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diagnose:funk Mobilfunk-Chronologie: Politische und wissenschaftliche Dokumente 1996 - 2021

Mit dieser Chronologie dokumentiert diagnose:funk eine Vielzahl behördlicher und wissenschaftlicher Warnungen und Nachweise zu Risiken der Mobilfunktechnologie. Sie ist ein Recherchetool, eine Argumentationshilfe und dokumentiert die kontinuierliche Analysetätigkeit von diagnose:funk. Die Chronologie dokumentiert 170 Ereignisse aus 25 Jahren. Ein fragwürdiges Jubiläum: der internationale Forschungsstand zu EMF wird seit 25 Jahren ignoriert  –  kein Anlass zum Feiern, aber zum Bedanken. Diagnose-Funk e.V. sagt Danke. u.a. …

 

  • ... an das vielen nicht mehr bekannte renommierte ECOLOG-Institut, das in seinen Untersuchungen für die Telekom bereits im Jahr 2000 auf die Risiken hinwies. [1]
  • … an alle mutigen Wissenschaftler wie Prof. Karl Hecht, Dr. Devra Davis und Prof. Franz Adlkofer, die beispielhafte Pionierarbeit geleistet haben. [2] Unermüdlich informierten sie die Öffentlichkeit über die Risiken des Mikrowellen-Mobilfunks. Der internationale Wissenschaftlerappell spricht für sich. [3]
  • ... an die Ärzteverbände in Österreich, der Schweiz und Zypern, die sich nicht der Mobilfunklobby beugen, die aufklären und Schutzkonzepte entwickeln. [4]
  • ... an die vielen Aktiven vor Ort, die uns mit wertvollen Informationen versorgen.

Die Chronologie wird kontinuierlich fortgeschrieben. Kostenloser Download und Print-Bestellung s.u.

Fußnoten (aus der Chronologie)

[1] April 2000: Studienüberblick „Mobilfunk und Gesundheit. Bewertung des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes unter dem Gesichtspunkt des vorsorgenden Gesundheitsschutzes.“ des ECOLOG-Instituts im Auftrag der T-Mobil. Die Telekom lässt die Ergebnisse in der Schublade verschwinden, das renommierte ECOLOG-Institut veröffentlicht das Gutachten und empfiehlt Vorsorge. 7 Studien zur Einwirkung auf die Blut-Hirn-Schranke werden als „positiv“ aufgeführt (Anhang B, S.11 ff).

http://www.strahlentelex.homepage.t-online.de/Stx_01_344_E04.pdf

https://www.diagnose-funk.org/download.php?field=filename&id=218&class=DownloadItem

[2] 1996/1997: Review „Auswirkungen von Elektromagnetischen Feldern – Eine Recherche russischer Studienergebnisse  1960-1996“ (Hecht & Balzer), im Auftrag des Bundesamtes für Telekommunikation (Mainz), der heutigen Bundesnetzagentur. Die Literaturrecherche verschwindet im Archiv, kaum eine offizielle Stelle interessiert sich für die Schlussfolgerungen der Autoren: „EMF kann als stiller Disstressor bewertet werden, dessen bioaktiver Effekt von verschiedenen Faktoren abhängig ist und dessen pathogene Wirkung erst nach Jahren sichtbar wird. Bezüglich der Symptomatik bestehen Ähnlichkeiten mit dem Chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS).

https://www.diagnose-funk.org/download.php?field=filename&id=217&class=DownloadItem

Februar 2009: Interview mit Prof. Karl Hecht: „Mit der Lüge, die athermischen Wirkungen nicht ionisierender Strahlung seien ungenügend erforscht, muss endlich Schluss gemacht werden. Das sogenannte „Mikrowellensyndrom der Funkfrequenzkrankheit“ wurde u. a. schon 1932, 1934, 1938 und 1952 beschrieben!“, so Prof. Karl Hecht in einem Interview mit PROVOkant (02/2009). www.diagnose-funk.org/932

November 2018: Von Dieselgate zu Phonegate – Dr. Devra Davis bei TedX. Die preisgekrönte Wissenschaftlerin macht den Phonegate-Skandal von 2017 öffentlich, informiert über die Aufdeckung des SAR-Messwert-Betrugs und einfache Sicherheitsmaßnahmen.  

www.diagnose-funk.org/1332

Dezember 2004: REFLEX-Projekt im Auftrag der EU: Studienergebnis von Adlkofer/Rüdiger: GSM-1800 und GSM-900 verändern Struktur und Funktion der Gene, unterhalb des geltenden Grenzwertes für die Teilkörperexposition von SAR 2 W/kg in verschiedenen menschlichen und tierischen Zellen. Signifikanter Anstieg von DNA-Strangbrüchen in menschlichen Fibroblasten bereits bei SAR 0,3 W/kg. https://www.emf-portal.org/de/article/11910

[3] www.diagnose-funk.org/497  

[4] März 2012: Österr. „Leitfaden Senderbau“ für einen konstruktiven dialoggesteuerten Prozess bei der Aufstellung von Mobilfunkmasten. Herausgeber sind die „Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt“, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), Bundesarbeitskammer, Österreichische Ärztekammer, Wiener Umweltanwaltschaft, Wirtschaftskammer Österreich – Sparte Gewerbe. Ziel ist, gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen zu berücksichtigen. (Aktualisierung im Oktober 2014).

https://www.diagnose-funk.org/download.php?field=filename&id=203&class=DownloadItem

Dezember 2017: In der Erklärung von Nikosia zu WLAN an Schulen fordern die 'Zyprische Ärztekammer', die 'Österreichische Ärztekammer', die 'Ärztekammer für Wien', sowie das
'Zyprische Nationale Komitee für Umwelt und Kindergesundheit' gemeinsam den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Handystrahlung, sowie das Verbot von WLAN an KiTas und Schulen. www.diagnose-funk.org/1242

Januar 2018: Schweizer ÄrztInnen für Umweltschutz (AefU) kritisieren 5G-Einführung. Ungeklärt seien die gesundheitlichen Risiken der neuen 5G-Technologie. 5G basiert auf kurzwelliger Strahlung, die von der Haut mit unbekannten Folgen absorbiert wird. Deshalb fordern die AefU ein Moratorium für 5G, um die gesundheitlichen Konsequenzen zu untersuchen. www.diagnose-funk.org/1245

Publikation zum Thema

Version August 2021Format: DIN A4Seitenanzahl: 16 Veröffentlicht am: 14.07.2021 Bestellnr.: 245Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Mobilfunk-Chronologie

Politische und wissenschaftliche Dokumente 1996 - 2021
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Mit dieser Chronologie dokumentiert diagnose:funk eine Vielzahl behördlicher und wissenschaftlicher Warnungen und Nachweise zu Risiken der Mobilfunktechnologie. Sie ist ein Recherchetool, eine Argumentationshilfe und dokumentiert die kontinuierliche Analysetätigkeit von diagnose:funk. Die Chronologie dokumentiert 170 Ereignisse aus 25 Jahren.
Artikel veröffentlicht:
14.07.2021
Artikel aktualisiert:
06.08.2021
Autor:
diagnose:funk