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Brennpunkt

ATHEM-Report bestätigt nichttherm. Wirkungen

Österr. Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
Der Report gibt aktuellen politischen Vorstößen ein erweitertes Fundament für einen möglichen Erfolg. Die immer grösser werdende Front in der Bürgerschaft, welche sich unter anderem in Organisationen wie der Diagnose-Funk e.V. oder der Kompetenzinitiative e.V. formiert, werden mit ihrer Aufklärung in allen Bevölkerungsschichten zu Lösungen im Sinne der Volksgesundheit beitragen.

Europaweit sind Grenzwertdiskussionen entbrannt, werden Mobilfunkbetreiber aufgrund unkalkulierbarer Gesundheitsrisiken von Versicherungsgesellschaften nicht versichert.

Die österreichische AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) gab an der Med. Universität in Wien eigene Forschungen in Auftrag, welche sich mit den Schwerpunkten Auswirkungen der Strahlung auf das Gehirn, das Immumsystem und Proteinen auseinandersetzen sollte.

Schon der Titel 'Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich' (ATHEM) zeigt: Die AUVA geht in Opposition zu den Vertretern des „thermischen Paradigmas“, den staatlichen Strahlenschutzkommissionen und der ICNIRP (International Commission on non-ionizing radiation protection), die Wirkungen, welche nicht durch eine Erwärmung hervor-gerufen werden (athermische Wirkungen), abstreiten. Die Ergebnisse des Reports bestätigen letztlich schon längst bekannte Gesundheitsrisiken der Mobilfunktechnologie. Anhand einiger Zitate aus dem AUVA-Report soll ein Überblick über die Ergebnisse gegeben werden. Lesen Sie weiter im BRENNPUNKT.

Erste Reaktionen auf den AUVA-Report

Ein erstaunlicher Vorgang: Das österreichische Gesundheitsministerium (Bild: Alois Stöger - Bundesminister für Gesundheit) reagierte auf die Ergebnisse des AUVA-Reports umgehend mit dem Faltblatt „Handyregeln“ (s.a. nebenstehend als PDF zum Download) und dem Appell:

„Diese Empfehlungen sind für Kinder ganz besonders wichtig! Liebe Eltern, sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber!“

Dieser Vorgang, ein positiver Schritt, ist letztlich ein Eingeständnis der Gefahren, welche vom Mobilfunk ausgehen. Solch ein Schritt weg von der Verharmlosung wäre auch in Deutschland, der Schweiz und anderen europäischen Ländern notwendig.

Publikation zum Thema

Format: A4Seitenanzahl: 10 Veröffentlicht am: 20.07.2009 Bestellnr.: 201Sprache: Deutsch

Brennpunkt: ATHEM-Report

Athermische Wirkungen bestätigt - Grenzwerte in Frage gestellt - Vorsorge gefordert.
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Die österreichische Allgemeine Unfallversicherung legt einen Forschungsbericht zu athermischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung vor und fordert eine Vorsorgepolitik.
Artikel veröffentlicht:
21.07.2009
Autor:
diagnose:funk

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