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Kritik an den digitalen Irrwegen in der Bildungspolitik

Bündnis startet Unterschriftenaktion für eine Petition
Hochschullehrer und Pädagogen haben das "Bündnis für humane Bildung" gegründet. Anlass ist der „Digitalpakt#D“ der Bundesregierung, mit dem unter Regie der Industrie die sogenannte "Digitale Bildung" durchgesetzt werden soll.

Smartphones, TabletPC und WLAN sollen zentrale Unterrichtmittel werden. So wie bei der Industrie 4.0 Roboter die Produktion selbständig steuern, sollen Computer und Algorithmen das Erziehungs­ge­sche­hen autonom steuern.  Warum das eine falsche Weichenstellung ist, lesen Sie in einem offenen Brief an die Kultusminister. Schließen Sie sich der Kritik an! Unterschreiben Sie den Brief ebenfalls! 

Bündnis für humane Bildung - Kritik der digitalen Verblendung:
Aufwach(s)en im Umgang mit digitalen Medien

Wir brauchen eine humane Bildung - statt einer Dominanz der Digital-Technik:
in Kindergärten, Schulen und Hochschulen.

Viele Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft predigen: Das Digitale sei "alternativlos". Ohne "digitale Bildung" drohe Deutschland abgehängt zu werden; unser Land werde international zum Verlierer. Doch kein Mensch lernt digital. Kein Weg ist "alternativlos".
Wir sind überzeugt: Bildung lässt sich nicht digitalisieren, höchstens Lerninhalte. Daher haben wir das "Bündnis für humane Bildung" gegründet, um zukunftsfähige Alternativen zur "digital gesteuerten Lernfabrik 4.0" zu entwickeln.

Unsere Forderung: Die Bildungspolitik braucht einen neuen Kurs. Statt der einseitigen Fixierung auf Digital-Technik muss der Mensch wieder im Mittelpunkt stehen. Mit der Vielfalt seiner Lern- und Bildungsprozesse. Geben wir unseren Kindern eine Chance auf eine humane und demokratische Zukunft. Alternativen gibt es immer - auch und gerade zum digitalen Hype der Gegenwart.