholt sich. Ernsthafte Forschung zu Mobilfunkrisiken gibt es in Deutschland nicht mehr, sie wird in Ländern wie der Türkei, Indien, China oder auch den USA durchgeführt. Dagegen sind einige deutsche Wissenschaftler Weltmeister in der Verharmlosung und Verzerrung der Studienlage. Das haben Diagnose-Funk und die Kompetenzinitiative in mehreren Brennpunkten und Broschüren dokumentiert.

Aktualisierte Fortschreibung von „Die Fälscher“ und Beilage von "Zellen im Strahlenstress"Seitenanzahl: 16 Veröffentlicht am: 01.09.2008 Herausgeber: Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V.

Von subtiler Fälschung zur Wissenschaftskriminalität

Zur deutschen Mobilfunkforschung
Autor:
Peter Hensinger
Inhalt:
Der Autor hat diesen Vortrag auf der Offenen Akademie Gelsenkirchen gehalten. Er stellt sieben Methoden zur Manipulation der öffentlichen Meinung über die Risiken des Mobilfunks dar. Detailliert werden Studienverfälschungen aufgedeckt.
Format: A 4Seitenanzahl: 16 Veröffentlicht am: 28.11.2012 Bestellnr.: Nicht verfügbar!Sprache: Deutsch

Vom Elend des deutschen Strahlenschutzes

Prof. Alexander Lerchls Kampagne gegen WHO Beschluss gescheitert
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Zwei Ereignisse prägen aktuell die Diskussion um die Risiken der Mobilfunktechnologie. Im Mai 2011 wurde die nicht-ionisierende Strahlung von der IARC-Arbeitsgruppe der WHO als möglicherweise Krebs erregend eingestuft, im Oktober 2012 verkündete das Kassationsgericht in Rom letztinstanzlich, dass Handys und schnurlose Telefone Tumore im Kopf auslösen könnten. Beides rief natürlich die Industrie auf den Plan: beide Entscheidungen seien nicht haltbar. Und sie kann sich dabei auf eine Anzahl von Wissenschaftlern stützen, die mit enormer Energie die Positionen der Industrie begründen. In Deutschland ist das v.a. Professor Alexander Lerchl. Er steht an der Spitze des deutschen Strahlenschutzes als Vorsitzender des Ausschusses nicht-ionisierende Strahlung in der Strahlenschutzkommission (SSK). Der Brennpunkt analysiert lobbyistische Verflechtungen und die Methoden, wie unbequeme Wissenschaftler diffamiert werden.
Format: A4Seitenanzahl: 8 Veröffentlicht am: 12.04.2011 Bestellnr.: 209Sprache: Deutsch

4. Mobilfunkbericht der Bundesregierung

Wahrheitsgehalt des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Das Kernargument der Industrie und aller Behörden zur Abwehr jeglicher Kritik an der Mobilfunktechnologie sind - neben der Grenzwertfrage - die Ergebnisse des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms (DMF). Auf den Ergebnissen des DMF von 2008 fußt der „Vierte Bericht der Bundesregierung über die Forschungsergebnisse in Bezug auf die Emissionsminderungsmöglichkeiten der gesamten Mobilfunktechnologie und in Bezug auf gesundheitliche Auswirkungen vom 12. Januar 2011 (Drucksache 17/4408)“. Mit diesem Bericht der Bundesregierung wird wieder einmal begründet, warum an der bisherigen Mobilfunkpolitik festgehalten werden kann. Diagnose-Funk e.V. kritisiert diesen Bericht als ein Dokument staatlich organisierter Unverantwortlichkeit.
Format: A4Seitenanzahl: 6 Veröffentlicht am: 24.02.2013 Bestellnr.: 221Sprache: Deutsch

5. Mobilfunkbericht der Bundesregierung

Deutsche Strahlenschutzgremien versuchen Abgeordnete zu manipulieren
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Im Bericht der Bundesregierung vom 3.1.2013 an den Bundestag und dem zugrundeliegenden Forschungsbericht der Strahlenschutzkommission (SSK) vom 30.9.2011 wird die deutsche Öffentlichkeit über den Stand der Forschung zu den Risiken des Mobilfunks desinformiert. Zur Frage der Krebsge-fahr wird der Stand der Forschung manipulativ dargestellt, zur Spermien-schädigung werden selektiv zwei Forschungen aufgeführt als Beweis, dass Entwarnung gegeben werden kann. Die Ergebnisse von fast 30 weiteren Forschungen werden unterschlagen. Der Brennpunkt zeigt die Tricks, mit denen die Strahlenschutzkommission arbeitet.
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„Das ist sehr merkwürdig, dass dieses Risiko, genauso wie das früher die Tabakindustrie gemacht hat, vehement geleugnet wird, obwohl alle Untersuchungen, die entsprechende Beobachtungszeiten einschliessen, einen solchen Effekt gezeigt haben.“

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Prof. Dr. Michael Kundi, Institut für Umwelthygiene der Universität Wien. Eine seiner Aussagen im Dokumentarfilm "Der Handykrieg".