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Webinar Nr. 6: Wie argumentieren das Bundesamt für Strahlenschutz und die ICNIRP?

Vom 18.6.2021 - Video-Mitschnitt jetzt anschauen
Das Bundesamt für Strahlenschutz, die Bundesregierung und die Mobilfunkindustrie bestreiten die Gesundheitsrisiken durch Mobilfunkstrahlung. Presse und Behörden übernehmen ihre Argumentation. Wir analysieren ihre Argumente und geben Hinweise, wie Bürgerinitiativen damit umgehen können.
Grafik: Icon Works, icon-icons.com

Im sechsten Webinar unserer Webinar-Reihe geht's ans Eingemachte: diagnose:funk analysiert die Argumentation des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), der Bundesregierung und der Mobilfunkindustrie. Dabei geht es auch um den Kausalitäts-Betrug, den das BfS begeht.

Wir zeigen, wie Bürgerinitiativen mit diesen sogenannten Argumenten umgehen können und was sie dagegen setzen können.

 

 

Als Referenten begrüßen wir:

  • Dr. Klaus Scheler - Physiker und ehem. Dozent an einer Pädagogischen Hochschule.
  • Peter Hensinger, M.A. - leitet als zweiter Vorsitzender von diagnose:funk den Bereich Wissenschaft
  • Matthias von Herrmann, M.A. - Pressereferent bei diagnose:funk, war zuvor viele Jahre bei Greenpeace und gegen Stuttgart 21 aktiv.

Zur inhaltlichen Vertiefung empfehlen wir Ihnen folgende Beiträge:

Mit welchen Argumenten und Taktiken Industrie und Regierungen in der Geschichte Risiken verschleierten, hat die Europäische Umweltagentur bereits 2001 in dem Band "Späte Lehren aus frühen Warnungen" aufgedeckt. Eine Zusammenfassung dieser auch heute angewandten Taktik finden Sie unter Downloads.

Kontinuierlich setzt sich diagnose:funk in weiteren Brennpunkten (s.auch unten) und Artikelserien auf der Homepage mit Argumenten der Industrie, des Bundesamtes für Strahlenschutz und der ICNIRP auseinander und gibt damit allen Bürgerinitiativen Argumentationshilfen:

Vieltelefonierer haben erhöhtes Tumorrisiko. Neuer Review, ein kurzer Impulsvortrag zum Stand der Forschung und zusammenfassende Artikel zum Stand der Forschung. https://www.diagnose-funk.org/1635

Antworten auf Mobilfunk-Killerphrasen - diagnose:funk analysiert Industrieargumente:
https://www.diagnose-funk.org/1446

Bekannte Wirkmechanismen der nicht-ionisierenden Strahlung, Artikelsammlung: https://www.diagnose-funk.org/1441

Artikelserie zum 5G-Dialog "Deutschland spricht 5G" der Bundesregierung, Teil I-V. diagnose:funk setzt sich mit den Argumenten der Kampagne der Bundesregierung auseinander:
https://www.diagnose-funk.org/1657

Wann gibt es in Deutschland wieder einen Strahlenschutz? diagnose:funk schreibt dem Bundesamt für Strahlenschutz. Offener Brief mit Handlungsoptionen an die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz, Dr. Inge Paulini.
https://www.diagnose-funk.org/1566

Mit Akzeptanz-Managern gegen 5G-Proteste. Im Argumentationsnotstand: Regierungen rekrutieren Risikokommunikatoren. diagnose:funk analysiert, wie Bürgerbewegungen zahnlos gemacht werden sollen.
https://www.diagnose-funk.org/1602

Dokumentation: Das Lobbysystem ICNIRP und Bundesamt für Strahlenschutz - 4 Analysen:
https://www.diagnose-funk.org/1702

Mobilfunk, Forschungsstand, 5G & SmartCity. Aktuelle Fachartikel zum Download:
https://www.diagnose-funk.org/1399

Publikation zum Thema

April 2020Format: 10 Seiten / A4Veröffentlicht am: 03.04.2020 Bestellnr.: 240Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Der Kausalitäts-Betrug

Was die Mobilfunkdiskussion mit Alkohol, einem Affen und Kater zu tun hat- eine Auseinandersetzung mit Positionen des Bundesamtes für Strahlenschutz.
Autor:
Jörn Gutbier/Peter Hensinger
Inhalt:
Warum vertritt das Bundesamt für Strahlenschutz trotz der Studienlage, dass es keine Beweise für die Gesundheitsschädlichkeit der Mobilfunkstrahlung gibt? Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Kernargument des Bundesamtes für Strahlenschutz, der Kausalität als Kriterium für eine Schutzpolitik. Ausnahmslos alle vorliegenden Studien, so begründet es das Bundesamt für Strahlenschutz, hätten bisher keinen kausalen Zusammenhang zwischen Strahlungseinwirkung und Zellschädigungen nachweisen können. Deshalb brauche es auch keine Schutzpolitik. Korrelationen oder Indizien reichten dafür nicht aus. Warum diese Kausalitätstheorie, die wissenschaftlich logisch erscheint, unwissenschaftlich ist, dem Vorsorgeprinzip widerspricht und in der Konsequenz Geschäftsmodelle der Industrie rechtfertigt, damit setzt sich der Brennpunkt auseinander.
Format: A4Seitenanzahl: 46 Veröffentlicht am: 26.03.2021 Bestellnr.: 243Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Die Butler-Recherchen enthüllen den Einfluss der Mobilfunkindustrie auf die weltweite Strahlenschutzpolitik

Lobbysystem ICNIRP und Bundesamt für Strahlenschutz - Teil I
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Die Strahlenschutzpolitik national und international wird dominiert von den Richtlinien und Forschungsinterpretationen der ICNIRP (International Commission on Non​-Ionizing Radiation Protection), die ihren Sitz im Bundesamt für Strahlenschutz hat. Prof. Tom Butler (Irland) analysiert ihre Geburt und Geschichte als verlängerter Arm der Industrie.
April 2021Format: DIN A4Seitenanzahl: 16 Veröffentlicht am: 22.04.2021 Bestellnr.: 244Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Grenzwerte, die von der Lobbyorganisation ICNIRP mit Sitz im Bundesamt für Strahlenschutz empfohlen werden, schützen nicht

Analyse zur Lobbypolitik der Mobilfunkindustrie in der Schweiz und international
Autor:
Lennart Hardell / Michael Carlberg
Inhalt:
Hardell/Carlberg analysieren, warum die Gesundheitsrisiken der Hochfrequenzstrahlung des Mobilfunks und der 5G-Technologie in einem Bericht einer Expertengruppe der Schweizer Regierung und in einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) ignoriert werden. Es sind Interessenkonflikte und Verbindungen zur Industrie, die zu den voreingenommenen Berichten beigetragen haben. Hardell / Carlberg analysieren dieses Kartell von Einzelpersonen, die die Bewertungsausschüsse monopolisieren, industriefreundliche Grenzwerte festlegen und das Null-Risiko-Paradigma stärken.
Format: A4Seitenanzahl: 16 Veröffentlicht am: 08.02.2017 Bestellnr.: 233Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Studie weist nach, wie Grenzwerte scheinwissenschaftlich legitimiert werden

Mobilfunk-Grenzwerte entzaubert
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Der neue diagnose:funk 'Brennpunkt' behandelt die Studie "Fehlerhafte offizielle Bewertung der Sicherheit von Funkstrahlung durch die Beratergruppe für nicht-ionisierende Strahlung" (2016) von S. J. Starkey und liegt in deutscher Übersetzung vor. Die Studie zeigt am Beispiel des AGNIR-Berichtes (Advisory Group On Non-ionising Radiation, Großbritannien), mit welchen Methoden eine Rechtfertigung der Grenzwerte zusammengezimmert und manipuliert wird. Ergänzung: Die Beratergruppe AGNIR wurde im Mai 2017 aufgelöst. In England gab es so gut wie keine Berichterstattung darüber. Am 17.10.2018 hat das Investigativ-Portal http://truepublica.org.uk diese heimliche Abwicklung aufgedeckt. Siehe unten stehende Links zum englischen Artikel und zur Online-Übersetzung.
Aktualisierte Fortschreibung von „Die Fälscher“ und Beilage von "Zellen im Strahlenstress"Seitenanzahl: 16 Veröffentlicht am: 01.09.2008 Herausgeber: Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V.

Von subtiler Fälschung zur Wissenschaftskriminalität

Zur deutschen Mobilfunkforschung
Autor:
Peter Hensinger
Inhalt:
Der Autor hat diesen Vortrag auf der Offenen Akademie Gelsenkirchen gehalten. Er stellt sieben Methoden zur Manipulation der öffentlichen Meinung über die Risiken des Mobilfunks dar. Detailliert werden Studienverfälschungen aufgedeckt.
Format: DIN A4Seitenanzahl: 12 Veröffentlicht am: 27.11.2020 Bestellnr.: 242Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Heftige Debatte um die Insektenstudie

Klarstellung zum Review "Biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder auf Insekten"
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Dieser Brennpunkt nimmt Stellung zu den vielen Reaktionen zu dem Review „Biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder auf Insekten“ (2020) von Alain Thill vor. Darin wird die weltweite Studienlage zur Wirkung elektromagnetischer Felder (EMF) auf Insekten dargestellt. Der Review kommt zu dem Ergebnis, „dass elektromagnetische Felder einen ernstzunehmenden Einfluss auf die Vitalität von Insektenpopulationen haben könnten“. Der Review wurde von der Luxemburger Umweltorganisation AKUT herausgegeben und in der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft veröffentlicht. Über die Studie wurde nicht nur deutschlandweit, sondern auch darüber hinaus berichtet. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sowie die österreichischen und deutschen Mobilfunkbetreiber kritisierten in Stellungnahmen den Review als unwissenschaftlich, seine Schlussfolgerungen seien nicht durch die Studienlage gedeckt. Dass von politisch hoher Stelle, also dem Bundesamt für Strahlenschutz, Stellung bezogen wird, bestätigt die Bedeutung dieses Reviews. Auch einige Journalisten kritisierten den Review. Doch sind die Kritiken berechtigt? Auf all diese Reaktionen gehen wir ausführlich in diesem Brennpunkt ein.
Format: A4Seitenanzahl: 12 Veröffentlicht am: 24.02.2017 Bestellnr.: 590Sprache: DeutschHerausgeber: umwelt・medizin・gesellschaft / 3/2016

Polarisation

Ein wesentlicher Faktor für das Verständnis biologischer Effekte von gepulsten elektromagnetischen Wellen niedriger Intensität
Autor:
Dr. Klaus Scheler
Inhalt:
Der Physiker Klaus Scheler erläutert in einer Beilage für die Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft die Bedeutung der im Scientific Report 2015 erschienen Studie von Panagopoulos et al.. Sie weist einen Wirkmechanismus nach. Die Polarisation, also die feste Schwingungsrichtung des elektrischen Feldvektors der Welle, ist ein entscheidender Faktor für das Verständnis von biologischen Effekten elektromagnetischer Strahlung niedriger Intensität.