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5G-Dialog der Bundesregierung Teil I

Auftakt der 5G-Kommunikationsoffensive der Bundesregierung
Vorbemerkung: Eine merkwürdige PR-Kampagne wird gerade über Deutschland ausgerollt, um die Einführung der neuen 5G-Technologie zu beschleunigen und berechtigte Bedenken von Bürgern zu zerstreuen, indem man bekannte Fakten einfach ausblendet bzw. bestreitet. Diese Kampagne ist eine Reaktion auf den massiven 5G-Protest in Deutschland, und deshalb eigentlich ein Erfolg. Politische Faustregel: wenn 20% der Bevölkerung zu einem Thema protestieren, wacht die Politik auf. Das ist offensichtlich gelungen.
Screenshot der Seite "Deutschland spricht über 5G", 01.12.2020

Am Dienstag den 1. Dezember 2020 war es soweit. Ab 18 Uhr startete im Internet der Livestream der deutschen Bundesregierung zum Thema 5G, in dem aufgeklärt und Fragen von Bürgern beantwortet werden sollten. Den Dialog führten Verkehrsminister Andreas Scheuer, Umweltministerin Svenja Schulze, die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz Dr. Inge Paulini und der stellvertretende Vorsitzende der Strahlenschutzkommission Prof. Achim Enders. Sie waren sich einig: 5G in allen Frequenzen kann bedenkenlos eingeführt werden, zu den Frequenzen über 20 GHz gibt es noch Unsicherheiten.

Diese Symbiose aller Behörden erhellt eine alarmierende Tatsache: Wir haben keine Kontrollbehörde, alle gebärden sich als Sprachrohre der Geschäftsinteressen der Mobilfunkindustrie und legitimieren den 5G Ausbau. Unterschlagen werden unisono die Ergebnisse und die heftige Debatte in der Wissenschaft über die Risiken der Mobilfunkstrahlung,

Die Zuschauer konnten im Chat Fragen stellen. Wer den Chat in einem zweiten Fenster geöffnet hatte, der konnte sehen, dass die meisten Bürger-Kommentare sehr kritisch waren, dass aber insbesondere diejenigen, die auch auf Fakten, Studien oder die Rechtsprechung hinwiesen, kaum verlesen wurden. Heute Morgen am 2.12.2020 postete Lukas Markus:

  • „Bis hier 299 Kommentare/Fragen, die fast ausschließlich 5G kritisch sind. Also mir würde das zu denken geben, wenn ich Politiker wäre!“

Vertrauen gewinnt man nicht durch Halbwahrheiten oder Lügen

Die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz, Frau Dr. Inge Paulini, forderte das Vertrauen der Bürger ein, und betonte immer wieder: "Es gibt bislang keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass Mobilfunk unterhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte negative gesundheitliche Auswirkungen hat," und dass diese Effekte ausschließlich durch die Erwärmung von Körpergewebe verursacht werden können. Das ist schlicht die Unwahrheit.

Dem Bundesamt für Strahlenschutz, also auch Frau Dr. Paulini, sind sehr wohl reproduzierte Studienergebnisse bekannt, die z.B. an Versuchstieren zu einem beschleunigten Wachstum von absichtlich ausgelösten Krebstumoren geführt haben. Würde es zutreffen, dass Mikrowellen ausschließlich über thermische Effekte biologisch wirksam werden KÖNNEN, dann hätte es diese Studienergebnisse gar nicht geben dürfen. Trotzdem werden andere als thermische Effekte weiterhin kategorisch ausgeschlossen und entsprechende Studien als fehlerhaft oder unwissenschaftlich diskreditiert. Das trifft auch auf die vielen Studien zur Fruchtbarkeit oder zu WLAN zu. Auf unserer Homepage www.EMFdata.org dokumentieren wir diese Studien und Reviews, und immer aktuell in den ElektrosmogReports.

Angeblich finden sich kaum Wissenschaftler, die Mobilfunkforschung betreiben wollen.

Prof. Achim Enders, stellvertretender Vorsitzender der Strahlenschutzkommission, begründete die Unbedenklichkeit von 5G mit der angeblichen grundsätzlichen Unbedenklichkeit nicht-ionisierender Strahlung unterhalb der Grenzwerte. 5G sei nur ein neues Protokoll und hätte daher keine anderen biologischen Auswirkungen wie bisherige Frequenzen. Dem widerspricht eine Analyse für die EU von Blackman/Forge vehement:

  • "Es gibt erhebliche Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit und Sicherheit, die sich aus einer potenziell viel höheren Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung durch 5G ergeben könnten. Eine erhöhte Exposition kann sich nicht nur aus der Verwendung wesentlich höherer Frequenzen bei 5G ergeben, sondern auch aus dem Potenzial der Bündelung verschiedener Signale, ihrer Dynamik und den komplexen Interferenzeffekten, die insbesondere in dichten Stadtgebieten auftreten können.
  • Die 5G-Funkemissionsfelder unterscheiden sich deutlich von denen früherer Generationen durch ihre komplexen strahlförmigen Übertragungen in beide Richtungen - von der Basisstation über das Mobilteil und zurück. Obwohl die Felder der Strahlen stark fokussiert werden, variieren sie schnell mit Zeit und Bewegung und sind daher unvorhersehbar, da die Signalpegel und -muster als geschlossenes System interagieren. Dies muss noch zuverlässig für reale Situationen außerhalb des Labors abgebildet werden.
  • Während die Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) Richtlinien zur Begrenzung der Exposition gegenüber elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern (EMF) herausgibt und die EU-Mitgliedstaaten der Empfehlung 1999/519/EG des Rates unterliegen, die den ICNIRP-Richtlinien folgt, besteht das Problem darin, dass es derzeit nicht möglich ist, 5G-Emissionen in der realen Welt genau zu simulieren oder zu messen." (S.11/12)

Prof. Achim Enders argumentierte, dass die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich Effekte finden zu können, für Wissenschaftler zu gering sei, um sich damit zu beschäftigen. Es könnte aber auch damit zusammenhängen, dass die Mobilfunkindustrie viel Erfahrung damit hat, den wissenschaftlichen Ruf von Menschen, die unangenehme Ergebnisse veröffentlichen, dauerhaft zu beschädigen. Siehe dazu den folgenden Film.

Im Onlinevortrag von Gerhard Fettweis zum Thema 5 & 6G vom 08.10.2020 wurde eine Folie bezüglich des Energieverbrauchs eingeblendet. (Mündliche Aussagen hinzugefügt)

5G für den Klimaschutz?

Zunächst erstaunte uns Umweltministerin Svenja Schulze. Hatte sie noch im Mai 2019 gesagt: "Wenn wir die Digitalisierung unverändert fortsetzen, wird sie zum Brandbeschleuniger für die ökologischen und sozialen Krisen unseres Planeten", so war jetzt alles anders. Die Digitalisierung wird zur Voraussetzung für nachhaltige Politik. Im gesamten Berliner Raumschiff Politik wird offensichtlich der Appell des Sekretariats des WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) von 2019 ignoriert:

  • „Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft orientiert sich bislang kaum an Nachhaltigkeitszielen. Daran ändert auch der allgegenwärtige Verweis auf die verlockende smarte Zukunft nichts: Von Smart Cities, Smart Agriculture, Smart Grids bis hin zu Smart Homes reichen die Versprechen, dass Digitalisierung per se Nachhaltigkeit befördert und das Leben einfacher macht – vorausgesetzt wird natürlich ein entsprechend ausgestatteter Smart Citizen. Doch bislang wirkt der digitale Wandel eher als Brandbeschleuniger für nicht-nachhaltige Entwicklungen – und das ist ganz und gar nicht smart.“

Wie hat die Bundesregierung es in kürzester Zeit hinbekommen, dass der Industrie für ihre ressourcenfressenden Geschäftsmodelle Zügel angelegt wurden?

Zudem behauptete Frau Schulze einfach mal, es gebe keine Studien, die auf Zusammenhänge zum Insektensterben oder Baumsterben hinweisen, und bei der Aufstellung von Mobilfunkmasten würden die Mobilfunkbetreiber ja die Einwände der Kommunen, auch ökologische Gesichtspunkte, selbstverständlich im Einvernehmen, beachten!? Das alles ist uns nun völlig neu! Der Publikumsfrage, warum es keine Technikfolgenabschätzung zu 5G gäbe, wich Minister Scheuer mit blumigen Worten aus.

"So können wir das also nicht machen!" (Prof. Fettweis)

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bundesumweltministerin Svenja Schulze betonten, dass 5G auch deshalb zum Klimaschutz beitrage, weil für die Übertragung eines Datenpaketes weniger Energie erforderlich sei als mit den alten Mobilfunkstandards. Dabei berief sich Andreas Scheuer auf Aussagen von Professor Gerhard Fettweis, Lehrstuhlinhaber des Vodafone Stiftungslehrstuhls Mobile Nachrichtensysteme am Institut für Nachrichtentechnik an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dresden.

Im Onlinevortrag von Gerhard Fettweis zum Thema 6G vom 08.10.2020 wurde eine Folie (s.o.) bezüglich des Energieverbrauchs eingeblendet mit einer im Bild eingefügten Einschätzung zum explodierenden Energieverbrauch durch das wachsende Datenvolumen und den Rebound-Effekt, mit der Schlussfolgerung: "So können wir das also nicht machen!" (s.o. Folie).

Folie von Prof. Fettweis mit Ergänzung der mündlichen Aussagen. (Mit Klick vergrößern)

5G ist für das Autonome Fahren bereits heute tot!

Auch für das autonome Fahren bezeichnete Prof. Fettweis 5G aus Sicherheitsgründen für ungeeignet, da die Basisstationen mit einfachen, frei im Internet bestellbaren Störsendern - sog. RF-Guns - ´geblendet` werden können. Wären autonome Fahrzeuge also für sicherheitskritische Funktionen auf 5G angewiesen - was gar nicht zutrifft! - könne diese Sicherheit mit 5G heute nicht dargestellt werden.

Die Darstellung von Prof. Fettweis (s.o.) zeigt auch, welche Mobilfunkstandards jeweils einen Nutzen für den Privatnutzer brachten, und wie er diesbezüglich 5G einschätzt. Minister Scheuer argumentierte mit den 5G-Vorteils-Klischees, auf die wir bereits in einem Artikel in unserem Magazin Kompakt eingegangen sind.

Fazit: Fast nur ü wenig o

Die Verantwortlichen und Inhaltsträger dieses Veranstaltungsformats haben anscheinend das „o“ mit dem „ü“ verwechselt. Aufklärung geschieht nicht, indem man ein einseitig besetztes Podium präsentiert und Fragen selektiv beantwortet. Die Akzeptanzmanager der Werbeagentur, die für die Bundesregierung diese Kampagne organisieren, können die kritischen Fakten nicht einfach wegmanipulieren. Aufgrund der fast durchgängig getroffenen (Falsch-) Aussagen kann die Bundesregierung für ihre Standpunkte "Vertrauen" nur gewinnen, wenn die Adressaten uninformiert bleiben. In diesem Sinn ist der Dialüg auf einem Weg, den die BürgerInnen nicht mitgehen werden.

Nachtrag 1- 04.12.2020:

t-online besitzt Zeitmaschine!

t-online, ein Angebot der Ströer Content Group licenced by Deutsche Telekom, ist seiner Zeit voraus. Sie konnten am 01.12.2020 bereits um 15:40 Uhr aufgrund einer dpa-Meldung über die Ergebnisse der Veranstaltung "Deutschland spricht über 5G" berichten, die erst um 18:00 Uhr (!) begonnen hat. Respekt!!! Am Ende des Artikel heißt es:

  • "Nach (!) der Video-Schalte kam es auf der neuen Webseite zu zahlreichen Wortmeldungen besorgter Bürger. So brachte ein Vater Kopfschmerzen von sich und von seinen drei Kindern mit 5G in Zusammenhang. Andere Nutzer warfen der Bundesregierung Mobilfunk-Lobbyarbeit vor oder stellten die Aussagekraft der 5G-Artikel infrage. Die zahlreichen Wortmeldungen kurz nach Ende der Videokonferenz der Bundespolitiker waren ein Hinweis, dass es in der Bevölkerung tatsächlich einen großen Gesprächsbedarf zu 5G gibt."

https://www.t-online.de/digital/internet/id_89041568/schneller-mobilfunkstandard-strahlenschutzamt-chefin-keine-gefahren-von-5g.html

Die Frage mit den Kopfschmerzen findet sich in den FAQ´s der Seite der Bundesregierung. LINK: https://www.deutschland-spricht-ueber-5g.de/faqs/#faqitem=59qrgoS2FiVXHjXaGqz2KE. Wie es scheint, sind die 18 Fragen in den FAQs vorab von der Redaktion erstellt worden. Der Stil aller Fragen ist ähnlich und der Inhalt der Fragen so weichgespült, dass sie leicht und vermeintlich überzeugend beantwortet werden können.

Nachtrag 2 - 05.12.2020:

Politisches Basiswissen

"Immer wenn Scheuer und die Politik sagen, es gibt kein Problem ... dann gibt es unter Garantie eines. Einen besseren "Nachweis" dafür, daß hier was faul ist, könnte ich mir kaum vorstellen. Wäre es wirklich so problemlos, bräuchte es keine "Aufklärungskampagne" und wäre den Herrschaften auch keine Mühe wert. Das Thema würde sich von selbst totlaufen."

Blogbeitrag auf teltarif.de am 2.12.2020

https://www.teltarif.de/forum/s82745/immer-wenn-scheuer-und-die-politik-sagen-es-gibt-kein-problem/3.html

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Weitere Literatur zum Stand der Forschung

Da wir immer wieder Nachfragen erhalten, wo man sich über den Stand der Forschung informieren kann, anbei Hinweise zu Artikeln zum Stand der Forschung mit vielen Downloads auf unserer Homepage:

>> Neueste Zusammenfassung des Standes der Forschung in der Broschüre von Jörn Gutbier und Peter Hensinger: Fortschritt 5G? Mythen für den Profit.

https://www.diagnose-funk.org/1619,

direkt bestellen: https://shop.diagnose-funk.org/Fortschritt-5G-Mythen-fuer-den-Profit

>> Der Offene Brief von diagnose:funk an die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz Dr. Inge Paulini enthält eine komprimierte Zusammenfassung mit Quellenangaben zum Stand der Forschung: https://www.diagnose-funk.org/1566

>> In der Serie "Antwort auf Mobilfunk Killerphrasen" sind sowohl die Studienlage als auch ihre Verfälschungen, u.a. von der Stiftung Warentest, dokumentiert: https://www.diagnose-funk.org/1446

>> Brennpunkt zur Übersichtsstudie von Miller et al. "Auswirkungen hochfrequenter Strahlung von Mobiltelefonen und drahtlosen Geräten auf Gesundheit & Wohlbefinden" https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1465

>> Zum Stand der Forschung Krebs:

NTP-Studie: Auswertung von Prof. Lennart Hardell. Grösste US-Studie bestätigt Gesundheitsrisiken. https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1268

Handystrahlung und Gehirntumore. Übersetzung des Reviews von Carlberg / Hardell https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1190

>>> Mobilfunk: Neue Studienergebnisse bestätigen Risiken der nicht-ionisierenden Strahlung, Artikel in umwelt-medizin-gesellschaft zum Stand der Forschung https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1134

ARTIKELSAMMLUNG zum Download

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1399

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BioInitiativeReport

Die weltweit umfangreichste Studienaufarbeitung wird von dem Netzwerk BioInitiative Working Group erstellt, in dem 29 führende Wissenschaftler zusammenarbeiten. Ihre Berichte können kostenlos auf https://bioinitiative.org/ heruntergeladen werden:

"WHAT IS IT:  A report by 29 independent scientists and health experts from around the world about possible risks from wireless technologies and electromagnetic fields. It updates the BioInitiative 2007 Report.

The BioInitiative 2012 Report has been prepared by 29 authors from ten countries, ten holding medical degrees (MDs), 21 PhDs, and three MsC, MA or MPHs. Among the authors are three former presidents of the Bioelectromagnetics Society, and five full members of BEMS. One distinguished author is the Chair of the Russian National Committee on Non-Ionizing Radiation.   Another is a Senior Advisor to the European Environmental Agency. Full titles and affiliations of authors is in Section 25 – List of Participants."

Update 2020: Reported Biological Effects - Henry Lai’s Research Summaries

"These are invaluable resources that can are searchable by key words. These abstracts cover the relevant peer-reviewed, published literature documenting biological effects of non-ionizing radiation (ELF-EMF, Static Fields and RFR).

In the eight years since the BioInitiative 2012 Report was posted, there have been a substantial number of new research. The large majority of studies report biological effects as opposed to ’no effect’.  The trend continues to show that exposure to low-intensity ELF-EMF/Static Fields and RFR at levels allowable under current federal public safety limits pose health risks. The updated files in the Research Summaries section detail the number of studies showing ‘effect vs no effect’ for free radical (oxidative damage), comet assay studies, genetic and neurological studies and electrohypersensitivity."

Here are the new results for 2020 (E=Effect, NE=No Effect)

ELF-EMF/Static Field Free Radical (Oxidative Damage) Studies
Of 263 total studies:
E= 235 (89%); NE= 28 (11%)

RFR Free Radical (Oxidative Damage) Studies
Of 261 total studies:
E= 240 (91%); NE= 21(9%)

ELF-EMF/Static Field Comet Assay Studies
Of 261 total studies:
E= 240 (91%); NE= 21(9%)

RFR Comet Assay Studies
Of 125 total studies:
E= 78 (65%); NE= 47 (35%)              

RFR Genetic Effects Studies
Of 346 studies:
E= 224 (65%); NE= 122 (35%)

ELF-EMF/Static Field Genetic Effects Studies
Of 203 studies:
E= 160 (77%); NE= 43 (23%)

RFR Neurological Studies
Of 335 total studies:
E= 244 (73%); NE= 92 (27%) 

ELF-EMF/Static Field Neurological Studies
Of 238 total studies:
E= 216 (91%); NE= 22 (9%)  

>> Download Summaries

Publikation zum Thema

Format: A5 Seitenanzahl: 92, Preis 6,00 Euro Veröffentlicht am: 19.10.2020 Bestellnr.: 788ISBN-10: 978-3-88515-321-4Sprache: DeutschHerausgeber: pad-Verlag 59192 Bergkamen, Am Schlehdorn 6

Fortschritt 5G? Mythen für den Profit.

Smart City, Smart Country, Breitband und 5G – die Folgen für Demokratie, Mensch und Umwelt
Autor:
Jörn Gutbier / Peter Hensinger
Inhalt:
Artikel: Fortschritt 5G? Über 5 Mythen! / Mit Akzeptanz-Managern gegen 5G-Proteste / Zellen im Strahlenstress. Zum Stand der Forschung über Sendemasten, Smartphones, Tablets & Co. Diese Broschüre analysiert im Hauptartikel anhand neuestem Material die Ziele des 5G-Ausbaus und seine Folgen, v.a. auch für die Umwelt. Ein zweiter Artikel beschreibt die Taktiken der Bundesregierung, den Widerstand, der sich trotz der Corona-Krise landesweit entwickelt, in den Griff zu bekommen. Und schließlich stellen die Autoren den aktuellen Stand der Forschung zu den gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkstrahlung und 5G dar. Mit 175 Fußnoten sind alle Darstellungen ausführlich dokumentiert. Für alle, die die gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklung hinterfragen und v.a. für die Aktivisten der Bürgerinitiativen ist diese neue Broschüre eine Hilfe, sich zu orientieren und ein Nachschlagewerk für neue Argumente in Diskussionen.
November 2019Format: A5Seitenanzahl: 80 Veröffentlicht am: 16.11.2019 Bestellnr.: 102Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk | Titelfoto: contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Mobilfunk, 5G - Risiken, Alternativen

Einführung in die Auseinandersetzungen um eine strahlende Technologie
Autor:
Jörn Gutbier & Peter Hensinger
Inhalt:
Viele Menschen setzen sich durch den Protest gegen 5G zum ersten Mal mit den Risiken der Mobilfunkstrahlung auseinander. Jetzt gibt es mit diesem Ratgeber eine Broschüre, die alles Wissenswerte darstellt. Für jeden, der aktiv ist eine Pflichtlektüre. Ist diese Technologie gesundheitsschädlich? Sollten wir Vorsorge betreiben? Wie könnte diese aussehen? Gibt es Alternativen? Der vorliegende Ratgeber will diese Fragen beantworten und bietet mit vielen Quellenangaben die Grundlage, sich selbständig weiter zu informieren. Leseprobe zum Download.
5. Auflage November 2020Format: A5Seitenanzahl: 60 Veröffentlicht am: 01.11.2020 Bestellnr.: 101Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Elektrostress im Alltag

Anregungen zur Minimierung - Was jeder selbst tun kann
Autor:
Dr. G. Oberfeld (Land Salzburg), Dipl.-Ing. J. Gutbier (diagnose:funk)
Inhalt:
Seit September 2018 ist der vollständig überarbeitete Ratgeber "Elektrosmog im Alltag" mit dem veränderten Titel "Elektrostress im Alltag" erhältlich. Die nun vorliegende 5. Auflage wurde von 56 auf 60 Seiten erweitert. Wieder mit dabei ist die Landessanitätsdirektion Salzburg, auf deren „Informationsmappe Elektrosmog“ von 2008 diese Broschüre aufbaut. Mit einfacher Sprache, kurzen Texten, über 150 Bildern, Grafiken und Tabellen sowie einfache Icons für jede Empfehlung wird versucht, das komplexe Thema der Elektromagnetischen Felder (EMF) für Laien verständlich zu erläutern. Hilfestellung zur Selbsthilfe durch Prävention ist das Anliegen der Autoren. Wir danken Dr. Martin Virnich, Dr. Dietrich Moldan, Dirk Herberg und Dipl. Ing. Dietrich Ruoff für ihre Unterstützung bei der Erstellung.
Artikel veröffentlicht:
02.12.2020
Artikel aktualisiert:
05.12.2020
Autor:
diagnose:funk

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