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Gehen wir gemeinsam nach Bern für ein 5G-Moratorium!

Schweiz: PETITION STOP5G gestartet

Nationale Kundgebung in Bern

Nationale Kundgebung STOP5G in Bern, Waisenhausplatz.
Freitag, 10. Mai 2019, 18:30 – 20:30 Uhr

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Unabhängig von den Organisatoren der Demonstration wurde eine Petition gestartet:

https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/stopp-5g/unterschreiben/motivation

Adressat: Simonetta Sommaruga - Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

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Aufruf zur Demonstration

„5G? Die Brüsseler sind keine Versuchsratten, deren Gesundheit ich für Profit verkaufen kann“, Céline Fremault, Umweltministerin der Region Brüssel-Hauptstadt.

AUCH WIR SCHWEIZER NICHT!

Gehen wir gemeinsam nach Bern, um ein Moratorium für die 5G-Technologie zu fordern!

•    Nein zur Erhöhung der geltenden Grenzwerte der NIS-Verordnung!
•    Nein zur Mittelung der Messwerte über 24 Stunden!
•    Ja für besseren Schutz und bessere Information über die heutige Strahlenbelastung!

5G ist eine Bedrohung für das Leben. Dies geht klar hervor aus bisherigen Erfahrungen mit 2G, 3G, 4G, WLAN… sowie aus einer Vielzahl unabhängiger wissenschaftlicher Studien!

5G ist weder sicher noch notwendig!

Sprecher/innen: noch zu bestimmen
Musik: Mark Kelly und die Band „Musicians Against 5G“

Unsere Forderungen:

•    Wir verlangen ein unverzügliches Moratorium für die 5G-Technologie!
•    Wir lehnen die Erhöhung der aktuellen Grenzwerte der NIS-Verordnung und die Mittelung der Messwerte über 24 Stunden ab.
•    Wir verlangen, dass momentan auftretende Spitzenwerte die geltenden Grenzwerte nicht übersteigen.
•    Wir verlangen besseren Schutz und bessere Orientierung zur heutigen Strahlenbelastung

Wissenschaftliche und medizinische Bedenken
Wissenschaftler und Ärzte aus der ganzen Welt – auch die Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) – sind besorgt über die potenziellen Gefahren der 5G-Technologie. Das Vorsorgeprinzip muss absoluten Vorrang haben! Wir verlangen, dass unverzüglich ein Moratorium für diese Technologie eingeführt wird. Wir lehnen die Anhebung der aktuellen Grenzwerte der NIS-Verordnung und die Mittelung der Messwerte über 24 Stunden ab. Ebenfalls verlangen wir, dass die momentanen Spitzenwerte – anstelle der momentanen Mittelwerte gemäß aktueller Regelung – die geltenden Grenzwerte nicht übersteigen.

Schon 800,000 elektrosensible Menschen in der Schweiz
Angesichts der heutigen Situation auf unserer Erde in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft ist die Einführung von 5G ein absoluter Unsinn. Wir wollen keiner Strahlenbelastung ausgesetzt sein, die viel höher ist als diejenige der bestehenden Mobilfunkanlagen. Schon diese allein verursachen für einen wachsenden Teil der Bevölkerung großes Leiden. Die Zahl der Elektrosensiblen in der Schweiz schätzt man heute auf 800'000 Personen. Viele von ihnen sind bereits gesundheitlich stark beeinträchtigt und in ihrer Teilnahme am Leben behindert. Gar nicht zu sprechen von schweren Krankheiten, für deren Eintreten eine übermäßige Strahlenbelastung mitverursachend sein kann. Außerdem müssen wir uns darüber klar werden, dass wir grundsätzlich alle betroffen sind, da der Bio-Elektromagnetismus Teil unseres Körpers ist. Ob es uns konkret trifft oder nicht, hängt von der noch nicht ausreichend verstandenen individuellen Empfindlichkeit ab.

Wäre es nicht an der Zeit, Maßnahmen zu treffen für eine Verringerung der heute wirkenden Strahlenbelastung, statt diese durch neue Strahlungsquellen noch massiv zu erhöhen? Die Sicherheit der aktuellen Grenzwerte für 3G und 4G wurde bis heute nicht nachgewiesen – tatsächlich übersteigen sie bei weitem die von zahlreichen Wissenschaftlern ausgesprochenen Empfehlungen. Auch stehen sie im Widerspruch zur Resolution Nr. 1815 des Europarates, die einen 30-mal tieferen Grenzwert vorschreibt als der heute in der Schweiz geltende Wert. Wir verlangen einen besseren Schutz und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über die heutige Strahlenbelastung!

Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft
Heute beobachten wir einen alarmierenden Rückgang der Insekten und ein sechstes Massensterben. Zwar ist es nicht der einzige Faktor, aber wissenschaftliche Studien haben die negativen Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf Honigbienen klar nachgewiesen. Die absolute Priorität der Regierung sollte auf die Erhaltung des Lebens gerichtet sein. Alle ihre Bemühungen sollten sich orientieren an der Wiederherstellung der so stark in Mitleidenschaft gezogenen Ökosysteme.

Außerdem erfordert diese Technologie die Ausbeutung einer sehr großen Menge an zusätzlichen seltenen Ressourcen für die Milliarden vernetzter Geräte und für hunderte von Millionen Antennen. Das bedeutet noch mehr Ausbeutung der Menschen, die diese Mineralien abbauen, insbesondere von Kindern! Gar nicht zu sprechen von der Verschmutzung der Böden und Gewässer und den Abfallbergen, die durch die Entsorgung der plötzlich veralteten Mobilgeräte (3 Milliarden!) geschaffen werden. Wir wollen nicht mitverantwortlich sein für eine derart unmögliche Zukunft. Öffnen wir die Augen! Die Vielzahl vernetzter Clouds für die 5G-Technologie wird übrigens zu einer beträchtlichen Erhöhung des Energieverbrauchs führen. Schon jetzt gehört die Cloud zum fünftgrössten Verbraucher von Energieressourcen. Es wäre an der Zeit, diesem nutzlosen und zerstörerischen Konsumdenken Einhalt zu gebieten. Beginnen wir für unsere Erde Sorge zu tragen, anstatt sie noch weiter auszubeuten!

Datenauswertung und größere Überwachung
5G – das bedeutet aufgrund der hohen Datenübertragungskapazität infolge grosser Bandbreiten das Risiko der Auswertung von Riesenmengen persönlicher Daten. Auch steigt die Möglichkeit einer zunehmenden Überwachung durch die Unmenge an vernetzten Geräten, die diese Technologie mit sich bringt.

Welches Gesellschaftsmodell wollen wir für morgen?
Heute sollte die Priorität jeder politischen Entscheidung auf der Erhaltung und Wiederherstellung des Lebens auf unserer Erde liegen. 5G ist das genaue Gegenteil davon. Wir wollen der Zerstörung unserer einzigen Wohnstätte nicht weiter tatenlos zusehen. Alle Regierungen und Völker müssen sich in den Dienst des Lebens stellen, und dies HEUTE. Unsere Kinder haben das Recht auf eine Zukunft!

Was entscheiden wir heute für die Menschheit? Wollen wir leichtfertig Risiken für die gesamte Bevölkerung eingehen und unsere kostbare Natur weiter zerstören, ODER all unsere Kräfte vereinen, um diesen Trend umzukehren? Für den privaten Gebrauch ist 5G wenig nützlich (wann sollen denn diese in 1 Sekunde heruntergeladenen 30 Filme angeschaut werden?), aber es kumuliert ernsthafte Bedrohungen auf den Ebenen von Demokratie, Sicherheit, Gesundheit, Sozialleben, individueller Lebensgestaltung und Umwelt. Ist es jetzt nicht an der Zeit, gründlich darüber nachzudenken, was wir wirklich brauchen?

Wir fordern ein Moratorium für die 5G-Technologie!

Wir lehnen die Anhebung der aktuellen Grenzwerte der NIS-Verordnung und die Mittelung der Messwerte über 24 Stunden ab. Ebenfalls verlangen wir, dass die momentanen Spitzenwerte (anstelle der momentanen Mittelwerte wie bisher) die geltenden Grenzwerte nicht übersteigen. Schließlich verlangen wir einen besseren Schutz und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über die heutige Strahlenbelastung! Wir wollen, dass ab heute dem Leben und seiner Erhaltung und Wiederherstellung Priorität eingeräumt wird.

Wir sind Bürger der Erde. Wir haben das Recht, in einer gesunden Umwelt zu leben, so wie es zahlreiche von der Schweiz mitunterzeichnete Verträge fordern.
Gewinnen wir unsere Souveränität zurück und sagen wir alle gemeinsam JA ZUM LEBEN!

Weitere Informationen (wissenschaftliche Studien usw.):

www.stop5g.ch
www.funkstrahlung.ch
www.schutz-vor-strahlung.ch
www.buergerwelle.ch
www.diagnose-funk.ch

Deutschschweizer Kontakte:

  • Martin Zahnd: martin.zahnd@schutz-vor-strahlung.ch
  • Peter Schlegel: info@buergerwelle-schweiz.org