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Mobilfunk-
Versorgung

LTE erhöht massiv die Strahlenbelastung

Kritik an Mobilfunkbetreiber-Studie
Die Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk erwartet mehr als die Verdoppelung der Strahlenbelastung durch die Einführung von LTE.

Als pure Schönfärberei kritisiert die Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk e.V. die Meldung des IZMF, der PR Agentur der Mobilfunkbetreiber, dass durch den Aufbau der neuen LTE-Mobilfunk-Netze sich die Strahlenbelastung nur „auf niedrigem Niveau“ erhöhen würde. Laut Gutachten hat sich die Strahlenbelastung im Mittel um 40% erhöht. Und das, obwohl an den untersuchten Standorten, bis auf eine Ausnahme, erst einer der vier Netzbetreiber sein LTE-System in Betrieb hatte. "Wenn erst alle Betreiber ihre LTE-Netze aufgebaut haben, erwarten wir im Mittel eine Verdoppelung der Strahlenbelastung" so Jörn Gutbier, Vorstand von Diagnose-Funk e.V..

Publikation zum Thema

Format: A4Seitenanzahl: 4 Veröffentlicht am: 24.01.2013 Bestellnr.: 218Sprache: Deutsch

Studie der Mobilfunkbetreiber belegt massive Erhöhung der Strahlenbelastung durch LTE

Kritik an der Interpretation der Studie durch die Mobilfunkbetreiber
Inhalt:
LTE (Long Term Evolution), die 4. Generation Mobilfunknetze, wird aktuell in Deutschland aufgebaut. LTE wird unsere Städte, Dörfer, Straßen und Verkehrsmittel lückenlos in Hot Spots verwandeln und der bereits vorhan-denen Strahlenbelastung durch GSM, UMTS, TETRA, WIMAX eine neue Dimension der Verstrahlung der gesamten Lebensumwelt hinzufügen. Mit einer Verharmlosungskampagne, die die Medien überwiegend unreflektiert aufgreifen, begleitet die Mobilfunkindustrie den Aufbau von LTE-Sendeanlagen.
Artikel veröffentlicht:
24.01.2013
Autor:
diagnose:funk

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