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Ministerium reagiert auf TETRA-Widerstand

Staatssekretär schreibt an Kommunenvertreter
Nahezu 100 Gemeinden in Bayern lehnen die Einführung des TETRA-Funks ab und fordern ein Moratorium bis zur Klärung offener Fragen.

In einer Rundmail des Landesverbandes Bayern von Diagnose-Funk heißt es:

„Das Moratoriumsschreiben mit Faktensammlung vom Mai 2011 des Diagnose-Funk e.V. Landesverband Bayern sowie der Aufruf zur Erfassung von Kommunen mit TETRA-Widerstand haben bayernweit ein großes Echo hervorgerufen. Diese enorme Bewegung veranlasst nun die Projektgruppe DigiNet und das Innenministerium/Staatssekretär Eck zu entsprechenden Reaktionen.

So erfolgten von DigiNet am 24.06.2011 Aussagen im Bayer. Landwirtschaftlichen Wochenblatt, wozu Diagnose-Funk e.V. bereits Stellung genommen hat. Eine weitere Reaktion kommt mit einem Schreiben von Staatssekretär Eck „An die Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Kommunen“ vom 29.06.2011.

Darin wird den Kommunalvertretern u.a. mitgeteilt, dass aktuell „unzutreffende Thesen contra Digitalfunk“ verbreitet werden und „organisierte Mobilfunkgegner“ in „unverantwortlicher Weise“ die Bürger verunsichern. Dieses Schreiben – siehe unten – möchten wir Ihnen hiermit zur Kenntnis bringen.

Sowohl bei den Aussagen der Projektgruppe DigiNet als auch im Schreiben von Staatssekretär Eck handelt es sich um unsachliche und unseriöse Argumentationen.

Gerade im Hinblick auf die gesundheitlichen Auswirkungen des Tetra-Funks wird mit einseitigen Behauptungen gearbeitet, die nicht dem tatsächlichen Stand der Forschung entsprechen – siehe dazu unter anderem auch www.mobilfunkstudien.de
 

 

Artikel veröffentlicht:
04.07.2011
Autor:
diagnose:funk

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