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Mobilfunk-Nutzung fördert Stress und Burn-Out

Artikel in 'Umwelt-Medizin-Gesellschaft'
Unter dem Titel "Steigende "Burn-out"-Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks" stellen die Autoren Dr. Ulrich Warnke und Peter Hensinger die Zusammenhänge zwischen der Einwirkung der Mobilfunkstrahlung auf die Zellen und den Symptomen des Burn-Out Syndroms dar.

Veröffentlicht bei Diagnose-Funk mit freundlicher Genehmigung der Verfasser und des UMG Verlages. umwelt medizin gesellschaft | 26 | 1/2013

Zusammenfassung:

Das Burn-Out-Syndrom (BOS) ist eine psychosomatische Stresserkrankung. Exogener Stress führt zu Oxidativem Zellstress, einer übermäßigen Entstehung von Freien Sauerstoff-Radikalen, Stickstoff-Radikalen und Folgeprodukten (ROS / RNS). Dadurch entstehen mitochondriale Stoff-wechselstörungen, die zu einem Mangel an ATP (Adenosintriphosphat) und in der Folge zur ver-minderten Leistungsfähigkeit der Zellen führen. ATP-Mangel ist ein wesentlicher Faktor beim BOS als auch beim Chronic Fatigue Syndrom (CFS). Ein zentrales Element der Multisystemerkrankung BOS sind die Entzündung (Inflammation) als Folge von nitrosativem und oxidativem Stress so wie die erworbene Mitochondropathie. Aus der Umgebung stammende schwache Magnetfelder (z.B. Gerätetransformatoren) und diverse Hochfrequenzschwingungen erhöhen die Ausbeute von Freien Radikalen und toxisch wirkenden Folgeprodukten. Die nicht-ionisierende Strahlung der Mobil- und Kommunikationsfunktechnologie (Mobilfunkmasten, Handys, WLAN u.a.) führt ebenso zu Zellstress. Es besteht eine Wechselwirkung zwischen der Stressauslösung durch Lebensumstände, Magnetfelder und Mobil- und Kommunikationsfunkstrahlung. Der Mensch leidet an Funktionsstörungen und Krankheiten und - soweit sie vererbbar sind - gibt er sie als Vor-schädigungen an die nächsten Generationen weiter, wie z.B. beim, Aquired Energy Dyssymbiosis Syndrom' (AEDS).

30.01.2013

Die Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk weist in ihrer Veröffentlichung „Mobilfunk, Stress & Burn-Out“ (s.u.) darauf hin, dass die umweltmedizinische Forschung einen engen Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung, deren Strahlenbelastung und Burn-Out sieht.

Der „Stressreport Deutschland 2012“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sollte als ein Alarmzeichen gesehen werden. Der Job macht immer öfter krank: Jeder 2. hat z. B. Rücken-, jeder 3. klagt über Kopfschmerzen, jeder 5. ist körperlich oder emotional erschöpft, jeder 4. hat Schlafstörungen. Diagnose-Funk stellt fest, dass das Ansteigen dieser Symptome nahezu parallel mit dem Anstieg der Nutzung der Mobilfunktechnologien verlaufe. Handys, SmartPhones und Tablets förderten Stress und Burn-Out, nicht nur durch den Zwang zur ständigen Erreichbarkeit, neuen Leistungsanforderungen durch den Datenstrom, sondern auch durch die Strahlenbelastung.

Das weise, so Diagnose-Funk, die Wissenschaftlervereinigung Kompetenzinitiative e.V. in einem Forschungsbericht (Titel: Steigende „Burn-Out“- Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks) nach. Die Forschungslage sei eindeutig. Mehr als 40 Forschungen würden inzwischen beweisen, dass die Mobilfunk-Frequenzen von WLAN, TabletPCs, Handys und SmartPhones zu Oxidativem Zellstress führen, einer Hauptquelle vieler Erkrankungen. Bereits im Dezember 2012 wurde im Schwerpunktthema Burn-Out der Zeitschrift Umwelt-Medizin-Gesellschaft des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner (dbU) auf den Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und Zellschädigungen, die zu einem Energiedefizit führen, hingewiesen.

Kinder und Jugendliche, so Diagnose-Funk, seien durch die Zellschädigungen, die die Strahlung hervorruft, besonders gefährdet. Die Nutzer müssten über diese Risiken und den verantwortungsbewussten Umgang mit den strahlenden Technologien aufgeklärt werden.

"Mobilfunk ist ein Milliardengeschäft mit einer mächtigen Lobby, auch der Staat ist an diesem Geschäft beteiligt. Daraus erklärt sich, warum über diese Forschungsergebnisse nichts berichtet und dazu auch keine staatliche Verbraucherschutz-Politik gemacht wird. Nachdem nun zum dritten Mal die Europäische Umweltagentur vor den Risiken der mobilen Telefonie warnt, sollte in der Politik ein Umdenken zum Schutz der Verbraucher eintreten," fordert Peter Hensinger, Vorstand von Diagnose-Funk Deutschland und einer der Autoren des Forschungsberichts.

Publikation zum Thema

Format: A4Seitenanzahl: 4 Veröffentlicht am: 30.01.2013 Bestellnr.: 217Sprache: Deutsch

Mobilfunk, Stress & Burn-Out

Was hat Mobilfunk mit Burn-Out zu tun?
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Die Firmen verlangen heute von ihren Mitarbeitern ständig Leistungssteigerungen und rüsten dafür ihre Infrastruktur mit allen möglichen Kommunikationsmitteln wie schnurloses Telefon, SmartPhones, TabletPCs, W-LAN und anderen Funkanwendungen aus. Pausenlose Erreichbarkeit, die Flut an Informationen, Arbeiten im permanenten Datenstrom, erhöhen den Stress. Dieser Zusammenhang ist für jeden nachvollziehbar. Aber hängt der Stress auch mit der Strahlenbelastung durch diese Geräte zusammen? Dass die elektromagnetischen Felder, von denen wir heute 24-Stunden lang umgeben sind, beim Burn-Out-Syndrom eine verstärkende Rolle spielen, wird jetzt von der Umweltmedizin bestätigt.
Format: A4Seitenanzahl: 32 Veröffentlicht am: 00.01.2013 Bestellnr.: 724Sprache: DeutschHerausgeber: Kompetenzinitiative e.V.

Steigende "Burn-out" - Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks


Autor:
Ulrich Warnke und Peter Hensinger
Inhalt:
Dass die Strahlungen des Mobil- und Kommunikationks zu oxidativem Zellstress führen, ist inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen. Am Beispiel Burn-Out erläutern Ulrich Warnke und Peter Hensinger aber auch das häufige Zusammenwirken der Strahlenbelastung und stressfördernder Lebensumstände.
Umwelt-Medizin-Gesellschaft 1/2013Format: A4Veröffentlicht am: 01.01.2013 Sprache: DeutschHerausgeber: UMG-Verlag

Steigende "Burn-out"-Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks


Autor:
Ulrich Warnke & Peter Hensinger
Inhalt:
Forschungsbericht über Oxidativen Zellstress, ausgelöst durch elektromagnetische Felder und die krankheitsauslösenden Folgen.
Artikel veröffentlicht:
01.06.2013
Autor:
diagnose:funk

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