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Funkanwendungen unter Weihnachtsbaum tabu

Pressemeldung von Diagnose-Funk
Handys, Spielekonsolen und andere Funkanwendungen gehören nicht unter den Weihnachtsbaum.

PRESSEMITTEILUNG

Die Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose-Funk warnt vor Geschenken wie Handys, DECT-Schnurlostelefonen oder Gerätschaften, wie Tablets, Pads und Notebooks, die mit WLAN betrieben werden.

Vor allem Eltern, sollten sich der Risiken die bei Geschenken mit Funktechnologie verbunden sind, bewusst sein. Diagnose-Funk beklagt die mangelnde Transparenz und Aufklärung über die vorhandenen gesundheitsbeeinträchtigenden Wirkungen, denen im besonderen Kinder und Jugendliche ungeschützt ausgesetzt sind.

Die Mobilfunkindustrie hat keinerlei Interesse daran, dass ihre Produkte mit krankmachenden Wirkungen in Verbindung gebracht werden. Sie verschweigt die Gesundheitsgefährdung, die von der Mobilfunkstrahlung durch Mobiltelefone, WLAN-Anwendungen, die auch in vielen Spielekonsolen vorkommen, ausgeht.

In Gebrauchsanweisungen von Mobiltelefonen gibt es kleingedruckte Hinweise, dass das Handy ein paar Zentimeter vom Körper entfernt gehalten und getragen werden sollte. Die Hersteller sind sich den Gefahren wohl bewusst: Das Telekommunikationsunternehmen Swisscom hat selbst in einem ihrer Patente zum „Verfahren zur Verringerung einer Strahlung in einem Funk-Telekommunikationssystem“ diverse massive gesundheitsbeeinträchtigende Effekte beschrieben.

Mit dem Gebrauch von Funktechnologien wie sie in Handys, Schnurlostelefonen, WLAN-Routern, aber auch Spielekonsolen, Druckern, Scannern, usw. angewendet wird, ist ein gesundheitliches Risiko verbunden, was immer mehr Betroffene beklagen und wissenschaftliche Studien belegen. „Solche Geräte gehören nicht in das Umfeld von Kinder und schon gar nicht in deren Hände“, so Jörn Gutbier von Diagnose-Funk.

Diagnose-Funk empfiehlt auf Funktechnologien möglichst zu verzichten. Zum Schutz ihrer Kinder sollten gerade Eltern ihre Anschaffungen und Geschenke gut überdenken. Bei Spielekonsolen die z.B. WLAN integriert haben, gibt es Alternativen und einige Geräte können nachträglich verkabelt werden.

Nutzer und Personen im Umfeld von WLAN, DECT-Schnurlostelefonen wie Handys beklagen immer häufiger gesundheitliche Beeinträchtigungen wie z.B. Kopfschmerzen, tränende Augen, Kreislaufprobleme, Schwindel, Schlafstörungen, Übelkeit und Konzentrationsschwäche.

Diagnose-Funk fordert daher die Kennzeichnungspflicht aller Funktechnologien auf Verpackung und Gehäuse, die Angabe der Strahlungswerte und Warnhinweise, sowie eine einfache Deaktivierungsfunktion der verwendeten Funktechnik. „Die Politik muss hier endlich klare Regelungen für einen längs überfälligen Verbraucherschutz schaffen“ so Jörn Gutbier.

PRESSEKONTAKT
Diagnose-Funk
Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung e.V.
c/o: Dipl. Ing. J. Gutbier , Tel: 07032 944 16-3
joern.gutbier@diagnose-funk.de
www.mobilfunk-diskussion.org | www.diagnose-funk.org

Die Pressemitteilung finden Sie auch als PDF unter dem nebenstehenden Link!

Artikel veröffentlicht:
26.11.2010
Autor:
diagnose:funk

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