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Studienergebnisse zur WLAN-Frequenz

WLAN darf in Schulen nicht eingesetzt werden
Die Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft 1/2018 veröffentlicht den Studienüberblick (Review) "Biologische und pathologische Wirkungen der 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten", verfasst von Dipl. Biol. Isabel Wilke, Redakteurin des ElektrosmogReports. Der Review dokumentiert mehr als 100 Studien, die Gesundheitsrisiken der Trägerfrequenz 2,45 GHz und der gepulsten Variante WLAN nachweisen. Die Studienergebnisse zu den Risiken sind so brisant, dass sie nicht nur eine Vorsorgepolitik, sondern eine Gefahrenabwehr u.a. mit der Konsequenz erfordern: Kein WLAN an Schulen!

Der Physiker Dr. Klaus Scheler schreibt zu diesem Review: "Der Review entstand nach einer intensiven weltweiten Recherche und Auswertung von über 100 Studien, die beeinträchtigende bis schädigende Wirkungen von 2,45 GHz und von WLAN für u.a. folgende Endpunkte dokumentieren: Fortpflanzung und Fruchtbarkeit (18 Studien und 8 Reviews), Gehirn und Gehirnentwicklung (12 Studien), Nervensystem und Verhalten (22 Studien), DNA-Schädigungen und Tumorrisiko (29 Studien), Zellmembran, oxidativer Zellstress (41 Studien und 1 Review), Organe (Herz, Leber, Schilddrüse, 7 Studien), Bakterien und Pflanzen (je 2 Studien). Äußerst brisant ist, dass die meisten der Studien Schädigungen auch bei Leistungsflussdichten bzw. SAR-Werten deutlich unterhalb der Grenzwerte dokumentieren, zum Teil sogar bei sehr kleinen Intensitäten (ab Ganzkörper-SAR = 0,1414 mW/kg; derzeitiger Grenzwert: 80 mW/kg).

Der Review beschränkt sich nicht nur auf eine Auflistung von Studien und ihren Ergebnissen. Der Leser erfährt außerdem, wie die beobachteten Wirkungen biologisch einzuordnen sind, wie Wissenschaftler, Ärzte und Organisationen bereits reagiert haben und welche Schlussfolgerungen gezogen werden müssen: „Angesichts der Ergebnisse und der immer stärker auftretenden WLAN-Netze sollte die Zeit, der man WLAN-Strahlung ausgesetzt ist, begrenzt werden.“ oder: „Die negativen Auswirkungen auf Lernen, Aufmerksamkeit und Verhalten begründen für Erziehungsinstitutionen aller Altersstufen einen Verzicht auf WLAN-Anwendungen.“

Fazit: Der Review von Isabel Wilke leistet einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung über die gesundheitlichen Gefahren des Mobilfunks und insbesondere der WLAN-Felder. Die brisanten wissenschaftlichen Belege für die pathologischen Wirkungen von WLAN sind damit für jeden zugänglich und nachvollziehbar. Einen großen Dank für die exzellente Arbeit!"

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Publikation zum Thema

Sonderbeilage in Ausgabe 1-2018 / ISSN 1437-2606 / 31. JahrgangFormat: A4Seitenanzahl: 32 Veröffentlicht am: 20.02.2018 Sprache: DeutschHerausgeber: umwelt • medizin • gesellschaft

Leseprobe: Biologische und pathologische Wirkungen der Strahlung von 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten

Review veröffentlicht in umwelt • medizin • gesellschaft
Autor:
Isabel Wilke
Inhalt:
Dieser Artikel ist ein systematischer Review von Studien zu den Wirkungen nicht-ionisierender Strahlung in der Mikrowellen (MW)-Frequenz 2,45 GHz (2.450 MHz), die hauptsächlich für WLAN / WiFi-Anwendungen (Wireless Local Area Network) und den Mikrowellenherd genutzt wird.
Format: A4Seitenanzahl: 24 Veröffentlicht am: 16.02.2018 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Studienrecherche 2018-1

Im Focus: WLAN
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Ergänzung zum WLAN-Review 2018 in umwelt-medizin-gesellschaft „Biologische und pathologische Wirkungen der Strahlung von 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten" von Isabel Wilke.
Format: DIN langSeitenanzahl: 6 Veröffentlicht am: 15.02.2018 Bestellnr.: 316Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

WLAN an Schulen?

Ärzte warnen vor Risiken für Kinder und Lehrer
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
An Schulen sollen immer mehr mobile Geräte, v.a. Tablets und Smartphones eingesetzt werden. Ihre Nutzung erfordert die Installation von Routern und WLAN-Access-Points, die über hochfrequente elektromagnetische Wellen die Daten übertragen. diagnose:funk zeigt Risiken und technische Lösungen für Schulen auf.
Artikel veröffentlicht:
17.02.2018
Autor:
diagnose:funk

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