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Kompaktleuchtstoff- / Energiesparlampen

Finger weg von den ´giftigen` Lampen

Der Vorteil von Kompaktleuchtstofflampen (KLL), den sog. Energiesparlampen gegenüber Glühlampen liegt im niedrigen Stromverbrauch. Das trifft zumindest auf die meisten der hochwertigeren Produkte zu, welche bei gleicher Lichtleistung, ca. 80% Strom gegenüber einer klassischen Glühlampe sparen können. Dieser eine Vorteil wurde jedoch durch eine lange Reihe gravierende Nachteile erkauft.  

  • Sie emittieren hochfrequenten Elektrosmog im Kilohertzbereich mit vielen Oberwellen, Auflagerungen, Spitzen und scharfen 100 Hertz (Hz) Pulsen. Ausnahmslos alle Energiesparlampen überschreiten hier die Richtwerte der TCO-Norm i.d.R. um das 7- bis 40-fache (TCO-Band II = 1 V/m). Sogar die einzige Elektrosmog-reduzierte KLL am Markt schafft es nicht, die TCO-Richtwerte für die elektrischen Wechselfelder einzuhalten.
  • KLL enthalten Quecksilber, im Schnitt 1 - 8 Milligramm. Allein in Deutschland wären das sind einige hundert Kilogramm im Jahr. Während die UN international ein Anwendungsverbot von Quecksilber in Produkten und Produktion durchsetzen will, wurden die EU-Bürger fast gezwungen sich Quecksilberträger in ihr Wohnumfeld zu bauen. Quecksilber ist das giftigste nichtradioaktive Metall und wirkt u.a. als Nervengift. Fallberichte zeigen, wie groß die angerichteten Schäden durch zerbrochene KLL sein können. Zudem ist bereits die Produktion hochproblematisch.
  • KLL sind Produkte für den Sondermüll. Der weitaus größte Teil (ca. 90%) der ausgedienten Lampen gelangt in den Hausmüll.
  • KLL enthalten giftige Inhaltstoffe: Neben dem Quecksilber weitere Schwermetalle, Kunststoffe als Klebstoffe, im Leuchtstoff, in Elektronik, Kondensator, Platine usw. Dies führt auch zu Geruchs- und Schadstoff-Emissionen bei der Anwendung.
  • Die Stromersparnis ist bei der Masse der angebotenen KLL-Produkte oft nicht so hoch wie angegeben. Markenhersteller halten meistens, was sie versprechen, aber der überwiegende Teil der verkauften KLL sind billige Produkte. Hier ist die Helligkeit oft schlechter als angegeben und lässt im Laufe der Nutzung teils stark nach. Unabhängige Tests haben ergeben, dass die Lebensdauer oft sehr viel kürzer ist als angegeben. Dies stellt die vermeintlich positive Ökobilanz (also inkl. der energieintensiven Produktion und Entsorgung) von KLL in Frage.
  • KLL emittieren ein unnatürliches Lichtspektrum, mit schmalbandigen, dominanten Farbspitzen, was zu einer schlechten Farbwiedergabe führt. Der meist zu hohe Blaulichtanteil (dominante Quecksilberfrequenzen bei 405 und 436 nm Wellenlänge) fördert unscharfes Sehen und ist hormonell wirksam (z.B. Unterdrückung der Melatonin-Ausschüttung am Abend).
  • KLL emittieren flimmerndes Licht. Vorrangig im Bereich der Betriebsfrequenz von ca. 45 kHz, aber zusätzlich noch bei 100 Hz, bedingt durch die Betriebselektronik.
  • Elektrosmog wird nicht nur an den Lampen gemessen, sondern ist rückwirkend auch in der Elektroinstallation und den hiermit verbundenen Geräten messbar. Diese Spannungs- und / oder Stromrückwirkungen, sog. "Dirty-Power", können zu technischen Problemen z.B. an elektrischen Installationen, Geräten und Datenübertragungssystemen und zu einer höheren Blindleistung führen.
  • Der Elektrosmog stört Radiofrequenzen, speziell Langwellen.
  • Ein ungünstiger Aufbau der Lampenfassung kann durch die sog. Magnetostriktion in den Transformatoren zu hörbaren Brummgeräuschen bei 100 Hz führen
  • Darüber hinaus emittieren KLL erhebliche Ultraschall-Emissionen, vorrangig im Bereich der Betriebsfrequenz von 45 kHz, der z.B. für Katze und Hund hörbar ist.

Der Einsatz von Kompaktleuchtstofflampen (Energiesparlampen) kann somit grundsätzlich nicht empfohlen werden. Und mit der Weiterentwicklung der LED-Lampen gibt es unserer Meinung nach, somit keinen einzige Grund mehr diese ´giftigen` Lampen zu kaufen. Achten Sie auf eine sachgerechte Entsorgung der bereits vorhandenen.