diagnose funk

Funkfreie Zone im Biosphärenreservat Rhön

Initiativen u. Diagnose-Funk fordern Vorsorge
Die im Februar 2012 gegründete „Initiative Rhöner Bürger gegen Funkschädigung“ fordert in einem vierseitigen Informationspapier die Umsetzung des Vorschlages des Europarates, funkfreie Gebiete für elektrohypersensible Menschen zu schaffen.

Seit über 20 Jahren ist unsere Umwelt einer noch nie dagewesenen Belastung mit künstlich erzeugter Mikrowellen-Mobilfunkstrahlung ausgesetzt. Weltweit erkranken immer mehr Menschen am EHS (Elektro-Hyper-Sensibilität)-Syndrom. Sie reagieren hochallergisch auf alle Art von elektromagnetischer Strahlung mit der Folge des Zusammenbruchs vieler wichtiger Körperfunktionen. Die Zahl der Betroffenen steigt jährlich, derzeit rechnet man mit 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind hochgefährdet, bleibende Schäden davonzutragen. Flora und Fauna werden massiv in Mitleidenschaft gezogen, u.a. ist nachgewiesen, dass Baumschäden und Bienensterben eindeutig mit der Strahlenbelastung in Zusammenhang stehen.

Es ist Eile geboten, für diese Menschen funkfreie Lebensräume - sogenannte WEISSE ZONEN - zu schaffen, damit sie wieder ein normales Leben in Gesundheit und mit sozialen Kontakten führen können. Was bietet sich daher besser an, als in einem bereits für die Natur schützenswerten Raum, dem BIOSPHÄRENRESERVAT RHÖN, strahlungsarmen Wohn- und Lebensraum in Dörfern, Wohnsiedlungen und ländlichen Anwesen zu schaffen. Und natürlich profitiert auch die Natur von dieser Belastungsreduzierung.

Des Weiteren sehen wir dies als einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung dieser Region und ein beispielhaftes Signal für unsere gesamte Republik.
Der Europarat forderte am 27. Mai 2011 alle europäischen Regierungen zu einer europaweiten Wende in der Mobilfunkpolitik auf:
Sie sollen alles Erdenkliche tun, um die Strahlenbelastung durch elektromagnetische Felder zu reduzieren, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen wegen des Hirntumorrisikos. Den Regierungen werden konkrete Sofortmaßnahmen vorgeschlagen wie z.B. Aufklärungskampagnen für Kinder und Jugendliche, eine Handyerziehung mit dem Ziel, den Gebrauch strikt einzuschränken, ein WLAN-Verzicht an Schulen. Für elektrosensible Menschen werden FUNKFREIE GEBIETE gefordert. Gefordert wird auch die Anerkennung der athermischen gesundheitsschädlichen Wirkungen der Mikrowellenstrahlung und die sich daraus ergebende zwingende Senkung der Grenzwerte und eine sofortige Vorsorgepolitik.

Artikel veröffentlicht:
17.11.2011
Autor:
Initiative Rhöner Bürger gegen Funkschädigung