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Krebshäufung um Dachantenne in Bristol

Rechtsstreit zwischen Gemeinde und Betreibern
Wegen zwei Mobilfunkmasten auf ihrem Dach fühlen sich Anwohner eines Wohnblocks, als würden sie im "Todestrakt" leben.

Wegen zwei Mobilfunkmasten auf ihrem Dach fühlen sich Anwohner eines Wohnblocks wie wenn sie im "Todestrakt" leben. Bürger von Berkeley House, Staple Hill, geben vor, dass die Strahlung der Vodafone- und Orange-Masten ihrer Gesundheit schaden.

Sie berichten, dass unter den Bewohnern von acht Wohnungen der obersten Etage fünf an Krebs gestorben und zwei daran erkrankt sind.. Die Krebsrate unter den Bewohnern der obersten Etage ist fast doppelt so hoch wie der landesweite Durchschnitt.

Andere unter den 110 Bewohnern in dem fünfstöckigen Gebäude klagen über Probleme wie Kopfweh, Blutbildveränderungen und Übelkeit. Einige Anwohner kontaktierten die Evening Post nachdem wir darüber berichteten, dass ein weiterer Betreiber namens "3" eine Antenne auf ihrem Dach installieren möchte.

Die Gemeinde South Gloucestershire hatte Vodafone und Orange gebeten, die Antennen zu entfernen, doch die Firmen streiten über dies nun mit der Gemeinde in einem gerichtlichen Verfahren. Beide Betreiber hatten für ihre Antennen einen 10-jährigen Vertrag. Vodafone's Vertrag lief im Oktober 2003 ab, und der von Orange im August 2004. Die Gemeinde lieferte Papiere, nach denen die Betreiber den Standort verlassen müssen, doch diese lieferten Stellungnahmen dagegen.

Die Sprecherin des Verbands der Anwohner von Staple Hill, Doreen Sheppard, 73, sagte, dass die sieben Anwohner erst nach der Installation der Antennen an Krebs gestorben oder erkrankt sind.

Artikel veröffentlicht:
04.11.2006
Autor:
Deutsche Übersetzung diagnose:funk
Quelle:
This is Bristol, 4. November 2006