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Ravensburg: Widerstand gegen 5G und Smart City

Straßenlaternen werden mit 5G-Sendern ausgerüstet
Hunderte Straßenlaternen sollen in Ravensburg mit 5G - Sendern ausgerüstet werden, u.a. für das autonome Fahren und SmartHome. Überall in den Städten wird dazu derzeit Druck gemacht, Gemeinderäte werden übergangen. Doch in Ravensburg wehren sich die BürgerInnen.
Ravensburg / Bild: Andreas Praefcke

Die Schwäbische Zeitung vom 05.07.18 berichtet in dem Artikel „Straßenlaternen als Mobilfunkantenne: Ravensburg will 5G einführen“: "Der Agenda-Arbeitskreis Mobilfunk Ravensburg warnt eindringlich vor den „hohen gesundheitlichen Risiken“ der neuen Technik. Sprecher Wolfgang Blüher: „5G wird die Belastung durch elektromagnetische Felder im Hochfrequenzbereich stark erhöhen. Es kommt zusätzlich zu den anderen Funkanwendungen hinzu. Immer mehr Studien belegen, dass diese Strahlung für Menschen und die Umwelt schädlich ist.“ Blüher schätzt, dass die Laternen-Antennen im Abstand von zehn bis zwölf Häusern stehen müssten, alle 150 bis 200 Meter käme also in der Stadt eine neue Antenne. Blüher: „Damit wird die Zwangsbestrahlung stark erhöht.“ Da immer häufiger kabellose Techniken genutzt würden, könne dieser Strahlenbelastung praktisch niemand mehr aus dem Weg gehen. Die schädlichen gesundheitlichen Folgen seien längst bewiesen - „schon vor dem zusätzlichen Ausbau von 5G“, zitiert der Agenda-Sprecher eine Studie. Blüher weiter: „Aus den genannten Gründen lehnen die Mitglieder des Agenda Arbeitskreises Mobilfunk eine weitere Erhöhung der Strahlenbelastung der Bürger in Ravensburg ab. Ravensburg als Modellstadt für die neue 5G-Technik ist ein Irrweg, der mit einen hohen Gesundheitsrisiko verbunden ist.“

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