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Elektrische Wechselfelder

Niederfrequente elektrische Wechselfelder
Elektrische Wechselfelder entstehen als Folge elektrischer Wechselspannung in Elektroinstallationen, in verkabelten Wänden, Steck- und Verteilerdosen, in an das Stromnetz angeschlossenen Geräten, Lampen usw.. Elektrische Wechselfelder sind auch vorhanden, wenn keine Stromverbraucher eingeschaltet sind, es reicht, dass Spannung anliegt (Leitung steht unter Spannung).

Netzabkoppler

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Elektroinstallationen

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Geräteanschlusskabel

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Leuchten

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Maßeinheit

Volt pro Meter (V/m)

Frequenzbereich

>0 Hz bis ca. 30 kHz
(1 Hertz (Hz) = 1 Schwingung pro Sekunde, 1 kHz = 1.000 Hz)

Physikalisches Verhalten

Bei unterschiedlichem Spannungs-niveau (Potentialunterschied) bildet sich ein elektrisches Feld mit seinen Feldlinien aus.

Die elektrische Feldstärke nimmt bei einem Kabel bestehend aus Phase und Nullleiter in der Regel mit dem Quadrat der Entfernung (1/r²) von der Quelle ab. (r = Radius)

Messtechnik

Feldstärkemessungen werden erdpotenzialfrei, dreidimensional durchgeführt. Es werden selektiv Felder mit 16,7 Hz (Bahnstrom) und 50 Hz (Hausstrom) sowie das TCO-Band I (5Hz -2kHz) und das TCO-Band II (2kHz - 400 kHz) breitbandig gemessen. Ggf. noch frequenzselektiv.

Feldreduktion

Bei der Sanierung gibt es im Wesentlichen folgende Möglichkeiten:

1.  Feldquellen abschalten (z.B. mittels Netzabkopplern, Geräte über schaltbare Steckdosenleisten ausschalten, ausstecken oder entfernen)
2.  Abstand zur Feldquelle erhöhen
3.  Feldquellen abschirmen durch:
- geerdetes abgeschirmtes Material
   (Emissionsschutz)
- großflächige Abschirmung
   (Immissionsschutz)
4.  Bei höheren Frequenzen (kHz / MHz –Bereich) evtl. Filter einbauen

Baubiologische Richtwerte

Die Werte gelten gelten für den Schlafbereich (SBM 2015) für Frequenzen bis/um 50 Hz. Oberwellen und höhere Frequenzen sind kritischer zu bewerten.

potentialfrei gemessen (V/m)
unauffällig             < 0,3
schwach auffällig  0,3 – 1,5
stark auffällig       1,5 – 10
extrem auffällig    > 10