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RNCNIRP-Resolution

Weltweiter Aufruf zu Vorsorgemaßnahmen
Die RNCNIRP legt in der Resolution dar, dass die medizinische Statistik und nationale und internationale Forschungsergebnisse darauf hinweisen, dass jetzt schon Schädigungen nachweisbar sind, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Handynutzung zurückzuführen sind.

Weltweit Aufsehen erregte der Appell der RCNIRP im Jahre 2008, in dem die hochrangige Kommission russischer Wissenschaftler schwere Gesundheitsschädigungen der jungen Generation durch den Handygebrauch und die Mobilfunkstrahlung prognostizierte. Die neue Resolution des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor Nicht-Ionisierender Strahlung (RNCNIRP) mit dem Titel "Elektromagnetische Felder von Handys: Gesundheitliche Auswirkung auf Kinder und Jugendliche" von 2011 geht nun noch einen Schritt weiter. In der neuen Resolution stellt sie fest:

"Leider haben statistische Daten, die 2009 und 2010 von ROSSTAT und der UNICEF veröffentlicht wurden, aufgezeigt, dass es seit dem Jahr 2000 eine kontinuierliche Zunahme von Kinderkrankheiten gab, die von dem RNCNIRP als „mögliche Krankheiten“ aufgrund von Handynutzung identifiziert wurden.

Besonders besorgniserregend ist die Zahl der Erkrankungen unter jungen Menschen zwischen 15 und 19 Jahren. (Es ist sehr wahrscheinlich, dass die meisten von ihnen schon seit einem langen Zeitraum Handys benützen). Verglichen mit 2000 ist

  • die Zahl der Störungen des zentralen Nervensystems unter 15 - 17-jährigen Jugendlichen um 85% gestiegen,
  • die Anzahl der Personen mit Epilepsie oder epileptischen Erkrankungen ist um 36% gestiegen,
  • die Zahl der Fälle von „geistiger Entwicklungsverzögerung“ ist um 11% gestiegen und
  • die Zahl der Bluterkrankungen und der Störungen des Immunsystems ist um 82% gestiegen.
  • In einer Gruppe von Kindern von unter 14 Jahren gab es eine 64-prozentige Zunahme der Zahl der Blutkrankheiten und der Störungen des Immunsystems und
  • eine 58-prozentige Zunahme bei neurologischen Störungen.
  • Die Anzahl der Patienten im Alter von 15 bis 17 Jahren, die wegen Störungen des zentralen Nervensystems Sprechstunden aufsuchen und behandelt werden, ist um 72% gestiegen.“

Die RNCNIRP ruft die Regierungen in der ganzen Welt zu Vorsorgemaßnahmen auf:

"Unter Berücksichtigung der Position des RNCNIRP und der Vorsorgemaßnahmen, die von der WHO vorgeschlagen werden, ist das Komitee der Meinung, dass dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen, da Kinder nicht dazu in der Lage sind, den Schaden zu erkennen, der ihnen durch die Handynutzung zugefügt wird und da das Handy an sich als eine unkontrollierte Quelle schädlicher Exposition betrachtet werden kann."

Den Regierungen wird ein konkreter Katalog von Vorsorgemaßnahmen vorgeschlagen. Helfen Sie mit, diese Resolution v.a. unter Journalisten, Erziehern, Ärzten und Politikern zu verbreiten.

Publikation zum Thema

Format: A4Seitenanzahl: 6 Veröffentlicht am: 01.05.2011 Bestellnr.: 207Sprache: Deutsch

RNCNIRP-Resolution: Gesundheitliche Auswirkung von Handys auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

RNCNIRP (Russisches Nationales Komitee zum Schutz vor Nicht-Ionisierender Strahlung), 2011
Inhalt:
Die RNCNIRP legt in der Resolution dar, dass die medizinische Statistik und nationale und internationale Forschungsergebnisse darauf hinweisen, dass jetzt schon Schädigungen bei Kindern und Jugendlichen nachweisbar sind, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Handynutzung zurückzuführen sind.
Artikel veröffentlicht:
25.05.2011
Autor:
diagnose:funk
Quelle:
Russisches Nationales Komitee zum Schutz vor Nicht-Ionisierender Strahlung (RNCNIRP)

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