Anwesend waren Adamantia Fragopoulou (Griechenland), Yuri Grigoriev, (Russland) Olle Johansson (Schweden), Lukas H. Margaritis (Griechenland), Lloyd Morgan (USA), Elihu Richter (Israel), Cindy Sage (USA).
Die Wissenschaftlergruppe fordert in ihrem programmatischen Bericht (Seletun-Papier) die Regierungen zum Handeln auf, „denn es gibt jede Menge von Beweisen, dass biologische Wirkungen und nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit bereits bei Strahlungsintensitäten auftreten, die um viele Größenordnungen unter den bestehenden Grenzwerten auf der Welt sind.“
Seletun-Papier: Regierungen sollen handeln
Auszug
"Die Unterzeichner anerkennen die Pflicht der Regierungen und ihrer Gesundheitsbehörden, die Öffentlichkeit aufzuklären und zu warnen. Zudem sind sie dazu aufgefordert, Maßnahmen umzusetzen, die sich am Vorsorgeprinzip orientieren sowie die Übereinstimmung mit Richtlinien zu überwachen, die Alternativen zur drahtlosen Kommunikation fördern. Außerdem sind sie dazu aufgefordert, Forschung zu finanzieren und politische Konzepte zu entwickeln, die auf die Vermeidung von Bestrahlung abzielen. Die Unterzeichnenden verlangen mit Nachdruck von den Regierungen und ihren Gesundheitsbehörden übergangsweise neue Grenzwerte einzuführen und neue Zeitpläne für die Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen auf biologischer Grundlage zu verabschieden, um die Exposition von EMF zu begrenzen."
PDF Seletun-Papier [294 KB]
http://www.diagnose-funk.org/assets/df_seletun_2011_de.pdf
PDF Original [354 KB]
http://www.diagnose-funk.org/assets/df_seletun_2009_eng.pdf
Publikation zum Thema
Bild: diagnose:funk
Seletun-Papier
Quelle: europarl.europa.eu
