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WHO works for industry?

Die Antwort ist die Frage
Wenn es um die Mobilfunk-Grenzwerte geht, wird die WHO als Garant für deren Sicherheit vorgeschoben. Obwohl der Leiter der EMF-Abteilung, Michael Repacholi, alles andere als objektiv argumentiert. Welche Rolle die Weltgesundheitsorganisation beim Strahlenschutz spielt, zeigen unhaltbare Behauptungen zu den Schäden der Tschernobyl-Katastrophe.

Zitat:

"WHO works for industry? - The answer is the question"

(Iris Atzmon, Israelische Mikrowellen-Expertin)

Kann man der WHO überhaupt trauen? Der Tschernobyl-Konflikt zeigt es ganz deutlich: Die WHO (UN) und International Atomic Energy Agency (IAEA, ebenso Teil der UN) stellen unhaltbare Behauptungen zu den Schäden der Tschernobyl-Katastrophe in den Raum - und entlarven damit einmal mehr schonungslos Ihre Nähe zur Industrie:

(NO = Nikolai Omelyanets, Russische Strahlenschutzbehörde )

(ES = Evgenia Stepanova, Ukrainische Wissenschfts-Zentrum für Strahlenmedizin)

WHO / IAEA:    - Nur 50 Tote können direkt der Chernobyl-Katastrophe zugeordnet werden.

                         - Eventuell sind maximal 4000 weitere Personen daran gestorben.

NO:                   - Studien zeigten, dass allein 34'499 Personen, die bei den

                            Aufräumarbeiten beteiligt waren, danach starben.

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WHO / IAEA:     - Der schlechte Gesundheitszustand der 5 Millionen Personen im Umfeld

                          des Atommeilers ist auf die wachsende Armut und den ungesunden

                           Lebenswandel zurückzuführen.

NO:                    - Mindestens 500'000 Menschen von den ursprünglich 2 Millionen als

                            Opfer definierten Personen sind mittlerweile gestorben.

ES:                     - In den stark bestrahlten Zonen sind bis zu 30% der Personen erkrankt,

                            inbegriffen sind Herz- und Blut-Krankheiten, Krebs und 

                             Atemwegserkrankungen.

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WHO / IAEA:    - "Es wurde kein Anstieg der Krebsraten beobachtet, der auf die 

                             Strahlenexposition zurückgeführt werden könnte."

NO:                     - Die Krebsrate unter den 34'499 Aufräum-Arbeitern war dreifach höher.

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WHO / IAEA:     - Nur 9 Kinder sind bisher an Schilddrüsen-Krebs gestorben.

ES:                     - "Wir werden überschwemmt mit Schilddrüsenkrebs, Leukämien und

                              genetischen Defekten."

                            - Fast eines von drei neugeborenen Babys hat Missbildungen, meist

                               innenliegend."  

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WHO / IAEA:    - "Wir haben eine weitreichende Übereinstimmung von 100 führenden

                             Wissenschaftlern"

                            - "Wenn sie (Anm. andere Wissenschaftler) Daten haben, die ihrem

                                Gefühl nach nicht berücksichtigt wurden, dann sollen sie diese zu

                                uns senden."

NO:                     - All diese Informationen wurden bereits zwei mal zur WHO und

                              IAEA gesendet

                              Sie wurden komplett ignoriert.

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Wird auch bei der Internationalen Komission für nicht-ionisierende Strahlung, ICNIRP, gelogen?

Die bisher grösste Studie zu Gehirntumoren durch Handystrahlung (Hardell et al. 2006) zeigte ein um 240% erhöhtes Risiko für Nutzer, die über 10 Jahre lang 1 Stunde pro Tag das Handy nutzen. 

Prof. Dr. Maria Feychting, ICNIRP kommentiert die Studie gegenüber der Schwedischen Zeitung "Dagens Nyheter":

"Einige Studien wurden bereits mit Langzeit-Nutzern publiziert,

  aber bis heute hat keine andere ein erhöhtes Risiko gezeigt."

Sie selbst behauptete jedoch 2004 in Ihrer eigenen Studie: "Unsere Daten suggerieren ein erhöhtes Risiko für Gehörnerv-Tumore in Zusammenhang mit Mobiltelefon-Nutzung von mindestens 10 Jahren."

(Studie unter http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=15475713&query_hl=12&itool=pubmed_DocSum)

Fazit: Welchen Wert haben die Aussagen von unseren sog. Experten?

"Money Talks" sagt man im Englischen.

Artikel veröffentlicht:
08.04.2006
Autor:
diagnose:funk
Quelle:
Original-Artikel in engl. Fassung vom 26.3.2006

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