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Hinter's Licht geführt

Auswirkungen von Energiesparlampen
Das Ende der Glühbirne - das Ende gesunder, naturnaher Beleuchtung? Wer natürliches Licht will, der muss ins Freie oder ans Fenster oder Tageslicht ins Haus holen. Wer möglichst naturnahes Kunstlicht will, der braucht Glühlampen oder Halogenlampen. Keine Energiesparlampe erreicht die Lichtqualität von Glüh- und Halogenlampen und macht so wenig Elektrosmog, so wenig Flimmern, Schadstoffe, Ultraschall ... Wer gar kein Flimmern will, sondern das frequenzlose Gleichlicht der Natur, der braucht Gleichstrom.
Bild: Baubiologie Maes

Der einzige Vorteil der Energiesparlampen im Vergleich zu Glühbirnen liegt beim niedrigeren Stromverbrauch, zumindest bei den meisten Produkten, ein wesentlicher ökonomischer und ökologischer Teilaspekt.

Der Vorteil wird jedoch durch eine Reihe von Nachteilen erkauft, auf die seitens der Industrie, Händler, Medien, Verbraucherschützer, Werbung... meist überhaupt nicht und manchmal nur teilweise hingewiesen wird, negative Auffälligkeiten, welche die Glühbirne nicht oder längst nicht so stark aufweist:

  • Elektrosmog in mehreren niedrigen und höheren Frequenzbereichen, viel mehr als an PC-Bildschirmen erlaubt, mit vielen Oberwellen, Auflagerungen, Spitzen, Pulsen, verzerrten Sinuskurven
  • Lichtflimmern in mehreren niedrigen und höheren Frequenzbereichen, ebenfalls reich an steilflankigen Oberwellen, Spitzen, Störsignalen, verzerrten Sinuskurven, "schmutzigeres" Licht
  • Lichtspektrum schlechter, in-homogener, "synthetischer" mit nur zwei bis vier schmalbandigen Farbspitzen, stark vom natürlichen Licht abweichend
  • Farbwiedergabe schlechter; ungemütliches, unatmosphärisches, ungewohntes, "kühles" Licht
  • Hoher Blau- und UV-Anteil
  • Emission von Schadstoffen und Gerüchen
  • Helligkeit oft schlechter als angegeben, lässt im Laufe der Nutzung teils stark nach, manche Sparlampen waren in aktuellen Tests dunkler als vergleichbare Glühbirnen
  • Lebensdauer oft schlechter als angegeben, lässt nach vielen Schaltzyklen teils stark nach, manche Sparlampen gingen in aktuellen Tests vor der Glühbirne kaputt
  • Herstellung aufwändig, mehr als zehnfach aufwändiger als die der Glühbirne
  • Inhalte giftig: diverse Schwermetalle, Chemie, Kunststoffe, Klebstoffe, Leuchtstoffe, Elektronik, Kondensator, Platine... (radioaktive Stoffe bis 2007)
  • Quecksilber im Schnitt 2-5 Milligramm, das sind einige 100 Kilo allein in Deutschland
  • Sondermüll-Entsorgung, die meisten kommen trotzdem in den Hausmüll
  • Stromersparnis bei den meisten Energiesparlampen nicht so hoch wie angegeben
  • Lange Einbrennzeit. von mehreren Minuten bis zur vollen Leuchtkraft
  • Oben erwähnter Elektrosmog nicht nur an den Lampen selbst, sondern rückwirkend auch in der Elektroinstallation und den hiermit verbundenen Leitungen und Geräten
  • Stör- und Fehlströme, die technische Probleme an elektrischen Installationen und Geräten, elektronischen Datenübertragungen und Bussystemen... verursachen können; höhere Netzbelastung, höhere Blindleistung, "Dirty-Power"
  • Radiofrequenzen werden durch den Elektrosmog gestört, speziell Langwellen
  • Ultraschall-Emissionen
  • Ökobilanz fragwürdig
  • Teuer

Publikation zum Thema

Heft 133, 2009 Format: A4Seitenanzahl: 22 Veröffentlicht am: 01.01.2009 Sprache: DeutschHerausgeber: Sonderdruck aus WOHNUNG+GESUNDHEIT

Hinters Licht geführt: Energiesparlampen

Das Ende der Glühbirne - das Ende gesunder, naturnaher Beleuchtung ?
Autor:
Baubiologie Maes
Inhalt:
Wer natürliches Licht will, der muss ins Freie oder ans Fenster oder Tageslicht ins Haus holen. Wer möglichst naturnahes Kunstlicht will, der braucht Glühlampen oder Halogenlampen. Keine Energiesparlampe erreicht die Lichtqualität von Glüh- und Halogenlampen und macht so wenig Elektrosmog, so wenig Flimmern, Schadstoffe, Ultraschall... Wer gar kein Flimmern will, sondern das frequenzlose Gleichlicht der Natur, der braucht Gleichstrom.
Artikel veröffentlicht:
04.12.2009
Autor:
Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung von Wolfgang Maes.
Quelle:
Baubiologie Maes - Ergänzter Sonderdruck aus WOHNUNG+GESUNDHEIT, Heft 133, 2009.

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