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Industrie 4.0 unter Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit

Energieschleuder Mobilfunkinfrastruktur
Der Energieverbrauch wird durch den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur explodieren. Darauf weist Prof. Josef Lutz (TU Chemnitz, Lehrstuhl für Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit,) in dem Artikel "Informationstechnik und Industrie 4.0 unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit" hin.

"Im Jahr 2006 wurden bereits 10% des Stroms auf der Welt von der Informationstechnik verbraucht, mit der Perspektive eines starken Anstiegs. 2017 gehe ich eher von mehr als 15% aus. Die “Kitakyushu Research Group for Sustainability” schätzt: Bis 2025 wird der Datenverkehr um den Faktor 200, der benötigte Stromverbrauch um den Faktor 5 zunehmen. 5 x 15% = 75% mehr Stromverbrauch? Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit wäre das eine Katastrophe," schreibt Prof. Lutz.

Smart Home, Smart City, Smart Meter, Smart Grid, Smart Mobility, WLAN-Netze - sie alle werden von Industrie und Bundesregierung als notwendig für eine vernetzte, energieeffiziente Versorgung propagiert. Das Gegenteil ist der Fall, es ist "Greenwashing" für ein Milliardengeschäft.

„Nachhaltigkeit ist das wichtigste Kriterium. Pläne, die dazu in Widerspruch stehen, sind kein Fortschritt für die Gesellschaft", stellt Lutz fest und fordert ein Umdenken.

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