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Keine Belege für Studien-Manipulation

Vorgänge an Uni Wien: Kein Einfluss auf REFLEX
Prof. Dr. med. Adlkofer will seine publizierte Arbeit nicht zurücknehmen. Er ist von der Richtigkeit der REFLEX-Ergebnisse überzeugt. Der Rektor der Medizinischen Universität Wien hatte die Autoren einer 2005 in der Fachzeitschrift 'Mutation Research' publizierten Arbeit (Diem et al. 2005) aufgefordert, diese zurückzunehmen, weil sie gefälscht sein könnten.

REFLEX-Studie* von den Vorgängen an der Universität Wien nicht betroffen

VERUM Stiftung für Verhalten und Umwelt, Theresienstr. 6-8, 80333 München
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PRESSEMITTEILUNG

Der Rektor der Medizinischen Universität Wien hat die Autoren einer 2005 in der Fachzeitschrift 'Mutation Research' publizierten Arbeit (Diem et al. 2005) aufgefordert, diese zurückzunehmen, da die Ergebnisse, die aus der Abteilung für Arbeitsmedizin der Universität Wien stammen, gefälscht sein könnten. Belege für diese Annahme sind nicht vorgelegt worden. Statt dessen verweist er auf das Fehlverhalten einer an der bestreffenden Untersuchung beteiligten Laborantin, das entsprechend dem gegenwärtigen Kenntnisstand auf den Zeitraum nach 2006 beschränkt ist.

Die Ergebnisse, die in dieser Publikation mitgeteilt werden, wurden von 2002 bis 2004, also einige Jahre vor 2006, im Rahmen des REFLEX-Projektes erarbeitet. Sie sprechen dafür, dass die Mobilfunkstrahlung in isolierten menschlichen Zellen Genschäden auslösen kann. Diese Beobachtung wurde in der Zwischenzeit in zwei anderen unabhängigen Laboratorien weitgehend bestätigt und steht darüber hinaus in Einklang mit den Ergebnissen zahlreicher weiterer Untersuchungen, die mit anderen Methoden durchgeführt wurden.

Als Koordinator des REFLEX-Projektes und Mitautor habe ich dem Rektor der Medizinischen Universität Wien mitgeteilt, dass ich mich aus den oben genannten Gründen gegenwärtig nicht in der Lage sehe, seiner Aufforderung nachzukommen. Die Publikation in Mutation Research, von deren Richtigkeit ich immer noch überzeugt bin, ohne triftigen Grund zurückzuziehen, entspricht nicht meiner Auffassung von der Verantwortung eines Wissenschaftlers gegenüber der Öffentlichkeit.

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer
Koordinator des REFLEX-Projektes



* REFLEX: Risk evaluation of potential environmental hazards from low energy electromagnetic field exposure using sensitive in vitro methods. Von der EU vom 01.02.2000 bis 31.05.2004 im 6. Forschungsrahmenprogrammunter der Vertragsnummer QLK4-CT-1999-01574 gefördert.


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Artikel veröffentlicht:
28.05.2008
Autor:
Pressemitteilung von Prof. med. Franz Adlkofer für VERUM Stiftung für Verhalten und Umwelt

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