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Die Ideologie der Digitalisierung

Hype der digitalen Selbstentmündigung
In dem Artikel "Die Ideologie der Digitalisierung. Auf dem Weg ins Digi-Tal: der Hype der digitalen Selbstentmündigung und einige Auswirkungen auf die Psyche" in umwelt-medizin-gesellschaft 2/2018 untersucht Peter Hensinger Gründe, warum sich Smartphones und TabletPCs millionenfach durchgesetzt haben und vor allem: warum Menschen ihre Risiken verdrängen.

Warum akzeptieren Menschen Big Data, die Kontrolle und Manipulation durch diese Geräte, wie kommt es zur fatalistischen Selbstentmündigung? Man konstatiert erstaunt: Bürger aller Schichten verdrängen Risiken, verzichten auf Privatsphäre. Welche psychische Konstellation und welches politische Bewusstsein entwickeln Menschen, die wissen, dass sie dauernd überwacht werden? Welche Mechanismen führen zur Akzeptanz der digitalen Superwanzen und v. a. dazu, dass ihnen schon die Kinder ausgeliefert werden, obwohl das Überwachungs- und gesundheitliche Schädigungspotential, auch durch den Elektrosmog, inzwischen bestätigt ist? Jede neue Technik legitimiert ihre Existenz mit einer Ideologie der Alternativlosigkeit. Auch dies wird analysiert. Der Artikel ist ein Beitrag zum Verständnis des Hypes, den die neuen Medien ausgelöst haben. 

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Artikel veröffentlicht:
12.09.2018
Autor:
Peter Hensinger
Quelle:
umwelt · medizin · gesellschaft | 31 | 2/2018