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Der Informationsträger der Mobilfunkkommunikation

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Der Informationsträger der Mobilfunkkommunikation ist die Mikrowellenstrahlung, also elektromagnetische Strahlung bei 400 MHz (TETRA-Behördenorganisationsfunk), 900 und 1.800 MHz (GSM-Mobilfunk), 1.900 und 2.100 MHz (UMTS-Mobilfunk), 1.900 MHz (DECT-Schnurlostelefone), 2.400 und 5.200 - 5.700 MHz (WLAN), 800 und 2.600 MHZ (LTE-Breitband). In 2015 sollen 700 und 1.500 MHz-Frequenzen versteigert werden.

Allen Signalen des digitalen Mobilfunk ist gemeinsam, dass sie entweder scharf gepulst sind (an-aus-Abstrahlung) oder pulsähnliche, mehr oder minder scharfe periodische Signalstrukturen enthalten.

Elektrische und magnetische Felder sind auf der Erde natürlicherweise vorhanden und haben sich über Jahrmillionen wenig verändert. Sie besitzen beim Menschen hinsichtlich der Zell-, Gehirn- und Herzaktionsströme eine lebensentscheidende Bedeutung und sind wichtige Evolutionsparameter. Bei den Tieren üben sie zudem wichtige Funktionen in der Orientierung aus, v.a. bei Bienen, Vögeln und Fischen. Damit zählen diese Felder zu den natürlichen Lebensgrundlagen.

Innerhalb nur einer Generation wurden diese den Menschen und die Natur umgebenden natürlichen Felder massiv von künstlichen Feldern überlagert. Die Frequenzen der Mobilfunkkommunikation waren bisher den biologischen Systemen vorbehalten, bzw. werden von diesen genutzt. Die gepulste/modulierte technische Strahlung ist der Natur fremd. Sie wirkt als Störstrahlung.

In Zahlen: Die evolutionär bedingte natürliche Hintergrund-Mikrowellenstrahlung beträgt in Leistungsflussdichte ausgedrückt (Mikrowatt pro Quadratmeter) z.B. im Frequenzbereich 100 MHz 0,000.000.5 μW/m² und störte die Zellkommunikation nicht.

Überall dort, wo Menschen im nahen Umfeld und/oder mit direkter Sichtbeziehung zu einer Mobilfunksendeanlage wohnen oder arbeiten, sind Dauerbelastungen von über 1.000 μWatt/m² keine Ausnahme. Nicht selten werden Gebäude in den oberen Stockwerken auch mit Leistungsflussdichten von weit über 10.000 μWatt/m² bestrahlt. Beim Telefonieren mit dem Handy am Ohr können es am Kopf auch mal über 10.000.000 μWatt/m² (10 W/m²) sein wie Messungen zeigen.

Somit werden wir wiederkehrend oder ständig einer unnatürlichen Strahlendosis ausgesetzt, die teils um das Milliardenfache höher liegt als die Dosis, an die Menschen, Tiere und die sonstige belebte Natur angepasst sind.

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Aus technischer Information wird biologische Desinformation.

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Dr. med. Bergmann