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Tierversuche am Institut von Prof. Lerchl

PETA-Ermittler filmten undercover
An der privat finanzierten Hochschule in Bremen werden Ratten in Bestrahlungsversuchen gequält und getötet. PETA-Ermittler filmten undercover.

Peta schreibt:

Helfen Sie uns, die Strahlenversuche zu stoppen
Es sieht aus wie in einem Science-Fiction-Film und doch ist es traurige Realität an einer deutschen Uni: Ratten stecken in hautengen Plastikröhren, nur Nase und Schwanz schauen heraus. Stundenlang werden die wehrlosen Tiere so eingezwängt und bestrahlt, jeden Tag. Am Ende der Versuchsreihe werden sie getötet; verwertbare Ergebnisse für den Menschen: Null.

PETA-Ermittler konnten den traurigen Alltag dieser Tiere filmen und PETA hat nun Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Bitte appellieren Sie hier an die Verantwortlichen der Jacobs University in Bremen, solche Versuche sofort abzustellen.

Hintergrundinformationen
Ratten und Hamster werden an der Jacobs University gezwungen, in winzigen Käfigen zu leben. Selbst wenn diese Käfige vielleicht so gerade den gesetzlichen Vorgaben genügen, haben sie doch rein gar nichts mit den wirklichen Bedürfnissen einer Ratte oder eines Hamsters zu tun. Eine der Angestellten erzählt, dass es immer wieder zu Beißereien unter den Tieren kommt, vermutlich weil sie gelangweilt und von den Versuchen gestresst sind. Die Ratten werden für Bestrahlungsexperimente missbraucht, bei denen sie jeden Tag 2 Stunden lang in winzigen Plastikröhren eingequetscht aushalten müssen. Nach 2 Jahren werden sie getötet.

Nutzlose Versuche zur Handystrahlung
Mit den Tierversuchen soll untersucht werden, ob Handystrahlung für Menschen schädlich sein kann. Obwohl andere angesehene Wissenschaftler dies kritisieren, benutzen Prof. Dr. Lerchl und sein Team für diese Versuche Tiere. Die Ergebnisse der Versuche sind offenbar für den Menschen nutzlos.

Prof. Lerchl und die Industrie
Das Ergebnis von Lerchls Strahlen-Versuchen: "Keine Gefährdung des Menschen durch Mobilfunkstrahlen" verwundert kaum. Spätestens seit der Ablehnung seiner Teilnahme am IARC-Experten-Gremium zur Beurteilung hochfrequenter elektromagnetischer Felder im Oktober 2010 ist eindeutig belegt, dass Lerchl in Interessenskonflikte verwickelt ist und eine einseitige Position vertritt. Außerdem wird die Jacobs University von der Vodafone-Stiftung finanziell unterstützt …

Artikel veröffentlicht:
13.11.2012

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