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Nicht erforschter Strahlenmix - das elektrosensible Auto

Eine völlig neue Qualität der Gefährdung entsteht durch das autonom fahrende Auto. Nicht nur, dass durch die 5G-Sendeanlagen für die Steuerung des Autos jeder Winkel des Landes verstrahlt wird, auch das Auto selbst ist eine Strahlenschleuder. Seine Insassen und das direkte Umfeld sind einem Strahlenmix ausgesetzt. Das selbstfahrende Auto soll sich über eine Kombination von Radar, LTE, WLAN, 5G, Bluetooth und GPS steuern, d. h. es wird zu einer neuen Belastung durch eine Kombination verschiedenster Frequenzen kommen. Der Bericht des Otto-Hug-Strahleninstituts: „Unterschätzte Gesundheitsgefahren durch Radioaktivität am Beispiel der Radarsoldaten“ befasst sich mit den Wechselwirkungen von Radar- und Mobilfunkstrahlung:

„Die Exposition durch Radarstrahlen wurde bislang von offizieller Seite und von der Radarkommission nur dann für gesundheitsschädlich gehalten, wenn die Leistungsdichte der Strahlung im Gewebe zu einer messbaren Temperaturerhöhung führt. Inzwischen liegen jedoch zahlreiche Untersuchungen über Effekte durch den Mobilfunk vor, dessen hohe Frequenzen ebenfalls im Mikrowellenbereich liegen. Diese zeigen, dass es bei langanhaltender Exposition auch unterhalb der sogenannten Wärmeschwelle zu irreparablen und krankhaften Störungen, wie zum Beispiel zu Unfruchtbarkeit, kommen kann. Kombinationswirkungen zwischen der ionisierenden und der nicht-ionisierenden Strahlung sind ebenfalls als mögliche Ursache der multiplen Krankheitsphänomene anzusehen, die bei den Radarsoldaten und -beschäftigten zu beobachten sind.“ [47]

Die modernen Autos dürfen ohne eine Untersuchung der Strahlungsstärken im Auto, deren Wechselwirkungen und ihren Auswirkungen auf die Insassen, überhaupt nicht zugelassen werden. Die Autoindustrie beachtet zwar die verschiedenen Strahlungen und deren Überschneidungen, aber das aus einem ganz anderen Blickwinkel, denn diese Wechselwirkungen könnten die Fahrtüchtigkeit des Autos gefährden. Deshalb hat Daimler-Benz in Sindelfingen 2019 eine Fabrik für 50 Millionen Euro gebaut, in der 200 Beschäftigte die elektromagnetische Verträglichkeit der Wechselwirkungen untersuchen – und zwar hinsichtlich der elektromagnetischen „Hypersensibilität“ technischer Funktionen! [48]