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WLAN-Router / WiFi

Dauerhaft strahlende Geräte öfter abschalten

Drahtloser Internetzugang über WLAN (Wireless Local Area Network), sog. WLAN-Router senden im Ruhezustand ständig gepulste Mikrowellenstrahlung im biologisch besonders kritischen 10 Hertz-Takt (10 Impulse pro Sekunde).

Manche Hotels sorgen für besonders guten Empfang ...

WLAN Standbysignal demoduliert - hörbar gemacht (10 Hz Beacon / Leuchtturmsignal)

WLAN-Signale während der Übertragung

Von WLAN-Installationen ist grundsätzlich abzuraten, insbesondere in Mehrfamilienhäusern oder in der unmittelbaren Nähe von Arbeitsplätzen. Ansonsten gilt: nur einschalten bei Bedarf, über die Software eine Nachtabschaltung einrichten und die Leistung auf das benötigte Minimum reduzieren.

Ausführliche Informationen: Ratgeber 3 „Vorsicht WLAN“

Dr. Moldan, homeway

Wer meint, auf WLAN nicht verzichten zu können, sollte Router strahlungsarm betreiben: Raumweise VersorgungLeistung runter regelnabschalten bzw. Zeitschaltung einrichten. Kombinierte LAN-/WLAN-Unterputzdosen, wie die Geräte der Firma Rutenbeck lassen sich auf 3% und die der Firma homeway auf 1,5% der Standardleistung runterregeln. In einer geschirmten Dose montiert, wird ein Nachbarzimmer nicht mitverstrahlt. Homeway-Geräte lassen sich mit einen Schalter ein- und ausschalten.

Wollen Sie WLAN nutzen und kann die Leistung am WLAN-Router nicht eingestellt / runter geregelt werden, können Sie sich mit einer Abschirmung der Antennen helfen. Dadurch lässt sich die abgestrahlte Leistung i.d.R um über 90% reduzieren. Ein metallisches Gittergewebe oder auch Alufolie (nur für die Antenne!!!) können hierfür benutzt werden. Probieren Sie aus, wie gut Sie die Antennen einpacken müssen, sodass die Übertragung zum Endgerät gerade noch funktioniert.

Ganze Geräte dürfen nie in Alu-Folie eingepackt werden - es könnte zur Überhitzung kommen mit Brandgefahr!

WLAN-Dauersender in der Augenklinik Tübingen

Immer mehr Kliniken werden mit dauerstrahlendem WLAN ausgestattet. Auf Minimierung wird i.d.R. nicht geachtet. Einerseits heißt es, die Patienten wollen das, und andererseits sind die Kliniken an interner Vernetzung interessiert. Visiten werden mit Tablets durchgeführt, alle Daten sind immer verfügbar und sog. Vitalparameter der Patienten werden über körpergetragene Funktionsscanner laufend mittels Funkstrahlung ins System gespeist. Das ginge sicher auch strahlungsarm.

WLAN-basierte Telefone verursachen extrem auffällige Strahlungsbelastung. Besonders wenn die Träger des Telefons diese sich in der Klinik bewegen - die Endgeräte locken sich andauernd neu ein und lokalisieren über die nahegelegenen Router ständig die eigene Position. Leistungsregelung am Endgeräte, Vorsorge und Fürsorge für die Mitarbeiter, ist auch hier ein Fremdwort.

60 GHz WLAN. Erste Geräte mit dieser extrem hoch-frequenten Strahlung sind am Markt erhältlich. Der Vorteil: Die Strahlung verhält sich quasi optisch und ist kaum noch in der Lage Baumasse zu durchdringen. Trennwände schützen somit vor ungewollter Einstrahlung.

Nachbarschaftsschutz ist damit realisierbar!

Achtung! Erste Studien zu hohen GHz-Frequenzen weisen z.B. auf ein sehr alarmierendes Resonanz-Phänomen der Hautdrüsen bei Menschen hin. Studie Betzalel et al 2018.

Vorsicht mit Set-Top-Boxen (Empfangs- & Speichergeräte für Fernseher), die über SmartPhones steuerbar sind. Auch im Standby, wenn Sie den Fernseher nicht nutzen, strahlen diese Geräte i.d.R. 24 Std. / 365 Tage z.B. WLAN-Signale.

 

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Es ist so einfach sich die Freude an der Arbeit mit Elektrosmog zu versauen.

Aber es ist noch einfacher wieder aufzuräumen: Kein WLAN, kein dauerstrahlendes DECT-Telefon, bessere Geräte und geschirmte Elektrokabel.

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Dipl.-Ing. Jörn Gutbier erklärt in einem Kurzvideo auf Focus-Online (2019) das Problem mit miserablen, verstrahlten Arbeitsplätzen - durch WLAN, dauerstrahlende DECT-Telefone und ungeschirmte Elektrokabel bzw. feldauffällig Geräte.