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Mobilfunk und Autismus

Studie weist auf beschleunigten Anstieg hin
Eine bahnbrechende wissenschaftliche Studie weist warnend darauf hin, dass die Mobilfunktechnologie für den beschleunigten Anstieg des Autismus bei Kindern auf der Welt verantwortlich sein könnte.

Eine bahnbrechende wissenschaftliche Studie weist warnend darauf hin, dass die Mobilfunktechnologie für den beschleunigten Anstieg des Autismus bei Kindern auf der Welt verantwortlich sein könnte.

Washington, DC (PresseReleaseHelp) 15. November 2007. Eine bahnbrechende wissenschaftliche Studie, veröffentlicht in dieser Woche im peer-reviewed Australasian Journal of Clinical Environmental Medicine, warnt davor, dass die drahtlose Kommunikationstechnologie für den beschleunigten Anstieg des Autismus bei Kindern weltweit verantwortlich sein könnte (J.Aust.Coll.Nutr.&Env. Med, 2007; Vol.26, No.2, Seiten 2-7; Bericht angefügt)

Autismus ist eine tiefgreifende neurologische Entwicklungsstörung, deren Ursache nicht vollständig begreifbar ist, aber sie ist dafür bekannt, dass sie mit Schwermetall-Toxizität in Zusammenhang steht. Amerikanische Interessengruppen nennen Autismus „die am schnellsten wachsende Entwicklungsstörung in den Vereinigten Staaten.“ Vor 20 Jahren wurde nur bei einem von 10 000 Kindern eine Form von Autismus diagnostiziert; Angaben der amerikanischen Regierung weisen 2002 auf einen Anteil von 1 zu 150 hin; Klinikärzte, die dieses Leiden behandeln, schätzen das Auftreten heute noch genauer, bei 1 zu 100, ein.

 

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Dr. George Carlo

Die beobachteten Kinder waren bei Tamara Mariea, einer zertifizierten klinischen Ernährungswissenschaftlerin, in Nashville Tenessee, die auf die Behandlung von Autismus spezialisiert ist, zu sehen. Sie ist die Hauptautorin des Dokuments, zusammen mit Dr. George Carlo, einem Experten für die Gefahren der elektromagnetischen Strahlung (EMR), der das weltweit grösste Forschungsprogramm über Krankheiten durch Mobilfunk in den 1990ern leitete. Die Arbeit der beiden deckte den Zusammenhang zwischen Autismus und der drahtlosen Technologie auf, indem sie eine Reihe von Tests an autistischen Kindern während der Jahre 2005 und 2006 überwachten.

Die an Autismus leidenden Kinder folgten von 2005-2006 spezifischen Entgiftungsprogrammen in einer Umgebung, die im Hinblick auf Quellen elektromagnetischer Strahlung, wie Mobiltelefonen und WiFi abgeschirmt war. Absonderungen von Schwermetallen wurden im Haar, im Urin und im Kot kontrolliert, und zwar über Perioden, die von einigen Wochen bis zu einigen Monaten reichten. Die Forscher fanden, dass in den Protokollen die bei schwach belasteter Umgebung durchgeführt wurden, Schwermetalle von den Körpern der Kinder abgebaut wurden. Dies in einer Art, die abhängig von der Zeit und dem Molekulargewicht waren. Die schwersten Metalle, wie Quecksilber und Uran wurden zuletzt beseitigt. Bei vielen Kindern, erfolgte die Verminderung der Metalle gleichzeitig mit der Besserung der Symptome.

Tamara Mariea sagte: „Diese Erkenntnisse geben uns einen wichtigen Aufschluss für die Lösung einiger der Rätsel, die wir in der Autismus-Literatur für die Wirksamkeit bei der Entgiftung betrachten. Und wir sind ausserordentlich erfreut über die Resultate, die wir bei diesen Kindern sehen. Unsere Protokolle funktionieren.“

Dr. Carlo sagte: „Diese Erkenntnisse knüpfen an andere Studien an, die schädliche Reaktionen der Zellmembran und eine Störung der normalen Zellphysiologie zeigen. Die elektromagnetische Strahlung verursacht offensichtlich, dass die Metalle von den Zellen eingefangen werden, indem sie den Abbau verlangsamt und den Beginn der Symptome beschleunigt.“

Die Autoren zeigen auf, dass der Anstieg der Fälle von Autismus parallel zur enormen Zunahme der Mobiltelefone und des Gebrauchs von WiFi seit den späten Neunziger Jahren mit der weltweiten Verwendung der drahtlosen Technologie, bei jetzt fast 4 Milliarden Personen verläuft.

"Obwohl Einiges vom Anwachsen des Autismus einer effizienteren Diagnose im Medizinwesen zugeschrieben werden kann", sagte Dr. Carlo, "so muss ein Anwachsen in dieser Grössenordnung einen stärkeren umweltbedingten Grund haben. Unsere Unterlagen bieten eine begründete mechanistische Erklärung für einen Zusammenhang zwischen Autismus und der drahtlosen Technologie."

Bemerkungen zu den Herausgebern:

1. In den Neunziger Jahren leitete Dr. George Carlo das 28.8 Millionen Dollar- Wireless Technology Research-Programm, das von der Mobilfunkindustrie finanziert und von der Bundesregierung überwacht wurde, indem er Gesundheitsgefährdungen durch Mobiltelefone studierte. Er ist derzeit der Leiter des Non-profit Science and Public Institute, mit Sitz in Washington, D.C.
2. Tamara Mariea ist Direktorin des Internal Balance, Inc. in Nashville, Tennessee. Seit 2000 hat sie über 500 autistischen Kindern geholfen.
3. WiFi verweist auf Technologien, die drahtlose Kommunikation nutzen um PCs mit dem Internet zu verbinden.

Artikel veröffentlicht:
16.11.2007
Autor:
Deutsche Übersetzung: Evi Gaigg | diagnose:funk
Quelle:
PRWeb

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