diagnose funk

Prof. Adlkofer nimmt zu Lerchl-Studie Stellung

"Das Unerwartete geschieht immer"
Der Kronzeuge der Unbedenklichkeit hat einen Super-GAU produziert. Unter der Überschrift "Das Unerwartete geschieht immer. Eine schmerzhafte Lektion für den notorischen Verleumder Alexander Lerchl und noch mehr für Industrie und Politik, die sich seiner „Expertise“ seit vielen Jahren bedienten " nimmt Prof. Adlkofer zu dem neuen Studienergebnis von Prof. Lerchl Stellung.

Prof. Adlkofer interpretiert das Studienergebnis als Bestätigung für das kanzerogene Potential des Mobilfunks und schreibt abschließend:

"Bleibt abzuwarten, ob Industrie und Politik endlich zur Kenntnis nehmen, dass ihr langjähriger Kronzeuge für die Unbedenklichkeit der Mobilfunkstrahlung diese Funktion wohl kaum noch in ihrem Sinne wahrnehmen kann. Deshalb sollte der von Lerchl zweifellos als Super-GAU empfundene Ausgang seines Forschungsvorhabens für die in der Politik für den Strahlenschutz der Bevölkerung Verantwortlichen endlich der Anlass sein, darüber nachzudenken, wie die Mobilfunktechnologie der menschlichen Natur angepasst werden kann. Der umgekehrte Weg, der bisher eingeschlagen wurde, dürfte nämlich für viele Menschen in die Katastrophe führen."

Rezension der Studie im EMF-Portal

Tumor promotion by exposure to radiofrequency electromagnetic fields below exposure limits for humans. Tumorpromotion durch Exposition bei hochfrequenten elektromagnetischen Feldern unterhalb der Grenzwerte für Menschen.
Von: Lerchl A, Klose M, Grote K, Wilhelm AF, Spathmann O, Fiedler T, Streckert J, Hansen V, Clemens M
Erschienen in: Biochem Biophys Res Commun 2015

Artikel veröffentlicht:
09.03.2015
Quelle:
PANDORA Stiftung, Stellungnahme Prof. Adlkofer

Schlagwörter dieses Artikels