diagnose funk

Eckpunkte der Diskussion

Kommunale Handlungsfelder

Zum Inhalt

Im zweiten Kapitel wird auf Fragen und Argumente eingegangen, die in dieser Diskussion eine wichtige Rolle spielen: Was spricht für innerörtliche Sendeanlagen, was dagegen? Was taugt der sog. Mobilfunkpakt? Wie ist die Strahlungsausbreitung um Sendeanlagen? Wieviel Reduzierung kann wie erreicht werden? Wie wird richtig gemessen und was ist die Bewertungsgrundlage? Gibt es weitergehende Möglichkeiten zur Minimierung der Strahlung?

Foto: spdfraktion.de
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Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung das Machbare tut, um Bürgerinnen und Bürger vor elektromagnetischer Strahlung zu schützen. Das Vorsorgeprinzip beim Schutz gegenüber elektromagnetischer Strahlung ausgehend von Stromtrassen und Mobilfunkanlagen muss konsequenter angewendet werden. Dies haben die drei von der Opposition geladenen Sachverständigen in der Anhörung zur Änderung der 26. BImschV klar herausgearbeitet. Nachdem im letzten Jahrzehnt der Fokus auf der Gefahrenabwehr gegenüber den nachgewiesenen akuten Wirkungen lag, ist nun die Datenlage im Bereich der chronischen Wirkungen evident. Die bestehenden Grenzwerte bieten keinen ausreichenden Sicherheitsraum und müssen entsprechend abgesenkt werden. In anderen europäischen Ländern ist dies schon längst geschehen.

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Dirk Becker, MdB. Stellvertretender energiepolitischer Sprecher und zuständiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion. Aus der Pressemitteilung 245, vom 27.02.2013, "Vor elektromagnetischer Strahlung muss viel besser geschützt werden".