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Sittenbild hinter angeblicher Studien-Fälschung

REFLEX: Industrie & Wissenschaft im Konflikt
Rufunterdrückung. Seit Monaten wird die 34-jährige Ex-Laborantin der Uni Wien beruflich existenziell bedroht und darf nicht mehr mit den Medien sprechen.

Rufunterdrückung:

Das Sittenbild hinter den angeblich gefälschten Handystudien
Konflikt zwischen Mobilfunkindustrie & Wissenschaft


Der Fälschungsskandal um Handystudien an der Wiener Medizin-Uni rief ein weltweites Echo hervor. Doch profil vorliegende Dokumente lassen eine Fälschung fraglich erscheinen – und zeigen den Interessenkonflikt zwischen Mobilfunkindustrie und Wissenschaft. Ein Sittenbild.

Freunde zitieren Elisabeth K. mit dem Satz: „Eine weniger starke Persönlichkeit hätte sich wahrscheinlich schon umgebracht.“ Seit Monaten wird die 34-jährige Ex-Laborantin der Wiener Medizin-Universität in ihrer beruflichen Existenz bedroht und darf nicht mehr mit Medien sprechen. Sie wird beschuldigt, zwei wissenschaftliche Studien über mögliche Gesundheitsschäden von Handystrahlen wissentlich gefälscht zu haben.

Lesen Sie weiter, s. Kasten (Quelle).

Artikel veröffentlicht:
24.11.2008
Quelle:
profil.at, 24.11.2008

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