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Weiterhin offene Fragen zur Volksgesundheit

Schweizer Forschungsprogramm NFP57
Die Umweltorganisation Diagnose-Funk kritisiert in umfassenden Stellungnahmen die Zusammenstellung der Leitungsgruppe und die Studiendesigns des nationalen Forschungsprogrammes NFP57 zu den Risiken der elektromagnetischen Strahlung.

Bereits heute geben die Behörden offen zu, dass die Forschungsergebnisse des NFP 57 „ganz sicher keine definitive Antwort zur Gesundheitsschädlichkeit durch EMF geben“ und somit auch keinen Rückschluss auf Grenzwertfragen zulassen.

Bereits im März 2007 hatte die Diagnose-Funk die Zusammensetzung der Leitungsgruppe des NFP 57 kritisiert, wie dies auch durch Nationalrätin Franziska Teuscher in ihrer Anfrage an den Bundesrat geschehen ist. Diese Leitungsgruppe ist mindestens zur Hälfte aus industrienahen Wissenschaftlern zusammengesetzt.

In der Stellungnahme wird detailliert und anhand des Vergleichs mit der aktuellen wissenschaftlichen Lage dargestellt, dass die Auswahl der Forschungsprojekte des NFP57 und deren Studiendesign nicht dem Schutz der betroffenen Bevölkerung dienen werden. Vielmehr wird das Nationale Forschungsprogramm dazu benutzt, Zeit zu gewinnen.

Die Umweltorganisation Diagnose-Funk fordert eine Diskussion zu weiterführenden Massnahmen. Unter anderem wird eine Neu-Zusammensetzung der Leitungsgruppe des Nationalen Forschungsprogramms NFP 57 angestrebt.

Artikel veröffentlicht:
27.06.2007
Autor:
diagnose:funk

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