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Frankreich: Handynutzungsverbot an Schulen

Der Bildschirmabhängigkeit entgegenwirken
Die Abgeordneten der Nationalversammlung in Frankreich stimmten mehrheitlich für ein Handynutzungsverbot, das für Schülerinnen und Schülerinnen der Vor-, Grund-, und weiterführenden Schulen gelten soll. Am 07.06.18 wurde dieser Gesetzentwurf in Erster Lesung abgestimmt.

Schülerinnen und Schüler sollen das Mobiltelefon und andere elektronischen Kommunikationsgeräte nicht mehr im Unterricht und den Pausen nutzen dürfen.

Damit wäre der Handygebrauch in der kompletten Schule verboten. Hausordnungen können allerdings Ausnahme bestimmen. Auch für pädagogische Zwecke dürfen die Kommunikationsmittel ausnahmsweise genutzt werden.

Sollten Schülerinnen und Schüler sich nicht an das Verbot halten, ist es den Lehrerkräften erlaubt, Smartphones & Co zeitweise einzuziehen.

Mit dieser Maßnahme möchte man der zunehmenden Ablenkung von Schülern durch mobile Endgeräte entgegen wirken. So warnte der französisches Bildungsminister Jean-Michel Blanquer vor „schlechten Nutzungsformen“ wie Cypermobbing und „Bildschirmabhängigkeit“.

Nun wird der Senat über das Handynutzungsverbot beraten.

Bereits 2015 wurde von der Nationalversammlung zum vorsorglichen Schutz vor Mobilfunkstrahlung gesetzliche Regelungen abgestimmt, wie z.B. das WLAN-Verbot in Kindergrippen und in Grundschulen darf WLAN nur in Betrieb sein, wenn der Unterricht es erfordert - siehe >>>.

Kürzlich forderte die Wiener Ärztekammer gemeinsam mit zypriotischen Institutionen ein Verbot von WLAN in Kindergärten und Schulen - siehe >>>