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Von "Dieselgate" zu "Phonegate"

SAR-Wert der Mobilfunkgeräte 3-4-fach höher als zulässig - 90% der Geräte betroffen
Mehr als fünf Milliarden Mobiltelefone sind derzeit im Einsatz, und diese Zahl steigt täglich. Werden Sie körpernah genutzt, ist die Strahlung bei vielen Modellen über dem zulässigen SAR-(Grenz-)wert. Wie beim Dieselskandal tricksen auch die Gerätehersteller über das Testverfahren. Das haben französische Wissenschaftler aufgedeckt. Gerätehersteller rufen 100.000 Mobilfunkgeräte zurück. Französische Behörde fordern dazu auf, Software-Updates zu installieren. Das dokumentiert Prof. D. Davis in ihrem Vortrag.

Im Vergleich zum Radar wurde die Mobilfunkstrahlung in der etablierten Wissenschaft als harmlos angesehen, da sie nicht wie Röntgenstrahlen wirke. Derzeit vollzieht sich auf Grund neuer Forschungsergebnisse ein tiefgreifender Wandel, wie Wissenschaftler darüber denken. Neueste Forschungen verbinden die nicht-ionisierende Strahlung  mit einer gesenkter Spermienzahl, einem erhöhten Risiko für Alzheimer und Krebs.

Unrealistische Testverfahren beschönigten die Abstrahlleistung

In einem kompakten 15-minütigen Vortrag  erzählt Devra Davis die Geschichte von den Gefahren, denen die Mobilfunkindustrie wissentlich uns und unsere Kinder im Streben nach Profit aussetzt. Davis gibt einen Überblick über die Ergebnisse führender Experten für Elektrobiologie und Neurowissenschaften und erklärt einfache Sicherheitsmaßnahmen.

Zur Person:

Im Jahr 2007 gründete Dr. Davis den Environmental Health Trust in den USA, um Forschung und Lehre über Gefahren für die Umwelt zu betreiben und eine konstruktive Politik auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu fördern. Sie hatte zahlreiche führende Funktionen im US-Gesundheitswesen: https://en.wikipedia.org/wiki/Devra_Davis. Devra Davis, ist eine preisgekrönte Wissenschaftlerin und Autorin hunderter Publikation und bekannter Bücher, von denen eines ein Finalist für den National Book Award war. Dieser Vortrag wurde bei einer TEDx-Veranstaltung im TED-Konferenzformat gehalten.

 

The Phonegate Scandal

Vortrag von Dr. Arazi in Krakau auf Englisch über die Fakten zu Phonegate (36 Min.).

90% der 454 getesteten Mobilfunkgeräte überschreiten den SAR-Grenzwert in der Alltagsnutzung.

 

Rückrufaktionen und Softwareupdates in Frankreich

(nach Angabe von "phonegatealert.org")

Rückrufaktionen:

  • am 4. April 2018: 100.000 Geräte, Hapi30 des Herstellers MOBIWIRE, vertrieben von ORANGE;
  • am 29. Mai 2018 das NEFFOS X1 TP902, nach Frankreich importiert von TP-Link)

Software-Updates (das kennen wir doch irgendwo her...)

  • Alcatel PIXI 4-6
  • Echo Star Plus
  • Huawei Honor 8
  • Wiko Tommy2 (Bouygues Telecom version)
  • Hisense F23

Empfohlen durch die französische Behörde ANFR (gem. Dr. Arazi in Krakau)

Hier der Link zur englisch-französischen Seite phonegatealert.org >>>

SAR-Wert Vergleich bei unterschiedlichem Abstand zum Körper und standardisiertem Massebezug (1 g oder 10 g Gewebe)

 

Interview with Dr. Marc Arazi who uncoverd the scandal (90% of cell phones exceed limits).

Einleitung in Englisch - Interview in Französisch mit englischen Untertiteln (Untertitel sind aktivierbar in der Fußzeile des Videos).

Im Interview wird auch der besorgniserregende Zusammenhang zwischen dem Phonegate-Scandal und den Ergebnissen der NTP-Studie (Mobilfunkstrahlung kann Krebs auslösen) angesprochen.

Publikation zum Thema

Format: A4Seitenanzahl: 24 Veröffentlicht am: 17.08.2018 Bestellnr.: 236Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Mobilfunkstrahlung und Krebs: Die Ergebnisse der NTP-Studie und die Gesamtstudienlage

Ein Kommentar von L. Hardell, M. Carlberg und L. Hedendahl.
Autor:
L. Hardell, M. Carlberg und L. Hedendahl. Übersetzuung durch diagnose:funk. Veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis der Autoren.
Inhalt:
Die Arbeitsgruppe des Onkologen Prof. Lennart Hardell (Schweden) hat eine umfassende Interpretation der NTP-Studie vorgelegt, in der die Ergebnisse in Zusammenhang mit epidemiologischen und medizinischen-biologischen Studien gestellt werden (Hardell et al. 2018). diagnose:Funk legt mit diesem Brennpunkt eine Übersetzung dieser Arbeit vor.
Format: A4Seitenanzahl: 24 Veröffentlicht am: 15.05.2017 Bestellnr.: 234Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Handystrahlung und Gehirntumore

Stand der Forschung
Autor:
diagnose:funk / Übersetzung der Studie von Michael Carlberg und Lennart Hardell
Inhalt:
"Hochfrequente Strahlung sollte als ein Karzinogen eingestuft werden, das beim Menschen Gliome hervorrufen kann. (...) Die derzeit gültigen Richtlinien zur Exposition gegenüber hochfrequenter Strahlung müssen überarbeitet werden" (Carlberg / Hardell). Übersetzung des Reviews zum Stand der Forschung über Krebsrisiken der nicht-ionisierenden Strahlung des Mobilfunks, verfasst von den schwedischen Wissenschaftlern Michael Carlberg und Prof. Lennart Hardell: "Evaluation of Mobile Phone and Cordless Phone Use and Glioma Risk Using the Bradford Hill Viewpoints from 1965 on Association or Causation".
Format: A4Seitenanzahl: 8 Veröffentlicht am: 12.04.2014 Bestellnr.: 224Sprache: Deutsch

Mobilfunkstrahlung schädigt Zellen durch Oxidationsprozesse

Ukrainische Forschergruppe beurteilt Studienlage
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Die Forschergruppe um Prof. Igor Yakymenko am ‚Kiewer Institut für experimentelle Pathologie, Onkologie und Radiobiologie‘ sieht es als bewiesen an, dass Mobilfunkstrahlung zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch die Überproduktion von Freien Radikalen führt. In dem Editorial ‚Mikrowellenstrahlung niedriger Intensität: ein neues Oxidationsmittel für lebende Zellen‘ in der Fachzeitschrift ‚Oxidants and Antioxidants in Medical Science‘ vom 29. März 2014 berichtet die Gruppe, dass von begutachteten 80 Studien 92,5 % ( = 76 Studien) diesen Schädigungsmechanismus nachweisen. Der Brennpunkt enthält die Übersetzung des Tutorial. Im Juli 2015 wurde die Studie veröffentlicht.
Format: A4Seitenanzahl: 20 Veröffentlicht am: 20.01.2013 Bestellnr.: 553Sprache: Deutsch

2. Bioinitiative-Report belegt Schäden durch Mobilfunk

Übersetzung der Zusammenfassung
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Die BioInitiative Working Group gelangte 2007 nach Auswertung von 1800 Studien zu der Schlussfolgerung, dass die aktuell gültigen Sicherheitsgrenzwerte unzureichend sind, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Außerdem kam sie vor fünf Jahren darin überein, dass für den Schutz der Bevölkerung neue Grenzwerte auf biologischer Grundlage erforderlich sind. Der BioInitiative Report wurde von über einem Dutzend international anerkannter Experten aus Wissenschaft und öffentlicher Gesundheitspolitik erstellt. Für den Report 2012 wurden nochmals 1800 Studien ausgewertet und in 24 fachspezifischen Kapiteln besprochen.