diagnose funk

Schlüchtern - Schwere Erkrankungen

Dokumentation Dr. Waldmann-Selsam
Dringendster Verdacht auf schwere Erkrankungen durch hochfrequente elektromagnetische Felder weit unterhalb der Grenzwerte der 26.BImschV bei vielen Einwohnern von Schlüchtern rund um 17 Mobilfunksender auf der Kreissparkasse (1. Inbetriebnahme Mitte der neunziger Jahre).

Sofortiges Einschreiten der Behörden wegen akuter Gesundheitsgefährdung geboten

Einwohner von Schlüchtern hatten bei der Ärzteinitiative Bamberger Appell um Hilfe gebeten. Eine große Zahl von Menschen leidet seit mehreren Jahren an schweren Krankheitssymptomen für welche die behandelnden Ärzte keine organische Ursache finden konnten. Die Symptome sind so quälend, dass einzelne Anwohner auswärts schlafen müssen und so oft wie möglich Schlüchtern verlassen.
Im Frühjahr diesen Jahres ist erstmals der Verdacht auf einen ursächlichen Zusammenhang mit den 17 Mobilfunksendern auf dem Gebäude der Kreissparkasse inmitten der Stadt gefallen. Im Jahr 1994 ist dort der erste Sender in Betrieb gegangen. In den folgenden Jahren wurden nach und nach weitere Mobilfunk- und Richtfunkanlagen installiert.
Prof. Dr.-Ing. U. Bochtler aus Aschaffenburg hatte, beauftragt von der Kreissparkasse, an zehn Punkten (darunter vier Wohnungen) am 3.07.2006 Messungen der hochfrequenten elektromagnetischer Felder durchgeführt. Die Messwerte in Häusern (einschließlich Balkonen) lagen zwischen 3000 und 125.000 Mikrowatt pro Quadratmeter (Hochrechnungswerte) und liegen damit im Vergleich zum landesüblichen Durchschnitt sehr hoch. Hinzu kommt, dass Schlüchtern in einer Talmulde liegt und sich dort die Hochfrequenzimmissionen von weiteren Sendern ( Hohenzeller Berg, Hohenzell, Herolz, Bahn u.a.) aus verschiedenen Richtungen kreuzen.
Am 14. und 15.9.06 habe ich in 17 Haushalten ( 28 Erwachsene, 3 Kinder) Befragungen und orientierende Summenmessungen der hochfrequenten elektromagnetischen Felder (800- 2500 Megahertz) durchgeführt. Die Messungen erfolgten mit dem Gerät HF 38 B der Firma Gigahertz Solutions.
Die Betroffenen hatten bereits vor meiner Ankunft einen ausführlichen Fragebogen ausgefüllt.
Die Entfernungsangabe bei den 17 Haushalten bezieht sich auf den Abstand zur Kreissparkasse.

1) Ehepaar
Entfernung: 200m
Sicht: ja

Die 61-jährige Frau leidet seit zwei Jahren unter folgenden Symptomen:
Schlafstörungen mit häufigem nächtlichem Wasserlassen, chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen ( vom Nacken bis zu den Augen), Konzentrationsstörungen, ständige Unruhe, Stimmungsschwankungen, Gelenkbeschwerden (Knie- und Schultergelenke), Muskel-schmerzen, Nervenschmerzen linker Fuß, häufige Zahnfleischentzündungen, Lockerung einzelner Zähne, unreine Haut, Herzrasen, anfallsweise Atemnot, Sehstörungen (Flimmern), plötzliches, heftiges Nasenbluten. Seit ca. vier Wochen sei Augenbrennen und Einschlafen der Hände nachts aufgetreten.
Sie gehe so oft wie möglich in den Wald. Bei häufigen Urlaubsreisen würden viele Symptome verschwinden. Bis auf eine vom Internisten festgestellte leichte Aorten- und Mitral-insuffizienz und ein Neurinom linker Fuß konnte von den aufgesuchten Fachärzte keine Ursache für die Vielzahl der Symptome gefunden werden.
Der 66-jährige Mann leidet seit etwa einem halben Jahr zu Hause häufig unter Kopf-schmerzen, tränenden Augen, Abgespanntheit, Dermatitis im Gesicht, Tinnitus. Hörverlust links bestehe schon länger. Im seinem Arbeitszimmer im Dachgeschoss könne er sich nicht lange aufhalten, da er nach kurzer Zeit Herzrasen bekomme.
Auch er fühle sich an anderen Orten viel wohler.

2) Ehepaar
Entfernung: 75 m
Sicht: ja

Der 56- jähriger Mann leidet seit mehreren Jahren, stark zunehmend seit ca. zwei Jahren, unter einer Vielzahl von Symptomen:
Schlafstörungen mit starkem Schwitzen, gehäuftem Wasserlassen, trockenem Mund und Durst, anfallsweise nächtliche Atemnot, Antriebsarmut, Unlust, Nervosität, Unruhe, Hitzegefühl, Aggressivität, Gereiztheit, depressive Stimmung,Vergesslichkeit, Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen, häufige Infekte, Herzschmerzen, Blutdruckschwankungen, Ohrgeräusche, Sehstörungen, häufige Gerstenkörner, manchmal Augenentzündungen, Augenschmerzen und geschwollene Augen, Gewichtszunahme bei gleichen Essgewohnheiten, ungewöhnliches Hungergefühl, langsame Wundheilung.
Im Jahr 2000 Herzoperation mit mehreren Bypässen . Seit mehreren Jahren Hypertonie.
Als regelmäßiger Wanderer wundere er sich über Muskelschmerzen nach kleinen Strecken. Die 54- jährige Frau leidet seit ca. drei bis vier Jahren unter folgenden Symptomen:
chronische Erschöpfung, Antriebsarmut, Nervosität, Hitzegefühl, Frieren, Schwitzen, Inneres Zittern, Inneres Brennen, Gereiztheit, Aggressivität, depressive Stimmung, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Herzrasen, anfallsweise Hypertonie, häufige Infekte, Juckreiz, rote Flecken, Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen, Wadenkrämpfe, Nervenschmerzen, Nasenbluten, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Augenschmerzen, manchmal Augenentzündungen und geschwollene Augen, Sehstörungen morgens verklebte Augen, nächtlich Zähneknirschen, Durstgefühl und gehäuftes Wasserlassen.
Seit 2002 Diabetes mellitus. Blutuntersuchung: Geldrollenbildung, erhöht waren MCH, MCV, GPT, GOT; erniedrigt Erythrozyten und Thrombozyten.
Pflanzen auf dem Balkon zeigen Schäden.

3) Ehepaar
Entfernung: 80m
Sicht: ja

Die 56- jährige Frau leidet seit fünf Jahren unter einer Vielzahl von Krankheitsymptomen: schwerste Schlafstörungen mit nächtlichem Schwitzen, Durstgefühl und anfallsweise Atemnot; Übelkeit, Speichelfluss, Antriebsarmut, Nervosität, Angstzustände, Gereiztheit, depressive Stimmung, Juckreiz, Nackenschmerzen, Lärmempfindlichkeit mit immer stärkerem Hörverlust, Hörschwierigkeiten, wenn viele gleichzeitig sprechen, trockene Augen. Mehrfach folgende dreitägige Episoden: Nervenschmerzen seitliches Gesicht, masern-ähnlicher Ausschlag an Nacken, Rücken und Bauchbereich, Hitzegefühl manchmal Fieber, extreme Berührungsempfindlichkeit, anschließend starker Juckreiz.
2003: Operation an Augenlidern wegen stark hängenden Lidern (Schlupflider nach häufigen morgendlichen Schwellungen).
Der 66- jährige, sehr sportliche Mann leidet unter folgenden Symptomen: Kopfschmerzen, Kopfgeräusche (Hämmern), Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, vorrübergehende Bewusstlosigkeit, Hörverlust.
Während der mehrmonatigen Urlaubsaufenthalte im Ausland würden bei beiden ein Grossteil der Symptome, auch die Gelenkbeschwerden, verschwinden.
Ein Grossteil der Pflanzen auf dem Balkon hat trotz guter Pflege braune Blätter und wenig Blätter.

4) Ehepaar
Entfernung: 60 m
Sicht: ja

Der 71-jährige Mann leidet unter folgenden Symptomen: chronische Erschöpfung, Schmerzen in beiden Beinen und am Rücken, Schwäche rechtes Bein, Taubheit Beine und Finger, Kribbeln Arme und Beine, Juckreiz, Schwindel (am schlimmsten im Wohnzimmer), Gleichgewichtsstörungen, Schwerhörigkeit, Lärmempfindlichkeit, Augenschmerzen, Sehstörungen (vorrübergehend blind), verschwommenes Sehen, Frösteln, inneres Zittern, Vergesslichkeit, Schreibfehler, Kopfschmerzen.
1993 habe er Schmerzen in Rücken und Beinen bekommen und habe vorrübergehend schlecht laufen können. Damals sei die Diagnose Multiple Sklerose gestellt worden. Er sei in einer MS-Selbsthilfegruppe und seine Krankheitssymptome seien eigentlich anders als bei den anderen Mitgliedern. Aus den Arztberichten ist ersichtlich, dass es sich immer nur um einen MS-Verdacht gehandelt hatte.
Er fühlt sich bei Besuchen in seinem Heimatort Heubach körperlich bedeutend wohler und kann sich dort besser bewegen.
Die 68-jährige Frau leidet seit fünf Jahren unter folgenden Symptomen: Schlafstörungen, Nervosität, Unruhe, Erschöpfung. In der Folgezeit sind zunehmend Schmerzen und Schwellungen des Daumenballens und der Fingergelenke und Schmerzen an allen Gelenken, Juckreiz an Oberarmen, Gesäß und Waden, häufige Infekte, ständige Heiserkeit, Kribbeln der Haut, manchmal Taubheitsgefühl, trockene Augen, Sehstörungen (Flimmern vor den Augen, Blitze), Rötung Gesicht, dunkelrote schmerzhafte Hautveränderungen, petechiale Hautver-änderungen.
Seit einigen Monaten zunehmende Erschöpfung mit Leistungsminderung, Lichtempfind-lichkeit, Durchblutungsstörungen in den Händen und gelegentliche Schluckstörungen.
In der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden wurden folgende Diagnosen gestellt: Overlap-Syndrom aus Mischkollagenose und Autoimmunhepatitis, atrophische Thyreoiditis, Fingerpolyarthrose. Seit vier Monaten erfolgt Therapie mit Zytostatika.

5) Ehepaar
Entfernung: 130 m
Sicht: ja

Bei der 59-jährigen Frau waren seit 2002 folgende Symptome aufgetreten: schwerste Schlafstörungen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Schwindel, Konzentrations-störungen, Vergesslickeit, Atemnot und Herzreizungen.
Da die Symptome kurz nach dem Umzug aus dem zweiten in den ersten Stock desselben Hauses aufgetreten waren, wurde die Ursache zunächst in Schadstoffen ausdünstend aus Laminat, Teppichboden oder Möbeln vermutet. Die gesamten Teppichböden und der Laminatboden wurden entfernt. Als keine Besserung eintrat wurden neue abgeschirmte Elektroleitungen verlegt. Es wurden Gutachten beim TÜV (für elektrische Anlagen), bei Institut Fresenius, beim Möbelhersteller und bei Baubiologe Merkel in Auftrag gegeben. Es konnten keine pathologischen Werte gefunden werden.
Seit 2005 sind Wortfindungsstörungen, häufige Infekte und Gleichgewichtsstörungen hinzugekommen. Seit 2006 inneres Zittern, Muskelschmerzen rechter Oberschenkel, Kribbeln an Mund und Lippen.
1997 waren Schwellungen am linken Fuß und linken Hals und Kieferentzündungen aufgetreten. 16 Amalgamfüllungen wurden damals entfernt mit anschließender Ausleitung. Sieben Zähne mussten gezogen werden.
Von der neurologischen und der internistischen Seite konnten keine pathologischen Organbefunde festgestellt werden. 2003 waren Hypocalcämie und Geldrollenbildung (auch 2006) festgestellt worden.Seit 2002 waren die Symptome unerträglich, sodass die Frau seit dreieindhalb Jahren jeden Abend in ihr Elternhaus nach Steinau zum Übernachten fuhr. Dort sind die Beschwerden täglich sofort verschwunden. Auch im Urlaub und bei immer häufigeren Wochenendausflügen ist sie völlig beschwedefrei.
Der 67-jährige Mann leidet seit 1996 unter Schlafstörungen mit nächtlichem Schwitzen.
Seit 2000 besteht Hörverlust, Lärmempfindlichkeit, mehrfaches Nasenbluten, Sehstörungen und Augenschmerzen.
Seit 2002 sind hinzugekommen: chronische Erschöpfung, Antriebsarmut, Nervosität, Unruhe, Frösteln, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Herzrhythmusstörungen.
Seit sechs Jahren erfolgt einmal monatlich Aderlass wegen dickem Blut und Geldrollen-bildung.
Auch Besucher klagen bereits nach kurzem Aufenthalt über unangenehme Symptome.

6) Familie
Entfernung: ca.300 m
Sicht: teilweise

Die 47- jährige Frau leidet seit acht Jahren unter folgenden Symptomen: schwere Schlafstörungen mit nächtlichem Schwitzen, chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Frösteln, inneres Zittern, Konzentrationsstörungen, Gelenksschmerzen, Muskel-schmerzen (HWS- Bereich , linke Körperhälfte ) Muskelverspannungen und Muskelver-kürzungen gesamte linke Körperhälfte, Lähmung linke Gesichtshälfte, Taubheit und Schwäche rechter Arm, Kribbelnde Haut, drei Hörstürze, Hörverlust, Tinnitus, Sehstörungen, Kiefergelenk links und linke Zungenseite sehr schmerzhaft, häufige Zahnschmerzen, Nasennebenhöhlenentzündungen, zeitweiße schwarze Zunge, Heuschnupfen, Lebensmittel-unverträglichkeiten, Herzrasen, Herzschmerzen, anfallsweise hoher Blutdruck (180/100mmHg), Atemnot beim Treppensteigen, Schwindel, Augenschmerzen, Sehstörungen, Augenentzündungen, Geruchsempfindlichkeit, Übelkeit. Appetitlosigkeit. Es bestehe Schild-drüsenunterfunktion. 1977 Unfall mit HWS Fraktur. Sie wurde mit der Verdachtsdiagnose unfallbedingte Muskelerkrankung in verschiedenen Kliniken behandelt. Die Beschwerden seien weiterhin erheblich. Wegen Verdacht auf Borrelliose erfolge gerade hochdosierte Antibiotikatherapie.
Im Urlaub könne sie deutlich besser schlafen.
Der 45- jährige Mann schwitze stark in der Nacht und habe mehrfach unerklärliche Zahnschmerzen gehabt.
Der 16- jährige Sohn habe allergisches Asthma und Quinke - Ödem. Er sei klein für sein Alter.
Die 13- jährige Tochter ist blass.
Der 82- jährige Vater im Nachbarhaus habe Schlafstörungen, Nasenbluten, Muskelschmerzen in den Beinen, Wundheilungsstörungen. Seit 10 Jahren Herzschrittmacher.

7) Frau
Entfernung: ca.300 m
Sicht: nein

Arbeitsplatz befindet sich 100 Meter von einem Mobilfunksender.
Die 46- jährige Frau leidet seit sechs Jahren unter Tinnitus. Seit drei Jahren unter Hörsturz, Otosklerose, Schmerzen Hüfte, Schulter und Rücken, häufigen Nasennebenhöhlenent-zündungen und Sehstörungen.
Seit zweieindhalb Jahren: extreme Schlafstörungen (10 mal wach), Erschöpfung, Unruhe, Gelenk- und Gliederschmerzen am ganzen Körper, Nervenschmerzen, vergrößerte Lymphknoten (Leiste)

8) Familie
Entfernung: 400m
Sicht: teilweise

Die 52- jährige Frau ist seit 2001 so schwer erkrankt, dass sie wegen häufiger Fehlzeiten Ende 2002 die Kündigung erhielt. Ihre Arbeitsplätze befanden sich im Nahbereich der Kreissparkasse.
Seit Ende 2001 hat sie an folgenden Symptomen gelitten: Schlafstörungen mit häufigem Wasserlassen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel, Ohrgeräusche, Hörsturz. Ende 2002 sind hinzugekommen: häufige Halsentzündungen, Nervosität, Unruhe, Gereiztheit, depressive Stimmung, Hilflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Lärmempfindlichkeit, Haarausfall, Schilddrüsenprobleme, Hormonstörungen, Veränderung der Stimme, Gewichtszunahme.
Ab 2004: Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Weichteilschmerzen und Nervenschmerzen; geschwollene Augen, trockene Augen.
Ab 2006: Kribbeln der Haut, Juckreiz, Ausschlag Kopfhaut.
Diagnosen: 2002 Hörsturz, Thyreoiditis de Quervain (Cortison- Therapie), Visusver-schlechterung, Thrombozytose. 2003. Karpaltunnelsyndrom, Herzrythmusstörungen.
2005: Nicht- Destruierende Oligoarthritis, Photosensibilität, Sicca- Syndrom, Osteopenie, Rezidivierende Diarrhoe, Adenom, linke Nebenniere, Sigmadivertikulose, undifferenzierte Kollagenose.
Erst seit Mai 2006 habe sie von ähnlichen Symptomen im Zusammenhang mit Hochfrequenzbelastung erfahren. Ihre Symptome seien im Urlaub und bei Krankenhaus-aufenthalten jeweils viel besser geworden.
Der 56- jährige Mann leidet seit 2001 unter folgenden Symptomen: Schlafstörungen mit Schwitzen und häufigem Wasserlassen, chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Vergesslichkeit, Gelenkschmerzen (Knie, Fingergelenke, Daumensattel), Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, häufige Infekte. Seit 2003 Schilddrüsenprobleme (Unterfunktion, Kalter Knoten), starker Durst, ungewöhnliches Hungergefühl. 2005 manchmal Herzrasen. 2006 unerklärliche Kiefereiterungen( Operation steht bevor), Herzklopfen, anfallsweise hoher Blutdruck, anfallsweise Herzrhythmusstörungen (Supraventrikuläre Extrasystolen), Hautveränderungen (linker innerer Oberarm).
Die kardiologische Untersuchung hatte bis auf eine leichte Aortenklappeninsufflizienz keinen pathologischen Organbefund erheben können. Seit dem Arbeitsplatzwechsel 2001 nach Schlüchtern habe er stärkere Beschwerden.
Seit 2002 erfolgten viele Arztbesuche wegen der Gelenkprobleme, der Sehstörungen, der Rhythmusstörungen und der Schilddrüsenprobleme.

9) Ehepaar
Entfernung: 100m
Sicht: nein

Der 57-jährige Mann leidet seit sechs Jahren unter folgenden Symptomen: Schlafstörungen, chronische Erschöpfung, Antriebsarmut, Kopfschmerzen, Benommenheit, Nervosität, Unruhe, Hitzegefühl, inneres Zittern, zwanghafte Denkwiederholungen, Konzentrations-störungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Nervenschmerzen, Einschlafen der Arme und Beine, Kribbeln der Haut, Juckreiz, Herzrasen, Herzschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Gleichgewichts-störungen, Tinnitus, Geräusche im Kopf, Durchfälle, nächtliches Schwitzen und häufiges nächtliches Wasserlassen.
2001 Entfernung eines Meningeoms, 2002 Stent, 2004 viermal Hörsturz,
Bei Besuchen im Saarland schlafe er viel besser.
Bis 2001 hat er 15 Jahre lang Schichtarbeit bei der Firma Phönix in Sterbfritz im Lackansatzraum gemacht.
Die 55-jährige Frau leidet unter folgenden Symptomen: Schlafstörungen, chronische Erschöpfung, Nervosität, Unruhe, Hitzegefühl, Konzentrationsstörungen, Nackenschmerzen, Blutdruckerhöhung.
2006 viermal sehr starkes Nasenbluten, welches Ambulanzbesuche erforderlich machte.
Schilddrüsenunterfunktion.
Der 26-jährige Sohn hat auch Schlafstörungen.
Der zweite Sohn ist mit 18 Jahren gestorben. Bis zum zweiten Lebensjahr sei er gesund gewesen. Dann seien Wachstumsstörungen und Muskelschwäche aufgetreten.

10) Ehepaar
Entfernung: 140m
Sicht: teilweise

Bei dem 56-jährigen Mann bestehen folgende Symptome: Seit 1996 Schlafstörungen.
Seit 2002: chronische Erschöpfung, Antriebsarmut, Nervosität, Unruhe, Hitzegefühl, Gereiztheit, Aggressivität, depressive Stimmung, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Hautveränderungen, Herzrasen, Tinnitus, nächtliches Phantasieren.
2006: Nasenbluten, Schulterschmerzen links
1988 M. Hodgkin, Strahlentherapie; 1993 akute Pankreatitis; 1996 erstes Rezidiv (Leber), Chemotherapie; 2000 zweites Rezidiv (Lunge), Lungenexzision rechter Mittellappen; 2/2002 Stentimplantation; 2002 drittes Rezidiv.
Die 46-jährige Frau leidet unter Nackenschmerzen, Zähneknirschen nachts, Gereiztheit und bei gleichen Ernährungsgewohnheiten 10 kg zugenommen.

Ein angrenzender Nachbar wurde 2003 an einem Blasen- Ca. operiert und erhielt 2000 einen Bypass. Chemotherapie ein halbes Jahr 2003 und 2006. Ein weiterer Nachbar hat sich vor mehreren Jahren das Leben genommen.

11) Frau
Entfernung: ca. 80 m
Sicht: ja

Die 33-jährige Frau leidet unter folgenden Symptomen: Müdigkeit, steife und schmerzhafte Knie, geschwollene Augen, Verschlechterung der seit der Pubertät bestehenden Neurodermitis.

12) Frau
Entfernung: ca. 350 m
Sicht: teilweise
Die ca. 60-jährige Frau leidet unter folgenden Symptomen: ständige Unruhe, Schlafstörungen, Engegefühl in der Brust, Gelenkschmerzen.2005 Blasen-Ca.

13) Frau
Entfernung: ca. 350 m
Sicht: nein

Bei der 59-jährigen Frau sind seit 1996 folgende, teilweise sehr quälende, Symptome aufgetreten: Schlafstörungen, chronische Erschöpfung, Kopfdruck, Benommenheit, Unruhe, Hitzegefühl, Frösteln, inneres Zittern, inneres Brennen, Vergesslichkeit, Gelenkschmerzen (Kiefer, Knie), Muskelschmerzen (Nacken, Beine), Nervenschmerzen (Gesicht, Arm, Brust, Rücken, Beine), Zahnschmerzen, Halsentzündungen, Brennen und Kribbeln der Haut, Taubheitsgefühl, allergische Reaktionen, Herzschmerzen (Druck wie Messerstich), Herzstolpern, Schwindel, Tinnitus, Lärmempfindlichkeit, Augenschmerzen, Sehstörungen (doppelt Sehen), Lichtempfindlichkeit, Augenentzündungen, trockene Augen, Geruchs-empfindlichkeit, Übelkeit, Durchfälle, ungewöhnliches Hungergefühl, nächtliches Schwitzen.
Sie berichtet von großer Hitze- und Kälteempfindlichkeit. Die Sonne brenne beim Rausgehen. Sie sei immer erschöpft und habe Mühe sich selbst zu versorgen.
Seit 1996 wurden mehrfach bei der Kernspintomographie des Schädels und im MRT multifokale Herdbefunde nachgewiesen. Unauffälliger Liquorbefund sowie nicht beteiligter Balken sprachen gegen Multiple Sklerose. Die Verdachtsdiagnosen lauteten: organisch-depressive Störung, Leukenzephalopathie unklarer Genese, somatoforme Störung, Zönästhetische Psychose.
Die Ursache der Symptome konnte trotz zahlreicher ambulanter und stationärer Untersuch-ungen nicht gefunden werden.
1990 Basaliom
Die jetzt 39-jährige Tochter erkrankte 1997 an Zittern, Depression und an Gewichtsabnahme. Sie war längere Zeit in stationärer psychiatrischer Behandlung. Der Zustand habe sich nach dem Wegzug von Schlüchtern gebessert.

Ihr Hund sei an Dackellähme erkrankt, habe gezuckt und sei eingeschläfert worden. Auch andere Hunde und Katzen seien krank gewesen.
In der Straße seien in den letzten Jahren viele Menschen erkrankt und auch gestorben.
Ein Mann habe sich 2006 das Leben genommen.

14) Frau
Entfernung: 350 m
Sicht. teilweise
Die 50-jährige leidet extrem unter einer Vielzahl von quälenden Symptomen.
Seit sieben Jahren: Augenschmerzen, Augenmuskel wechselnd blockiert, vorrübergehende Sehstörungen (Sehschwäche, verschwommenes Sehen), Augengewebe druckempfindlich, Augen ziehen sich in Höhlen zurück, Kälteempfindlichkeit (bei Kontakt mit kaltem Wasser Kribbeln und Frösteln am ganzen Körper), Taubheitsgefühl, Schwindel, Gleichgewichts-störungen, Tinnitus, Geräusche im Kopf, Lärmempfindlichkeit, Geruchsempfindlichkeit, Hals ständig geschwollen, Zyste in Schilddrüse, Haarausfall, Übelkeit, allergische Reaktionen auf eine Vielzahl von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Kosmetika, Nackenschmerzen, Schmerzen Handgelenk und Ellenbogen, totale Schlaflosigkeit nachts, Verstopfung und Harnverhaltung im Wechsel mit plötzlichen Unvermögen Harn und Stuhl zu halten.
In sechs Krankenhäusern konnte keine Ursache für das schwere Krankheitsbild gefunden werden. Seit sechs Jahren ist sie arbeitsunfähig.
Sie kann nachts überhaupt nicht mehr schlafen und verbringt daher den Tag im Bett. Hierdurch ist sie von jeglichen sozialen Kontakten abgeschnitten.
Ihre ca. 70-jährige Mutter leidet unter extremen Blutdruckschwankungen (bis 240 mmHg).

15) Frau
Entfernung: ca. 600 m
Sicht: nein
Die 37-jährige Frau leidet seit drei Jahren unter folgenden Symptomen: Antriebsarmut, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Frösteln, zwanghafte Denkwiederholungen, Konzentrations-störungen, Gelenkschmerzen (Knie, Schulter), Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Nervenschmerzen (Brennen der Waden), häufige Infekte, Lärmempfindlichkeit, Haarausfall, Gewichtszunahme, ungewöhnliches Hungergefühl, vermehrtes Durstgefühl, nächtliches Schwitzen und Zähneknirschen.
Zweimalige Knieoperationen.
Ihr Arbeitplatz befindet sich in der Nähe der Kreissparkasse.

16) Frau
Entfernung: 500 m
Sicht: nein

Die 38-jährige Frau leidet seit April 2006 unter folgenden Symptomen: chronische Erschöpfung, Antriebsarmut, Unlust, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Benommenheit, Nervosität, Unruhe, inneres Zittern, Gereiztheit, Panikattacken, Konzentrationsstörungen, Schreibfehler, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Nackenschmerzen, häufige Infekte, anfallsweise Blutdruckerhöhung, Lärmempfindlichkeit, geschwollene Augen, dunkle Ringe unter den Augen, Gewichtsabnahme, vermehrtes Durstgefühl, nächtliches Schwitzen und häufiges Wasserlassen.
2006 Unterfunktion der Schilddrüse

17) Ehepaar
Entfernung: ca. 800 m
Sicht: nein
Der 65-jährige Mann leidet unter Schlafstörungen, nächtlichem Schwitzen, Ohrgeräuschen beidseits (seit 10 Jahren), hohem Blutdruck, trockenen Augen und Haarausfall.
5/2006 Schildrüsenoperation wegen Knoten.
Die ca. 55-jährige Frau leidet seit sechs Jahren unter folgenden Symptomen: Gelenk- und Gliederschmerzen am ganzen Körper, Steifigkeit der Finger am Morgen, Bandscheibenprobleme, schwere Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Augenflimmern, Unruhe und Nervosität.
Den letzten Arbeitsversuch im Jahr 2001 hat sie wegen extremer Kopfschmerzen nach drei Tagen abbrechen müssen (ODW Elektronik, Steinau). Beim Aufenthalt auf ihrer Koppel lasse ihre Unruhe immer nach.

Zusammenfassung:

Es wurden 28 Erwachsene und 3 Kinder in 17 Haushalten nach der Art und dem Beginn ihrer Symptome befragt.
Gleichzeitig wurde die Hochfrequenzexposition im Bereich von 800 bis 2500 Megahertz in diesen orientierend erfasst. Vorhandensein von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern unterhalb und oberhalb dieses Frequenzbereiches (z.B.Richtfunk) konnte nicht überprüft werden. Ebensowenig kann die orientierende Messung etwas über die maximal vorkommenden Feldstärken sowie über die tatsächliche, biologisch wirksame Dosis von UMTS aussagen.
Die von den Mobilfunksendern ausgehende Hochfrequenzimmission betrug innerhalb dieser 17 Häuser bis zu 4000 Mikrowatt pro Quadratmeter. Die DECT-Telefone waren immer abgeschaltet worden.
In den Gärten oder auf Balkonen bis zu 9000 Mikrowatt pro Quadratmeter.
In 12 Haushalten erhöhte sich die Belastung durch den Betrieb eines schnurlosen DECT-Telefones, wobei die Nutzer nicht gewusst hatten, dass DECT-Telefone ununterbrochen, auch außerhalb von Telefonaten, funken.
Die Messwerte liegen zwar weit unterhalb der z.Z. gültigen Grenzwerte, aber weit über den Werten, bei welchen viele Ärzte und Arbeitgeber schwere Gesundheitsschäden beobachtet haben.

Bewertung:

Ich möchte vorausschicken, dass die meisten oberfränkischen Ärzte bis vor 2 Jahren bei den Patienten nie einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Hochfrequenzexposition und Erkrankungen in Betracht gezogen hatten. Sie hatten den offiziellen Stellungnahmen vertraut. Diese lauteten, dass nach Auswertung aller Studien keine Gesundheitsschäden zu erwarten seien. Als dann ganze Familien, ganze Nachbarschaften, nach Inbetriebnahme von Mobilfunksendern schlagartig erkrankten, ohne dass die Ärzte eine medizinische Ursache finden konnten, fragten wir im Jahr 2004 bei den zuständigen Behörden nach. Wir baten darum, uns Studienergebnisse über den Gesundheitszustand der langzeitexponierten Anwohner von Mobilfunksendern zur Verfügung zu stellen.
Wir erhielten keine Ergebnisse, da die Anwohner bisher von offizieller Seite an keinem einzigen Standort in Deutschland untersucht worden waren. Und dies, obwohl seit 1991 mehrere Zehntausend Mobilfunksender errichtet worden sind und bereits seit 1994 einzelne niedergelassene Ärzte beunruhigende Krankheitshäufungen beobachtet und an Behörden gemeldet hatten!
Wir waren erschüttert und begannen in dieser Notlage selbst ärztliche Erhebungen (Befragungen und orientierende Messungen) durchzuführen so gut wir konnten.
Um die Qualität unserer Messungen zu überprüfen, führten wir Vergleichsmessungen mit Ingenieuren durch.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Monaten bei 1600 Menschen zu Hause an 220 Mobil-funkstandorten Befragungen und Messungen durchgeführt.
Außerdem wurde die Ärzteinitiative in Behörden, in viele Bürogebäude, Sparkassen, Redaktionen, Betriebe und ein Gerichtsgebäude gerufen, weil jeweils viele Mitarbeiter im gleichen Zeitraum an unerklärlichen Symptomen litten und nicht mehr in der Lage waren ihre Aufgaben ordnungsgemäß zu erledigen. Die Beschäftigten litten unter Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, rascher Ermüdbarkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, psychischen Veränderungen, Depressionen, Übelkeit, ständigem Hungergefühl, Blutdruckschwankungen und Herzrhythmusstörungen.

Das Ergebnis dieser ärztlichen Erhebungen lautet:

Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von Mobilfunksendeanlagen, schnurlosen DECT-Telefonen, WLAN, Handy u.a.) führen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte zu einem neuen, vielschichtigen Krankheitsbild.

Die Menschen leiden an einem, mehreren oder vielen der folgenden Symptome: Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe, Benommenheit, Reizbarkeit, Aggressivität, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Wortfindungs-störungen, depressive Stimmung, Antriebslosigkeit, Angststörungen, Panikattacken (nachts, auf Autobahnen), Brennen innerlich, inneres Zittern, Ohrgeräusche, Hörverlust, Hörsturz, Geräusche im Kopf, Lärmempfindlichkeit, Geruchsempfindlichkeit, Nasenbluten, Sehstörungen, Augenentzündungen, Augenschwellungen, Lichtempfindlichkeit, Hautveränderungen (Rötungen, Pigmentierung, Gesichtsblässe, Ringe unter den Augen), Brennen oder Kribbeln der Haut, Juckreiz, häufige Infekte, Nebenhöhlenentzündungen, Nackenschmerzen, Gelenk- und Gliederschmerzen, Nerven- und Weichteilschmerzen, Taubheitsgefühl, Koordinationsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Herzschmerzen, Blutdruckerhöhung (anfallweise oder dauerhaft), Schilddrüsenprobleme, Haarausfall, Hormonstörungen, Appetitlosigkeit oder ständiges Hungergefühl, Übelkeit, Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme, Frösteln, nächtliches Schwitzen, häufiges nächtliches Wasserlassen, Zähneknirschen.
Schon ab 10 µW/m⊃2; erkranken einzelne Menschen ( bei UMTS schon ab 0,1 µW/m2;)
Die Symptome treten in zeitlichem und räumlichem Zusammenhang mit der Exposition auf .

Die in Schlüchtern gemessenen Werte liegen zwar weit unterhalb der z.Z. gültigen Grenzwerte, aber deutlich über den Werten, bei welchen viele Ärzte und Arbeitgeber schwere Gesundheitsschäden beobachtet haben. Bei der Firma BMW wurden Maßnahmen ergriffen um die von DECT-Telefonanlagen ausgehende HF-Belastung auf 100 µW/m2; zu reduzieren.
Zur Festlegung der Grenzwerte wurde ausschließlich die thermische Wirkung der hochfrequenten elektromagnetischen Felder berücksichtigt. Gepulste hochfrequente elektro-magnetische Felder beeinflussen jedoch einen biologischen Organismus nicht nur durch Erhitzung sondern durch verschiedenste Wirkungsmechanismen auf mehreren Ebenen (Zelle, Membran, Nervenbahn, Gehirnströme, Molekül, Atom). Die Strahlenschutzkommission schreibt in ihren Empfehlungen 1991: „Die Membraneffekte wurden vielfach bestätigt, so daß ihre Existenz heute als gesichert gilt. Hervorzuheben ist, dass die SAR-Werte hierbei teilweise kleiner als 0,01 W/kg sind und damit erheblich unterhalb thermisch relevanter Intensitäten liegen.“
Einzelne dieser Wirkungen werden. schon ab 0,1 µW/m2; beobachtet.
Auch wurden die Auswirkungen von gleichzeitiger Exposition mit gepulsten und ungepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Feldern verschiedener Frequenzen bei der Grenzwertfestlegung nicht berücksichtigt.

Viele Anwohner in Schlüchtern leiden seit Jahren an oft quälenden Symptomen und Erkrankungen, für welche die Ärzte keine Erklärung finden konnten. Erst durch die Bereitschaft einzelner Anwohner im Frühjahr 2006 offen über ihre Gesundheitsprobleme zu sprechen und durch das regelmässige Verschwinden der Symptome nach Verlassen der Stadt Schlüchtern, begannen immer mehr Anwohner die Mobilfunksender als Verursacher ihrer Probleme in Erwägung zu ziehen. Bei den Betroffenen bestand bis 2006 keine Angst vor Mobilfunk. Angst kann daher bei der Entstehung der Erkrankungen keine Rolle gespielt habenAus ärztlicher Sicht besteht dringendster Verdacht, dass ein grosser Teil der in den letzten Jahren aufgetreten Symptome und Erkrankungen der besuchten Anwohner in Schlüchtern in ursächlichem Zusammenhang mit der Inbetriebnahme einer ständig wachsenden Anzahl von Mobilfunksendern steht.

Begründung:

Sämtliche 28 Erwachsene leiden schwer unter einer Vielzahl von Symptomen, welche zeitlich gestaffelt (seit 10, 8, 6, 5, 2 und ½ Jahren) aufgetreten sind.Es handelt sich teilweise um ungewöhnliche, neuartige Symptome (Brennen der Haut, inneres Brennen, inneres Zittern, Benommenheit, Kopfdruck, Taubheitsgefühl, Kribbeln, schmerzende, brennende Augen, Augenflimmern, Juckreiz, Nerven-schmerzen, Durstgefühl, anfallsweise Atemnot, Temperaturempfindlichkeit, Muskel-schmerzen, Muskelkrämpfe)Die behandelnden Ärzte konnten meist keine pathologischen Organbefunde erheben, welche die Symptome hätten erklären können.Einzelne Anwohner übernachten regelmässig auswärts.Etliche Anwohner verreisen so oft nur irgend möglich, da ihre Symptome an anderen Orten rasch verschwinden.Bei etlichen exponierten Bäumen und Pflanzen auf Balkonen sind innerhalb kurzer Zeit schwere Schäden sichtbar geworden.

Folgerung:

Bei Fortsetzung der Hochfrequenzimmission besteht die Gefahr, dass es bei den bereits erkrankten Anwohner durch Störung des Immunsystems, durch Schädigung der Blut-Hirn-Schranke, durch Blutdruckentgleisungen, Herzrhythmusstörungen, Veränderung der Blut-viskosität und durch Störung der Hormonregulation, zu lebensbedrohlichen Zuständen kommt. Bei den betroffenen Kindern sind Entwicklungsstörungen und irreversible Dauer-schäden zu befürchten.

Wegen des fundierten Verdachtes auf schwere Körperverletzung durch Hochfrequenz-exposition muss unverzüglich Abhilfe geschaffen werden. Sofortiges Einschreiten von Seiten der Behörden ist geboten.
Der befürchtete kausaler Zusammenhang kann durch medizinische Vorortunter-suchungen im Umkreis der Sender vor und nach probeweiser Abschaltung überprüft werden.


Dr.med. Cornelia Waldmann-Selsam

Anlagen

Unbeantwortetes Schreiben des ärztlichen Qualitätszirkels an Ministerien vom Dezember 2005

Zusammenhang Mikrowellensyndrom (s. nebenstehendes PDF unter Downloads)  

Inhaltsverzeichnis und Vorwort der beim Bundesamt für Strahlenschutz eingereichten Unterlagen, Brief an Bundeskanzlerin Merkel.

Publikation zum Thema

April 2010, 1. Aufl. April 2005Format: A5 Veröffentlicht am: 00.04.2010 Bestellnr.: Jochen Diefenthaler, Augsburger Str. 56, PLZ 87700 Memmingen, Tel: 08331–88134, Fax: –5574, email: jodi@jodi.deSprache: DeutschHerausgeber: Ärzteinitiative Bamberger Appell

Dokumentierte Gesundheitsschäden

32 Krankenberichte (Kasuistiken)
Autor:
Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam
Inhalt:
"Die meisten Ärzte wissen nicht, dass an keinem einzigen Mobilfunkstandort in Deutschland Erhebungen des Gesund-heitszustandes der Menschen durchgeführt wurden. Die Schilderungen der Betroffenen zeigen, dass Menschen seit Jahren durch gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder oft schwer erkrankt sind, ohne dass die behandelnden Ärzte die Ursachen immer erkannten", berichtet Dr. Cornelia Waldmann-Selsam im Vorwort. Sie wählte aus über fünfhundert schriftlichen oder mündlichen Berichten Krankheits-verläufe (Kasuistiken) aus. Anlässlich eines Fachgesprächs am 02.08.2006 im Bundesamt für Strahlenschutz wurden Unterlagen über viele Mobilfunkgeschädigte übergeben mit der wiederholten Bitte, Vorortuntersuchungen zu veranlassen. Seit März 2007 liegen auch ausführliche umweltmedizinische Kasuistiken vor. Das Bundesamt für Strahlenschutz und das Bundesumweltministerium sehen keine Notwendigkeit und berufen sich auf das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm.
Artikel veröffentlicht:
24.10.2006
Autor:
Dr. Cornelia Waldmann-Selsam
Quelle:
Veröffentlicht auf diagnose:funk mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

Downloads

Schlagwörter dieses Artikels