diagnose funk

Strahlenminimierung mit bestehender Technik

Trennen von Innen- & Außerversorgung u.a.
Mobilfunknetze wurden nie im Sinne des Immissionsschutzes geplant und errichtet. Die Standortwahl war und ist im hohen Maße von den nur eingeschränkt verfügbaren Orten mit Stromanschluss und willigen Standort-Vermietern abhängig.

Die amorph gewachsenen Netze haben von daher ein hohes Optimierungspotenzial. In immissions- aber auch funktechnisch optimierten Netzen könnte die Strahlenbelastung nach den Berechnungen des EMF-Instituts bereits um den Faktor 33 gesenkt werden. Wesentlicher als die Optimierung der Netzstruktur wäre aber der Verzicht auf das Konzept der Indoor-Versorgung von außen, nach dem die Betreiber ihre Netze bisher grundsätzlich aufbauen. Hier besteht ein Optimierungspotenzial um den weiteren Faktor 63. Damit würde die von den Betreibern geplante und eigentlich unzulässige Durchstrahlung der Wohnungen unterbleiben (vgl. Indoor-Versorgung von außen illegal). Wer am Rande einer Funkzelle im Haus Mobilfunk nutzen will, kann dies über Signalverstärker am/im Haus oder über ein (natürlich strahlungsminimiertes!) internes Funknetz tun, welches über DSL-Leitungen angeschlossen ist. Und Nachts kann jeder sein Netz ausschalten - die Wohnung ist weitestgehend funkfrei.

Mobilfunk als mobiler Funk & optimierte Netze — Minimierungsfaktor >1.200

Mobilfunk als mobiler Funk & ein Netz für alle — Minimierung >10.000

Mobilfunk als mobiler Funk und nicht als Festnetzersatz, plus Kleinzellennetz mit leistungsfähiger Technik auf einem Netz für alle Betreiber, könnte sogar zu einer theoretischen Minimierung der Strahlenbelastung um den Faktor 10.000 führen (vgl. Hervorhebung in der Tabelle).

Bereits durch optimierte Netze und den Betrieb des Mobilfunks als mobilem Funk ist eine maximale Strahlenbelastung von weniger als 100 µW/m² erreichbar. Dies wäre ein großer Schritt in Richtung Minimierung, bis eine neue, weniger schädliche Technologie entwickelt und eingeführt ist. Mehr zum Thema Kleinzellennetze siehe nachstehend.

Format: A4Seitenanzahl: 4 Veröffentlicht am: 20.02.2013 Bestellnr.: 220Sprache: Deutsch

Internetversorgung für ländliche Gebiete ohne Gefährdung der Gesundheit durch Mikrowellen-Funk-Technologien

Breitbandversorgung mit Glasfaser ist die einzige zukunftsfähige Lösung
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Überall im ländlichen Raum wird als Grundversorgung ein schneller Internetanschluss gefordert. Die Breitbandversorgung mit Glasfaser ist die einzige zukunftsfähige Lösung. Funkbasierte Lösungen mit UMTS oder LTE haben zwei große Nachteile: Funk ist aus Kapazitätsgründen keine zukunftsfähige Alternative für die Breitbandversorgung der Haushalte, denn die vom Funk ausgehende Mikrowellenstrahlung ist gesundheitsschädlich. Deshalb empfiehlt Diagnose-Funk den Gemeinden, sich für die Glasfaseranbindung stark zu machen oder als Zwischenlösungen Richtfunkstrecken oder Satellitenanschlüsse einzusetzen. Diese Möglichkeiten sind finanzierbar. Die Gemeinden, die durch eine kluge Politik eine leitungsgebundene Breitbandversorgung einführen, verschaffen nicht nur ihren Wirtschaftsbetrieben einen Standortvorteil, sondern nehmen auch den Gesundheitsschutz ernst. Und beides ist verantwortungsvoll und rechnet sich.
Format: A4Seitenanzahl: 6 Veröffentlicht am: 24.01.2013 Bestellnr.: 219Sprache: Deutsch

Die Zukunft der Mobilen Kommunikation

Mobil und risikoarm kommunizieren
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Die Herausforderung an eine zukunftsfähige Mobilkommunikation (MK) besteht darin, die Nachteile der Mikrowellentechnologie auf ein Minimum zu reduzieren und die bisher erzielten technischen Entwicklungen für hohe Datenraten und Strahlungsminimierung auszu-bauen. Die mit der heutigen Mobilkommuni-kation verbundenen gesundheitsschädigenden Auswirkungen elektromagnetischer Felder können zukünftig vermieden werden, und damit den heute bereits betroffenen Elektrohypersensiblen wieder Lebensraum und Lebensqualität eingeräumt werden. Die nachstehend skizzierten Leistungs- und Qualitätsmängel der heutigen Mobilfunknetze sollten von der Industrie, den Nutzern und den Politikern als Anlass genommen werden, möglichst schnell einen Paradigmenwechsel in der Mobilfunk-Politik vorzunehmen.
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Hätten wir Vorsorgewerte auf Landesebene, müssten die Betreiber von sich aus genau das vorschlagen, was wir hier diskutieren – Immissionsschutz an der Quelle, die technisch überhaupt kein Problem ist.

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Jörn Gutbier, diagnose:funk Vorsitzender im Interview mit der Stuttgarter Zeitung, 15.01.2014 "Die Landesregierung könnte mehr tun"