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Magnetische Gleichfelder

Elektrosmog im Alltag
Technische magnetische Gleichfelder entstehen z.B. durch magnetisierte Metalle wie Stahl. Auch fließender Strom verursacht magnetische Felder: Wechselstrom bewirkt magnetische Wechselfelder (vgl. A2), Gleichstrom magnetische Gleichfelder. Der bekannteste natürliche magnetische Gleichfeldverursacher ist die Erde. Das ungestörte Magnetfeld unserer Erde ist ein wichtiger Ordnungs- und Orientierungsfaktor für alles Leben. Künstliche Magnetfelder verzerren und überlagern das natürliche Gleichfeld. Störungen des natürlichen Erdmagnetfeldes, insbesondere der Vertikalkomponente können biologische Folgen haben, speziell bei Langzeiteinwirkung.

Magnetostatik

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Maßeinheit

Magnetische Feldstärke in Mikrotesla (µT), frequenzlos (= 0 Hz)

 

Physikalisches Verhalten

Magnetfelder sind sog. Wirbelfelder. Das heißt, die Kraft- bzw. Feldlinien sind in sich geschlossen; sie weisen keinen Anfang und kein Ende auf. Magnetfelder durchströmen den Körper und die meisten Materialien ungehindert. Das Erdmagnetfeld ist das bekannteste Wirbelfeld. Die natürliche magnetische Flussdichte beträgt in unseren Breitengraden 45 bis 50 µT. Das Erdmagnetfeld zeigt Schwankungen im Jahres- und Tagesgang, sowie sogenannte Mikropulsationen. Diese werden vorrangig ausgelöst durch magnetische Stürme der Sonne (bis zu 1 µT) und durch Ionisation (Ladungs-verschiebung) der oberen Atmosphärenschichten durch z.B. direkte Sonneneinstrahlung (einige 0,01 µT).

Messtechnik

Mittels 1D (vertikal) und 3D Magnetometern. Auflösung mindestens 0,1 µT. Ergänzt durch bildliche Darstellung der Magnetfeldverzerrungen (divergenter Magnetfeldgradienten). Orientierend mittels Kompass zur Einschätzung der Feldauffälligkeit von Materialien und an Oberflächen.

Feldreduktion

Entfernung der Verursacher. Abstand zum Verursacher. Unkontrollierte Magnetfeldverzerrungen sollten grundsätzlich vermieden werden.